Dienstag, 29. September 2015

Muslime bedrohen Christen - Flüchtlinge besser nach Religionen getrennt unterbringen?

Die nächste Debatte bezüglich Flüchtlingen ist nicht neu; seit Monaten gibt es Stimmen, die eine nach Religionen getrennte Unterbringung vorschlagen. Jetzt aber, nachdem offenbar vermehrt Auseinandersetzun-
gen bekannt werden, gewinnt diese Diskussion an Fahrt. Sogar bei großen Medien wie "DIE WELT" und "DER SPIEGEL" hat das Thema jetzt Konjunktur. Frühere warnende Stimmen wurden journalistisch kaum wahrgenommen, vielleicht auch, um gewissen Leuten nicht noch weitere Nahrung zu bieten.

Doch die Auseinandersetzungen häufen sich, und sogar die Polizei hält es für angebracht, Flüchtlinge nach Religionszugehörigkeit zu trennen.
Dies käme besonders den Christen zugute, die in vielen Fällen die Bedroh-
ten sind. Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Ist das eine sinnvolle Maßnahme, oder ist das vor allem eine Kapitulation vor den Zuständen in einigen Unterkünften? - Heute hat übrigens sogar "katholisch.de" das Thema entdeckt; der Akzent des Artikels "Soll man, oder soll man nicht?" ist allerdings ein etwas anderer: Der CARITAS-Präsident Peter Neher ist der Auffassung, dass nicht die Religion oder die Nationalität ursächlich für solche Streitigkeiten ist, sondern die räum-
liche Enge, in der viele Menschen in den Heimen leben müssen. Das sorge für Aggressionen... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Die jetzige Debatte über die Trennung von Flüchtlingen ist
    letztlich das längst fällige Eingeständnis, dass die Alle-dürfen-
    erstmal-kommen-Politik kläglich versagt hat.
    Jetzt steht man vor einem Scherbenhaufen. Der Bundespräsident
    ist ja argumentativ auch schon umgeschwenkt...
    Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit auch gleich Männer und
    Frauen trennen. In den Berichten ist zu lesen, wie brutal manche
    muslimische Männer mit ihren Frauen umspringen!

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  2. Ich muss es mal so deutlich formulieren:
    Leute, die im Internet das Maul aufreißen und über aggressive
    Flüchtlinge herziehen, haben null Ahnung.
    Man sollte denen mal empfehlen, ein halbes Jahr mit acht Leuten
    auf einem Zimmer zu leben, und mit 500 anderen in einem
    Asylheim. Danach haben die das Recht, auch was zu sagen!

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    1. @Netzfischerin *tee zur beruhigung reich*

      Ich stimme Ihnen zu. Geichzeitig sehe ich die Situation etwas anders.

      Zum einen sind die enge Zusammenpferchung der Flüchtlinge (so manche Schlachtsau hat tierschutzrechtlich mehr Anspruch auf Platz und Privatsphäre!) eine Schande. Und natürlich ticken Menschen in solchen Situationen aus.

      Ich gehe davon aus, dass die Meisten hier sich noch an die Berichte über die Prager Botschaft kurz vor der Maueröffnung erinnern können. Urinieren und Koten ins Gebüsch, Streitereien, Diebstähle, Handgreiflichkeiten, blank liegende Nerven usw. gab es da auch - und das ganz ohne irgendwelche Glaubenshintergründe!

      Wer viele Menschen auf engem Raum über längere Zeit zusammenpfercht braucht keine politischen oder relgiösen Radikalisten um Explosiv-Situationen zu schaffen. So gesehen gehe ich mit Ihnen konform.

      Was in meinen Augen aber noch eine Rolle spielt ist tatsächlich das Vorhandensein einiger(!) Radikalreligiösen. Und die sind dann das zusätzliche Pulver. Die würde ich - sofern das strafrechtlich möglich ist (z. B. Volksverhetzung?) - separieren und der Judikative zuführen.

      Ich halte daher als kurzfristige Lösung auch eine Trennung nach Religionen - sozusagen als Notersthilfe - für kurzfristig durchführbar und sinnvoll. Allerdings reicht es da keinesfalls aus nur Christen von Muslimen zu trennen. Innerhalb diverser christlichen und muslimischen Strömungen gibt es auch heftigstes Streitpotential. Zudem nutzt diese getrennte Religionsunterbrinung in meinen Augen überhaupt nichts, wenn dann innerhalb der Religionsunterbringung wiederum derartig beengte Verhältnisse herrschen.

