Samstag, 21. März 2015

Papst (männlich) isst heute mit Gefangenen (transsexuell) zu Mittag. - Na, und weiter...?

Papst Franziskus besucht
heute hauptsächlich Neapel. Wie sogar von "Radio Vatikan" besonders erwähnt, werden dabei anlässlich des Mittagessens in einem Gefäng-
nis auch transsexuelle Häftlinge "anwesend sein". Donnerwetter aber auch! - Noch deftiger wird verbal in anderen Medien aufgetischt.
So heißt es beim österreichischen "ORF" in der Schlagzeile als vermeint-
liche Sensation: "Neapel. Papst speist mit transsexuellen Gefan-
genen"
. - Man könnte demnach glatt vermuten, er habe genau deswegen einen Ausflug nach Neapel gemacht, um sich das Mittagessen mit denen nicht durch die Lappen gehen zu lassen.
Ein schönes Beispiel von Effekthascherei durch die Medien, bedauer-
licherweise von Radio Vatikan auch aufgegriffen! - Wenn ich das nicht ganz falsch sehe, sitzen die Gefangenen dort nicht wegen (Problemen mit) ihrer geschlechtlichen Identität dort ein, sondern wegen begangener Straftaten.  Wenn nun der Papst das Gefängnis besucht und auf seinen ausdrücklichen Wunsch auch am Mittagessen teilnimmt, sollte man dann etwa die Trans-
sexuellen so lange mit den Worten vor die Türe schicken: "Raus mit euch, geht so lange draußen vor der hohen Mauer spielen, bis der Papst wieder verschwunden ist"?!
Na klar wird der Papst mit diesen Gefangenen ebenso sprechen wie mit anderen. Das würde jeder von uns doch auch so machen, denn das sind schließlich keine Menschen zweiter Klasse.
Der medizinische Fachausdruck für Blähungen heißt "Flatulenz". Ist der auch für Presseberichte anwendbar...?

Radio Vatikan dazu ---> KLICKEN !
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