Freitag, 28. August 2015

Missbrauchs-beschuldigter Erzbischof Wesolowski gestorben - Kluge Entscheidung: Autopsie angeordnet!

Er war lange in den Schlagzeilen und stand jetzt im Vatikan unter Hauarrest: Der ehe-
malige Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, wurde heute überraschend im Vatikan tot aufgefunden. Seit 11. Juli stand er wegen der massiven Missbrauchs-Vorwürfe vor Gericht, war aber zu Prozessbeginn nicht erschienen. So mancher Medienvertreter dürfte in der angegebenen schlechten gesundheitlichen Verfassung des Angeklagten wohl eher eine Ausrede gesehen haben. Doch nun wurde er ganz überraschend vom himmlischen Richter heimgerufen. Gott sei seiner Seele gnädig!
Es ist sicher eine sehr kluge Entscheidung der Verantwortlichen im Vati-
kan, eine Autopsie anzuordnen, die noch heute durchgeführt wird. Schließlich könnte es auch Spekulationen geben, ob da vielleicht jemand etwas nachgeholfen hat. 

Artikel bei "Radio Vatikan" ---> HIER !
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Kommentare:

  1. Ich finde auch, dass eine Autopsie klug ist,
    obwohl Radio Vatikan vorab betont, dass man davon ausgehe,
    er sei eines natürlichen Todes gestorben.
    Kirchenkritiker könnten jetzt schnell bei der Hand sein mit
    Behauptungen, man habe von konservativ-katholischer Seite ein
    großes Interesse daran gehabt, es nicht zu einer Verurteilung
    des Missbrauchstäters kommen zu lassen.

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  2. Ordinariatsgeschädigter28. August 2015 um 13:33

    Ein Politikum könnte allerdings noch werden,
    wer ihn beerdigt und wo.
    Ob Papst Franziskus selbst...?

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  3. Man sollte angesichts des Todes ja nicht unken,
    aber mir scheint, da haben welche richtig Schwein gehabt...

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    1. So ist es. Dieser Nuntius war ja ein besonders traditionalistenfreundlicher Kurialer, theologisch und liturgisch erzkonservativ. Da kommt etlichen aus diesem Mileu dessen "überraschender" Abgang sehr zupaß. Hony soit qui mal y pense... :-)

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    2. Das ist wohl so. Es ist ja bekannt, dass hs. Kleriker überproportional in dem Milieu unterwegs sind, wo man am lautesten gegen die "Homoperversen" krakeelt. Nach dem alten Motto: Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

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