Freitag, 9. Oktober 2015

Homosexualität: Sieg für Schweizer Bischof Huonder - Verfahren gegen ihn eingestellt!

Sie erinnern sich an den Riesenwirbel Anfang August in den Medien: Auf dem Kongress "Freude am Glauben" hatte Bischof Huonder einen Vortrag zum Thema Homosexualität gehalten - und sich mit miss-
verständlichen bzw. missver-
standenen Aussagen wütende Proteste, Strafanzeigen und sogar eine Morddrohung eingehandelt. Sogar Bischofskollegen distanzier-
ten sich zum Teil von ihm, und manch einer sah ihn bald schon im Ge-
fängnis sitzen. ---> HIER und HIER !
Heute kann der derart Gescholtene sich freuen: Die Staatsanwaltschaft
hat lange geprüft... und dann das Verfahren gegen ihn eingestellt: Seine Aussagen hätten nicht "die
für die Tatbestandserfüllung geforderte Ein-
dringlichkeit und Eindeutigkeit"
gehabt.
Das wird womöglich erneuten Zorn auslösen...
---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Die Gerechtigkeit hat doch noch gesiegt. Gratulation!

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  2. Jetzt machen etliche in der Schweiz, auch in der katholischen Kirche,
    ein sehr dummes Gesicht.
    Ob so mancher mal darüber nachdenkt, was er Bischof Huonder
    angetan hat?

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  3. Ich verstehe nicht wo hier der Triumph sein soll. Huonder ist gerade noch mal am Vorwurf der Verhetzung vorbeigeschrammt. Die Vorwürfe gegen ihn sind deshalb nicht aus der Welt, sie haben nur eben nicht ausgereicht um ein Verfahren zu eröffnen - was vermutlich auch niemand erwartet hat. Der Bischof ist klug genug um zu wissen wie er formulieren muss. Trotzdem ist es eine Schande für einen Würdenträger, ständig auf Glück und gnädige Staatsanwälte angewiesen sein zu müssen.

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    1. So ist es. Die Sache wurde niedergeschlagen, weil die Bischof "nicht eindeutig genug" formuliert hatte. Übrigens eine interessante Begründung, die unsere eindeutigkeitsversessenen Tradis auf die Palme bringen müsste. Jetzt auch noch Bischof Huonder ein uneindeutiger Relativierer??
      Wie auch immer: Huonder findet die Todesstrafe für hs. Menschen richtig, weil Gottes Gebot entsprechend, das ist die Substanz seiner (un)eindeutigen Aussagen von Fulda.

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    2. @ Magdalene:
      Ich kann nicht verstehen, warum der Kreuzknappe
      solchen offensichtlichen Unsinn, den man auch als
      Verleumdung bezeichnen könnte, hier freischaltet.
      Die Staatsanwaltschaft hat wochenlang geprüft, und
      jeder, der den Vortrag live gehört hat, kann es bestätigen:
      Keineswegs findet Bischof Huonder die Todesstrafe
      richtig. Magdalene sollte sich entschuldigen!!!

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    3. @Myonarius: wenn der Bischof die Todesstrafe für Hs. nicht richtig findet, wie Sie argumentieren - welchen Sinn soll es dann gehabt haben, dass er die entsprech. Bibelstelle in senem Vortrag zitiert hat?? Er hat sie ja nachweislich NICHT zitiert, um an ihrer Aussage zur Todesstrafe für Hs. Kritik zu üben. Warum also dann?? Diese Frage müssen die Huonder-Fans schon mal beantworten.

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