Montag, 26. Oktober 2015

Priester "beurlaubt": Wie der Streit über den Pfarrer eine Pfarrgemeinde fast spalten kann...

Sowas passiert immer mal wieder. Es gibt Merkwürdigkeiten und Kritikwürdiges
in der Amtsführung eines Pfarrers, und die Angelegenheit schaukelt sich im Laufe der Monate derart hoch, dass der Bischof eingreift, im vorliegenden Falle ganz heftig mit einer Beurlaubung des Pfarrers.  - Wie in den meisten derartigen Fällen sind die Informationen eher spärlich, zeigen aber, wie verhängnisvoll sich solche Konflikte entwickeln. Der Weilheimer Pfarrer Hermann Ehrensperger war bereits 2012 in die Schusslinie geraten, weil er eine Beerdigung nicht selbst übernahm, sondern einem Lektor an-
vertraute - mit üblen Folgen. Man lese ---> HIER !
Mittlerweile haben sich die Fronten in der Pfarrgemeinde St. Franziskus verhärtet; man kann von zwei Lagern sprechen, den Unterstützern und den Gegnern des  Pfarrers. Einige der Vorwürfe sind, wenn man den Medien glauben darf, nicht  von der Hand zu weisen... ---> HIER und HIER !
So kam es denn zu der eher traurigen Folge, was wohl absehbar war: Bischof Gebhard Fürst schritt ein, beurlaubte den Pfarrer und lässt
die Vorwürfe nun im Detail prüfen. Wenn man den Bericht aufmerksam liest, sieht man, wie weit es dort inzwischen mit den Anfeindungen ge-
kommen ist. ---> HIER !
Mir steht da kein Urteil zu, und es liegt mir völlig fern, irgendwelche Schuldzuweisungen zu tätigen. Es ist einfach nur traurig, finde ich, wie man an diesem Beispiel mal wieder sieht, dass es selbst unter Katholiken
so schwer ist, einvernehmlich miteinander umzugehen. Der geschilderte Fall möge als Warnung dienen, es nicht so weit kommen zu lassen!