Samstag, 25. April 2015

Schockierend: In katholischer Kirche in Belgien Beerdigungsgottesdienst für einen Hund!

Ich konnte es erst gar nicht glauben und habe desahlb lieber mal eine halbe Stunde recher-
chiert. Es hilft aber nichts: Die Beweise (Fotos, Videos, Presseberichte) liegen vor -- in der ka-
tholischen Kirche St. Victor
in Sambrevil-
le/Auvelais in Belgien fand am Mittwochnach-
mittag eine Art Beerdigungsgottesdienst für einen Hund statt.
Die Chihuhua-Hündin "Miss Chiwa" war
in Belgien z.B. auch durch Auftritte in TV-Shows relativ bekannt. Zu der Trauerzeremonie kamen etwa 70 Besucher, die meisten von ihren Hund begleitet.
Wie Medien berichten, wurde diese Abschieds-
feier von Pater Francis Lallemand geleitet, wenn ich das richtig verstanden habe, mit einem Text aus dem Evangelium, mit einer Ansprache.
Angeblich hat der Priester auf zahlreiche Kritik nach der Veröffentlichung geantwortet, er habe deswegen keine Angst vor seinem Bischof. Schließlich habe Papst Franziskus die Kirche aufgefordert, an die Ränder zu gehen.
Er habe sich um die seelische Not der Trauernden gekümmert; außerdem verdienten Tiere unseren Respekt.

Die Frage, warum man den Abschied von einem Tier in einer katholischen Kirche gestalten muss, und dann auch noch mit einem Sarg vor dem Altar, scheint mir damit allerdings nicht wirklich beantwortet zu sein.
Ein Bischofssprecher soll schon mit dem Hinweis reagiert haben, er halte eine Trauerfeier in der Kirche in diesem Zusammenhang auch für nicht an-
gemessen.

Artikel darüber (z.T. mit Fotos) z.B. ---> HIER und HIER !
:
>
                         Den Direktlink zu diesem Video gibt's --> HIER !


Kommentare:

  1. Also ich muß schon sagen, dass es so etwas gibt. Da bleibt einem wirklich die Spuke weg !
    Auch mit anderen Artikeln die ich bei Ihnen gelesen habe, muß ich Ihnen total recht geben, ich habe ganz genau dieselbe Meinung. (z.B. Altäre usw. )

    Ganz herzlichen Dank, wenn ich bei Ihnen lese bin ich immer informiert.

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  2. Helmut Schneider25. April 2015 um 14:04

    Das ist ja nicht zu fassen!
    Wieso gibt es da keine dienstlichen Konsequenzen?

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    2. Nach einigen Beschwerden kann ich "Wegschließen"-Forderungen
      nicht mehr durchgehen lassen.

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    3. Bis zum "Konzil" war das aber in der Kirche bei Häretikern, die schliesslich für den ewigen Tod von zahllosen Seelen verantwortlich waren, durchaus Usus, dass diese "weggeschlossen" wurden. Und das war auch gut so.

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  3. Weiß jemand, ob man dort auch seinen Hund für
    eine Bestattung auf dem katholischen Friedhof anmelden kann?
    Nichts gegen Tierliebe, wir haben selber einen Hund,
    aber was zu weit geht, geht zu weit!

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  4. Eine solche Feier wird vielen guten Katholiken in Deutschland nicht zugestanden, aber deren Geld hat man ja schon.

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    1. Frank, meinen Sie damit aus der Kirche Ausgetretene?
      (Keine Kritik, wirklich nur eine Verständnisfrage zu Ihrem Post.)

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    2. Nein, ich meine Fälle im Verwandtenkreis, fromme Katholiken, jeden Sonntag in der Kirche und großzügig (auch der Gemeinde gegenüber.) Am Grab gab es nur das absolute Minimum – nicht einmal Weihwasser und ein ein Requiem war auch nicht zu denken weil die Herren ja soviel zu tun hatten. Schon vor Gut zwanzig Jahren. Das hat tief verletzt (aber nicht zur Abwendung geführt.)

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