Donnerstag, 19. März 2015

Predigt und Linktipps zum 5. Fastensonntag B --- 22.3.2015


Evangelium Joh 12,20-33:
In jener Zeit traten einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten, an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen.
Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus.                                                                                         Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, daß der Men-
schensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es;
wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.
Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!                                                                           Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet.
Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

Das ist Ehrensache

Mit dem heutigen 5. Fastensonntag, früher Passionssonntag genannt, steht das Leiden und Sterben Jesu gewissermaßen schon sichtbar vor
der Tür. Das Evangelium hat diesmal wahrlich keine Schonkost für uns aufgetischt. Vielmehr werden wir Zeugen, wie sehr Jesus das bald kommende grausame Geschehen schon vor Augen hat. Doch wir alle haben nicht nur an seiner Angst und Erschütterung teil, sondern wir er-
leben mit dem heutigen Evangelium auch, wie sehr er den himmlischen Vater liebt und dessen Willen folgt.
Doch welche Bedeutung hat am Anfang dieses Textes eigentlich das Auftreten einiger griechischer Pilger?             
Da machen sich also Heiden aus Griechenland auf den weiten Weg und wagen die teure, mühsame und gefähr-
liche Seereise, um rechtzeitig zum Paschafest in Jerusalem dabei zu sein.
Da sie keine Juden sind, dürfen sie auf dem Tempelgelände nur den Vorhof der Heiden betreten.       
Das nehmen die Weitgereisten offenbar in Kauf, wenn sie wenigstens das große Fest aus der Nähe sehen dürfen. Wir schließen daraus, dass es sich hier um Sympathi-
santen handelt, welche die Religion der Juden gründlich kennenlernen wollen...

    
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