Montag, 27. April 2015

Nach drei Monaten Prüfung: Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Bremer Pastor Latzel

Aufmerksame Leser meines Blog erinnern sich an den evangelischen Bremer Pfarrer Olaf Latzel. Mit einer Predigt hatte er einen Riesenwirbel entfacht, bekam Morddrohun-
gen und musste sogar einmal unter Polizei-
schutz in der Kirche Gottesdienst halten.
Zu Ihrer Erinnerung, siehe
---> HIER und HIER !
Heute wurde bekannt, dass die Staatsanwalt-
schaft nach dreimonatiger Prüfung (!) er-
klärt, kein Ermittlungsverfahren gegen ihn einzuleiten; seine Äußerungen seien durch die grundgesetzlich garantierte Meinungs-
freiheit gedeckt. Aha...! ---> HIER !

Kommentare:

  1. Diözesaner Bürohengst27. April 2015 um 17:58

    Die Wortwahl war im einen oder anderen Punkt zu beanstanden,
    da hat er auch um Entschuldigung gebeten.
    In der Sache dürfte es für die Staatsanwaltschaft eine völlig neue
    Erfahrung gewesen sein, eine biiblisch begründete 30-Minuten-Predigt
    zu analysieren. Da hatte ja schon so manche Pfarrerkollegen Probleme.
    Meine Vermutung:
    Wegen des großen von Politik und Medien ausgeübten Drucks wurde
    lange und noch länger ermittelt, und nun, nachdem der Sturm im Wasser-
    glas sich gelegt hat: Siehe, das Ergebnis bescheinigt dem Pfarrer,
    dass er nichts Strafbares gesagt hat.
    Das war mir eigentlich von Anfang an klar. Ich habe nämlich die Predigt
    auch tatsächlich gehört und nicht bloß darüber geredet...

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  2. Der mutige Pastor hat wie Jesus die Lauheit der meisten Christen
    aufgedeckt. Würde Jesus heute bei uns predigen, würde er womöglich
    wegen Volksverhetzung angezeigt. Er behauptet schließlich, nur er
    sei der Weg, die Wahrheit und das Leben und der Weg zu Gott.
    Das widerspricht dem vorherrschenden Toleranz-Gesülze doch sehr!

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  3. Wenn Pierre Vogel einen vom Pferd erzählen darf, darf das ein Herr Latzel auch.

    Beiden würde ich nicht bescheinigen, in irgend einer Form "mutig" zu sein, @Sindbad. Beide haben (wie ihre Anhängerschaft) eher keinen Vertrag mit der Realität geschlossen - um es mal ganz unmutig durch die Blume zu sagen.

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  4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Der Kommentar könnte als beleidigend aufgefasst werden;
      die Staatswanwaltschaft hat ja gerade etwas anderes festgestellt.

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  5. Dann bin ich aber mal gespannt, ob hinfort in der Blogozese es als "durch die Meinungsfreiheit gedeckt" toleriert wird, wenn einer sich über uns Katholiken so äussert ("Dieser Reliquienkult, das ist alles Dreck", etc.pp.) wie dieser Pastor Latzel.

    Man stelle sich mal vor, was hier los wäre, Kardinal Lehmann oder Hans Küng hätten solches gesagt...

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