Mittwoch, 30. September 2015

Der nächste Synoden-Alarm ist ausgelöst: Kritiker befürchten neue Verfahrens-Tricks

Es wird Zeit, die Fieberthermometer auszupacken: Die Temperatur vor der am Sonntag beginnenden Synode steigt schon deutlich an.
Heute verbreitet sich im Internet die Nachricht, dass einige Vatikankenner erfahren haben wollen, es werde sei-
tens des Synoden-Sekretariates in letzter Minute noch an den Verfah-
rensregeln herumgeschraubt.
Edward Pentin, kein Unbekannter
in Sachen Vatikan-Kritik, will wissen, dass noch zwei Tage vor Beginn bis-
lang nicht öffentlich bekannte Ände-
rungen eingebaut werden. Kritiker befürchten nun, dass damit "einzelne Stimmen weniger gehört" werden. So werde die Zeit für Redebeiträge von vier auf drei Minuten je Synodenteilnehmer gekürzt.
Na, da kann ja wieder prächtig herumspekuliert werden...!

Man lese den Bericht bei "CNA" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Oh je, dieses Geraune wird uns jetzt sicher wochenlang begleiten.

    Interessant finde ich den Hinweis in dem Artikel, "CNA Deutsche Ausgabe" gehöre wie der "National Catholic Register" zu EWTN. Das ist natürlich nur halbrichtig bzw. etwas ungenau. CNA ist ein Gemeinschaftsprojekt der lateinamerikanischen Agentur ACIPrensa (Organ des Sodalitiums, Peru) und Pentin, der nach seiner Perureise letztes Jahr die Verpflanzung eines ACIPrensa-Ablegers in die USA angeleiert hat.

    Mit der neu geschaffenen deutschsprachigen Pentin-Plattform ("CNA Deutsche Ausgabe") werden diese extremen amerikanischen Synodengegner hierzulande noch lauter hörbar sein. Bislang kamen diese Stimmen eigtl. nur gefiltert über katholisches.info oder manchmal auch kath.net bzw. einzelne abseitige Blogger zu uns und wurden oft nicht richtig ernstgenommen. Mit CNA gibt man sich jetzt einen seriöseren Anstrich und hat eine neue, zwischen katholisches.info und kath.net angesiedelte und unmittelbar aus Amerika gespeiste Stimme geschaffen, die mittlerweile auch ganz gut mit der Tagespost vernetzt ist.

    Voriges Jahr lief die Vernetzung der amerikanischen Papstgegner und der europäischen Akteure noch über Zenit, also die Legionäre Christi. Da gab es aber wohl wie vorher schon beim FdK irgendwelche Koordinationsprobleme oder Reibungen. Inwieweit die Legionäre weiter eingebunden sind, weiß ich nicht. Dieses Jahr spricht Edward Pentin jdfs. ganz direkt zu uns und bringt das ganze hinter ihm versammelte amerikanische Aktivistenfeld mit. Gleichzeitig gelangen die italienischen TFP-Ableger (De Mattei, Socci, Introvigne) weiterhin in direkter Übersetzung von Nardi in die deutschsprachige "Blogger"-Landschaft.

    Soll nochmal einer sagen, die TFP sei ein kleiner unbedeutender Verein und seine Netzwerke würden nicht funktionieren.

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  2. Tja, so wird das die nächsten 3 - 4 Wochen weitergehen.
    Immer wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben,
    meistens subjektive Meinungen und Gerüchte, die als Insider-Tipps
    verkauft werden.
    Ich bin jetzt schon froh, wenn die Synode zuende ist.

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