Freitag, 30. Oktober 2015

Wer spioniert denn da in den Finanzen des Vatikans? -- Computer von Rechnungsprüfer Libero Milone gehackt?

Der Vatikan hat Geld, viel Geld (und auch viele Ausgaben).
Und was sich da so alles auf den diversen Konten tut, würde schon so manchen Zeitgenossen inte-
ressieren.
Wenn Pressemel-
dungen von heute zutreffen, dann ha-
ben es einige mit ihrer Neugier allerdings deutlich übertrieben: Wie es heißt, wurde einer der wichtigsten Computer gehackt, nämlich der des von Papst Franziskus eingesetzten Rechnungsprüfers ("Generalrevisor") Libero Milone. Der gelernte Wirtschaftsprüfer kontrolliert die Einnahmen und Ausgaben aller vatikanischen Ämter, also eine absolute Vertrauens-
position.
Den Meldungen zufolge wurde sein Computer schon vor Wochen gehackt; eine dementsprechende Klage und Ermittlungen laufen demnach bereits. Der vatikanische Pressesprecher ist auffallend wortkarg; er habe dazu nichts zu sagen, werden die Journalisten abgewimmelt. Ein Dementi sieht anders aus... ---> HIER und HIER !
Dies ist ja beileibe nicht die erste Hacker-Attacke auf den Vatikan; man schaue nur mal ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Die Frage ist: Wer steckt dahinter und welches Interesse hat er an den heiklen Daten? - Vielleicht wissen wir bald mehr. Oder auch nicht.

Kommentare:

  1. Da stecken doch bestimmt wieder die Tradis dahinter...! :-)

    AntwortenLöschen
  2. Sooooo einfach geht das ja auch gerade nicht mit dem
    Computer hacken.
    Da stellt sich dann auch mal wieder die Frage, wie sicher
    die PC-Systeme des Vatikans sind.
    Hat man vielleicht aus den Pannen der Vergangenheit
    nicht genug gelernt?

    AntwortenLöschen
  3. Nach meinem Kenntnisstand deutet ein Hacker-Angriff
    auf einen einzigen PC darauf hin, dass nicht sorgfältig genug
    an diesem PC gearbeitet wurde. Oder täusche ich mich da?
    Warum sind die anderen Rechner der Prüfabteilung nicht
    befallen?

    AntwortenLöschen
  4. Dass so gezielt nur ein einziger PC angegriffen werden konnte,
    scheint mir auch etwas seltsam.
    Wollen wir nur hoffen, dass es da nicht so was ähnliches wie
    "Mittäter" in den eigenen Reihen gab!

    AntwortenLöschen
  5. Burke war's, mit Williamson im Hintergrund.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================