Samstag, 24. Oktober 2015

Vermutlich haben die bösen Tradis den Papst zu dieser Aussage über Homosexualität angestiftet, um gegen ihn zu opponieren...

     Die Predigt zum 30. Sonntag B (in älterer Fassung) finden Sie rechts in der Info-Leiste!
.
Derzeit ist ja mal wieder hohe Zeit der Unterstellungen und Verschwö-
rungstheorien. Glaubt man einigen Journalisten, wimmelt es in Rom von heimtückischen Tradis, die mit allen möglichen Tricks die Autorität von Papst Franziskus untergraben. Gestern Abend verwies ich z.B. auf die "FAZ", die doch tatsächlich beanstandet, dass Vatikan-Priester Charamsa sich erst jetzt wegen seiner Homosexualität geoutet hat - also nur eine Inszenierung gegen den Reform-Papst...?!
Was die Kaffeesatz-Leser demzufolge aus folgender Geschichte machen, würde mich schon interessieren, da es diesmal Papst Franziskus selbst
war, der sein Ansehen bei gewissen Journalisten auf's Spiel setzt:
Ein wichtiger Politiker und Banker aus der Schweiz, der Katholik und bekennender Homosexueller ist, richtete sich per Brief an Papst Fran-
ziskus, wie denn der Papst selbst die Homosexualität sehe.
Die Antwort war für den Briefschreiber ein Schock. Das vatikanische Staatssekretariat antwortete ihm im Auftrag des Papstes, wie er jetzt frustriert vor Medien berichtete, homosexuelle Handlungen seien
"nicht in Ordnung"
und verstießen"gegen das natürliche Gesetz"...

Man lese Artikel darüber ---> HIER und HIER !

1 Kommentar:

  1. Mir tun alle Menschen leid, die sich bezüglich ihres Intimlebens von egal welcher Religion überhaupt noch dreinreden lassen.
    Dem Schweizer Homosexuellen würde ich nach einer derartigen Beleidigung wünschen, daß er den für sich richtigen Schritt aus einem für ihn offenkundig schädlichen System heraus findet.

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