Dienstag, 31. März 2015

Trauriger Wettbewerb moderner Volksaltäre: hässlich, hässlicher, am hässlichsten...

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.
Ganz klar und er-
freulich: Die aller-
meisten Altäre sind gestalterisch gelun-
gen bis akzeptabel.
Es geht hier also um Ausnahmen. Vielleicht dienen diese wenigstens als warnendes Beispiel, wie man es bitte, bitte nicht machen sollte...
Fangen wir mal mit dem von mir mal so genannten Modell "LEGO" an, dem heutigen Platz Nr. 6:
Weihbischof Franz Lackner weihte den Altar in Graz ein. Empfindliche Gemüter sollten sicherheitshalber vor dem Betrachten der Bilder im eige-
nen Interesse für eine Sitzgelegenheit sorgen. Beim nachfolgenden Link können sie die Fotos vergrößern, wenn sie auf die einzelnen Bilder klicken. Falls Sie dabei in Ohnmacht fallen: ich habe Sie gewarnt! ---> KLICKEN !
Ich finde es erstaunlich, dass die Firma LEGO nicht wegen Verletzung der Patentrechte geklagt hat.

So, nachdem Sie sich und Ihre Augen schon etwas abgehärtet haben,
folgen weitere umwerfende Exponate zeitgenössischer Kirchengestalter.
Da wäre zum weiteren Eingewöhnen der heutige Platz Nr. 5:
Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Wer hat bloß daran rumgedreht? ---> KLICKEN !
Platz Nr. 4: Nein, hier bitte keine Grünabfälle kompostieren!
---> KLICKEN !
Heute darf mit auf das Siegertreppchen als 3. Platz dieser praktische kleine Ecktisch, ideal zwischen Couch und Sessel ---> KLICKEN !
Auf den Platz Nr. 2 gelangte bei mir in der heutigen Ausgabe dieses Modell der Transrapid-Teststrecke (aber die Figur an der Wand ist schön!) ---> KLICKEN !
So, nun halten Sie sich fest beim Sieger des heutigen Tages:
Auf Platz Nr 1 setze ich diesen Rohentwurf einer IKEA-Minibar mit dem vorläufigen Produktnamen "Lillebror", der beim Betrachter in der un-
konventionellen Kombination mit dem unverhältnismäßig schönen Hinter-
grund bei manchem Frommen einen kompletten Saunagang ersetzen kann. Der Hocker rechts daneben erleichtert vermutlich die rückseitige Befüllung mit Spirituosen ---> KLICKEN !

Wem das noch nicht reicht, dem schenke ich hier nun noch die Links zu den "Zugaben": Diese immerhin originellen Altäre sind als Belohnung für diejenigen Leser gedacht, die tapfer durchgehalten haben.
Auch hier gilt: Für zart besaitete Gemüter eher nicht geeignet...
Der aufklappbare Camping-Altar ---> KLICKEN !

Ach, da ist unsere Tischtennis-Platte! ---> KLICKEN !
...nicht als Hauklotz verwenden ! ---> KLICKEN !
Ganz schön auf Draht...! ---> KLICKEN !
:
Beschwerden werden nicht akzeptiert. Ich hatte Sie gewarnt...!


Kommentare:

  1. Einige der Abbildungen sind geradezu unglaublich,
    genauer: unglaublich scheußlich.
    Ich hätte das nicht für möglich gehalten, bin aber jetzt froh, dass Sie die
    Bilder hier zeigen.
    Bis jetzt habe ich gerne mal über unseren modernen Altar gemeckert.
    Seit heute weiß ich, dass wir noch gut dran sind...

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    1. Sid die alten Hochaltäre etwa schöner?
      Da findet man genau so viel hässliche, kitschige Exemplare.

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    2. Birgitta, meinen Sie z.B. sowas wie in diesem Video?

      https://www.youtube.com/watch?v=jduIoiETFP8

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  2. Helmut Schneider31. März 2015 um 19:37

    Der Künstler darf sich austoben und kassiert auch noch gut dafür,
    und die Pfarrgemeinde hat jahrzehntelang so einen hässlichen Klotz
    vor Augen.
    Ich frage mich, wie das Bistum sowas zulassen konnte?!

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  3. Wozu und wem dient das wiederholte Ablästern über moderne Kunst in diesem Blog? Der Darstellung und Selbstvergewisserung, was für einen "guten künstlerischen oder liturgischen Geschmack" Autor, Leser und Kommentatoren haben? Was "schön" ist, liegt im Auge des Betrachters. Die Gemeinden, die einen neuen Altar brauch(t)en, werden sicher unterschiedlichste Entwürfe gesichtet haben, bevor sie sich für einen entschieden. In eine alte Kirche einen neuen Altar oder andere Kunstwerke zu integrieren, die auch noch heutigen und auf Zukunft ausgerichteten liturgischen, pastoralen und theologischen Anforderungen entsprechen, ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, die hier pauschal anhand der gezeigten Beispiele verunglimpft wird. Ein schlichtes: "Mir gefällt das nicht" würde auch reichen. Wer ist schon Maß aller Dinge bzw. Altäre?

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    1. Bertram,
      Sie werden uns doch nicht einreden wollen,
      dass die Gläubigen in den Pfarrgemeinden diese Monster freiwillig
      ausgewählt haben?
      Entweder hat man da mit sanftem Druck nachgeholfen, oder ihnen
      als Alternative noch Schlimmeres gezeigt, oder - so wie in unserer
      Pfarrei - das Ordinariat und dessen "Kunstexperte" hat über die
      Köpfe der Gläubigen hinweg entschieden!

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