Donnerstag, 16. April 2015

Predigt und Linktipps zum 3. Sonntag der Osterzeit B --- 19.4.2015


Evangelium Lk 24,35-48:
Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum laßt ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben.
Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen.
Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muß in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. 
Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.
Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

Neu-Eröffnung

So mancher Pfarrer ist heutzutage froh, wenn er mal an einem Tag keine Versammlung oder Sitzung hat, die seine Anwesenheit erfordert. Viele Dinge müssen eben besprochen werden, damit „der Laden“ läuft.
Solche kirchlichen Zusammenkünfte sind aber keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Wie man im heutigen Evangelium sieht, findet in Jerusalem auch gerade solch ein Treffen statt. Teilnehmer dabei sind viele der Jünger Jesu, nicht nur die Apostel. Sie haben zwar keine Tagesordnung und müssen auch anschließend kein Protokoll abtippen, aber sie haben sicher ein Hauptthema, und zwar die Auferstehung Jesu. Alle erzählen, was sie erlebt und erfahren haben, z.B. die Begegnung der Frauen mit den Engeln im leeren Grab.
Was diese Männer und Frauen da in ihrem Kopf zu verarbeiten haben,
ist uns in seiner Tragweite wahrscheinlich nicht auf Anhieb bewusst.
Wir selbst haben uns in langen Jahren vom Kommunionunterricht und elterlichen Vorbild bis hin zum heutigen Tag an die Glaubenswahrheiten immer mehr gewöhnt und empfinden dadurch mitunter nicht mehr, welche Sprengkraft, welche Wucht manche dieser Aussagen besitzen. Es ist da fast wie mit der Erkenntnis eines Schülers, der seinem Religionslehrer gegenüber auf mehr freie Tage hoffte: „Ostern ist schon o.k., aber es
muss doch nicht ausgerechnet dann gefeiert werden, wenn sowieso
schon Ferien sind…!“
  

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