Donnerstag, 30. April 2015

Predigt und Linktipps zum 5. Sonntag der Osterzeit B --- 3.5.2015


Evangelium  Joh 15,1-8:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.
Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. 
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.  Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

Die Jesus-„Flatrate“

Da hätte ich mich beinahe gründlich blamiert!   Eine angekündigte Fernsehsendung über die Arbeit eines Betriebs-Seelsorgers hatte mein Interesse geweckt. Es passte zeitlich ganz gut, und so schaltete ich den Apparat ein und woll-
te es mir bequem machen.
Das Wörtchen „wollte“ verrät es schon: da lief etwas nicht nach Plan. Der Bildschirm blieb nämlich schlicht und einfach dunkel; nichts tat sich auf der Mattscheibe.
Ausgerechnet jetzt musste mein alter Fern-
seher seinen Geist aufgeben!  Ein schneller Griff zum Telefonbuch – da muss baldmög-
lichst der Kundendienst her und sehen, was
zu retten ist! - Den Hörer schon in der Hand, durchzuckte mich eine Art Eingebung: Hat das Gerät denn überhaupt Strom?
Der Gang zum Sicherungskasten brachte des Rätsels Lösung: Da war doch tatsächlich die Stromzufuhr unterbrochen, weil eine Sicherung rausgesprungen war, wie man so sagt.
Ein schneller Handgriff, und schon tat der Fernseher wieder seinen Dienst. Der Kundendienst hätte sich sicher köstlich amüsiert, wenn er wegen solch einer Lappalie angerückt wäre. Das weiß bei uns inzwischen doch schon jedes Kindergartenkind: Ohne Strom kann kein Elektrogerät funktionieren. Wenn es in einer Stadt mal einen größeren Stromausfall gibt, dann wird es dort sehr ungemütlich. Erst wenn die elektrische Energie einmal fehlt, wird einem so richtig bewusst, wie selbstverständlich wir uns an sie gewöhnt haben und wie abhängig wir davon sind.
Auch das heutige Evangelium spricht von einer Energie, die lebensnot-
wendig ist und die zugeführt wird. Jesus vergleicht hier seine Jünger mit den Reben an einem Weinstock. Kein Rebzweig kann von alleine exis-
tieren. Er braucht Nahrung, Lebens-Energie, die er von seinem Weinstock bezieht. Bei einem abgerissenen Ast z.B. kann man von Stunde zu Stunde beobachten, wie er immer mehr verwelkt und abstirbt...

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