      Damit wird zwar kurzfristig ein Sympton bekämpft, aber längerfristig (und damit meine ich nur einige Wochen!) werden sich dann die Menschen innerhalb ihrer religiös getrennten Unterkünfte steiten und es wird zu Auseinandersetzungen kommen.

      Das System der Massenunterkünfte - so wie es derzeit praktiziert wird - ist in meinen Augen menschenunwürdig und fördert geradezu Konflikte, Streitereien und körperliche Auseinandersetzung innerhalb der dort untergebrachten Menschen.

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    2. Haben Sie eine Ahnung, wie man sich als anständiger Mensch verhält?

      Seit Zwanzig Jahren hat sich weltweit herumgesprochen, daß DE von Trotteln regiert wird. "Alle rein" ist deren Programm. Für 600 000 Illegale hat man sich Gründe aus dem Daumen gelutscht, um sie nicht abschieben zu brauchen.

      Gesetzesbrecher in der Verwaltung! Bremen schiebt überhaupt nicht ab.

      Ein Nigerianer sagte zu meiner Tochter: "Ihr wißt nicht, was Ihr Euch antut. In fünf Jahren werdet Ihr DE nicht wiedererkennen."

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  3. Immer mehr Beobachter der tatsächlich schlimmen
    Verhältnisse in manchem Flüchtlingsheim bestätigen es:
    Gewaltausbrüche können auch vom sozialen Stress,
    vom erzwungenen Nichtstun und gefühlter Perspektiv-
    losigkeit ausgehen.
    Die Leute kamen voller Hoffnungen - jetzt sind sie um so
    frustrierter, weil sie nicht wissen, was sie den lieben langen
    Tag tun können.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article147007422/Keine-Dusche-keine-Perspektive-und-die-Wut-steigt.html

    Wenn man schon deswegen Vorwürfe macht, dann sollte man
    diese an die Politik richten!

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  4. Der heute beschlossene Entwurf eines neuen
    Asylgesetzes ist im Grunde eine Liste der Versäumnisse
    dieser Bundesregierung!
    http://www.n-tv.de/politik/Was-man-ueber-das-Asylgesetz-wissen-muss-article16037156.html

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  5. In dem Zusammenhang ist es vielleicht auch mal ganz interessant den Blick aus der BRD rauszunehmen und sich anzuschauen, was andere als Gefahr oder gefährlich einschätzen.

    Total überrascht - oder auch nicht - war ich heute über eine Veröffentlichung der kanadischen Regierung. Ich denke, die meisten kennen die Reiseempfehlungen, Hinweise, Gefahrenhinweise usw. die auch regelmäßig hier in der BRD vom Auswärtigen Amt bekannt gemacht werden. Viele Reisebüros haben ja dementsprechend hier in der BRD immer wieder reagiert bzw. verlinken auf ihren Homepages dahin.

    Zitat aus der aktuellen Seite der kanadischen Regierung bezüglich Reisen in die BRD (unter der Überschrift "Crime" und dort der 3. Absatz"):

    "Crime

    .... (1. Absatz)

    .... (2. Absatz)


    Extremist youth gangs are a threat, particularly in some smaller urban areas and in parts of former East Germany. Gang members have been known to harass or attack individuals because of their race or for looking “foreign”.

    ... (4. Absatz)

    Link dazu: http://travel.gc.ca/destinations/germany

    Ist doch interessant, dass nicht die Flüchtlinge für so einen Hinweis sorgen, sondern die "aufrechten Doitschen"

    Würde ich zum fremdschämen (bezüglich dieser fremdenfeindlichen Gangs) neigen, dann käme ich aus dem schämen nicht mehr raus. Ich weigere mich, mich dem Fremdschämen hinzugeben. Ich ärgere diese ganzen Doitschsocken lieber dadurch dass ich helfe. Und inzwischen - das gebe ich zu - zeige ich auch den ein oder anderen an, sofern er wirklich zu Straftaten aufruft. Irgendeinen Spacko, der bloß rumjammert oder "scheiß Ausländer" murmelt, den zeige ich nicht an -das fällt für mich unter Meinungsfreiheit. Aber jene, denen ich in den öffentlichen Weiten des Netzes begegne und die zu Mord und Branstiftung aufrufen - ja, die zeige ich an.

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  6. Ich habe bei der Bundeswehr mit zehn Leuten auf der Stube gelegen, im Winter in der Lüneburger Heide gecampt. Trotzdem haben wir nicht randaliert oder Protestanten verhauen! Ist alles ne Frage der Erziehung, Disziplin und Kultur!
    Dem Caritas-Direktor ist wohl auch nicht mehr zu helfen!

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