Samstag, 28. Februar 2015

Aufregung wegen Kardinal Marx kann man sich sparen, denn der Satan wohnt im Vatikan...!

Gestern ging es im Internet
und auch hier im Blog hoch her. Besonders der Artikel über den Tradi-Angriff auf Kardinal Marx und deutsche Bischöfe fand zahlreiche Leser und ver-
lockte zu über 30 Kommenta-
ren. ---> KLICKEN !
Eigentlich eine ziemlich falsche Fährte für echte Tradis, weil sie auf ein Nebengleis führt. Gerade gestern entdeckte ich ein erst wenige Tage altes Video, das an die Aussagen eines ehemaligen amerikanischen Jesui-
tenpaters erinnert.
Der auf eigenen Wunsch ausgeschiedene und inzwischen verstorbene Pa-
ter, Dr. Malachi Martin (er starb an einer Gehirnblutung nach einem Sturz; seine Anhänger sprechen von Mord), wurde u.a. bekannt durch sei-
ne Veröffentlichungen, die belegen sollen, dass Satan, der Fürst der Fins-
ternis, schon lange direkt im Vatikan seinen bösen Zweitwohnsitz einge-
richtet hat.
Seine vermeintlichen Anhaltspunkte dafür sind vielfältig und reichen vom unerwartet frühen Tod von Papst Johannes Paul I. (klar, der wurde vergif-
tet, liest man bei diversen Quellen) über satanische Riten im Vatikan bis hin zur Verfälschung von Fatima-Botschaften und dem bald bevorstehen-
den 3. Weltkrieg. Und damit das Böse auch einwandfrei klappt, steht der letzte Papst unter der direkten Kontrolle des Satans, erfahren wir. Die wah-
re Botschaft von Fatima werde im Vatikan außerdem gezielt unterdrückt, und dabei spielten eine ganze Reihe von Prälaten ein böses Spiel als Diener des Satans.
Pater Martin war nicht irgendwer; er arbeitete sogar eine Zeitlang im Vati-
kan, auch als Privatsekretär von Kardinal Bea. Er erlebte auch das Zweite Vatikanische Konzil mit und war Professor am Päpstlichen Bibelinstitut
in Rom. Manches schrieb er auch in der literarischen Form eines Romans, was die Auseinandersetzung damit schwierig macht.

Naja. Jedenfalls sind Sie jetzt schon etwas vorbereitet, wenn Sie die beiden ausländischen Videos aus den Reihen seiner überzeugten Fans betrachten, siehe ---> HIER und HIER
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(Hinweis: Dieser Artikel enthält größere Anteile an Ironie!)

Erfreulich: Jetzt schon 300.000 Anmeldungen für den Weltjugendtag 2016 in Krakau!

Hinweis: Heute und morgen habe ich einige Termine, daher erfolgt die Kommentar-Freischaltung jeweils evtl. erst gegen Abend!
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Die Weltjugendtage der katholischen Kirche sind mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden, die stets auf sehr großes Interesse stößt. Für den nächsten WJT im polnischen Krakau vom 26. bis 31.Juli 2016 liegen jetzt schon über 300.000 Anmeldungen vor, berichtet aktuell die Nachrichtenagentur "kathweb" ---> KLICKEN !
Auch die Deutsche Bischofskonferenz hat sich auf ihrer Frühjahrstagung  damit be-
schäftigt, wobei die relativ kleine Zahl der erwarteten Anmeldungen aus Deutschland auffällt, siehe Pressekonferenz Hildesheim unter Punkt 16 ---> KLICKEN !
Die deutsche Homepage für den WJT 2016 ---> HIER !

Bei "Facebook" ---> HIER !
Wer insbesondere als Verantwortlicher in Pfarrei oder Jugendarbeit Über-
legungen zur eventuellen Teilnahme anstellt, sollte sich in den nächsten Wochen mal schlau machen; inzwischen liegen von einigen deutschen Diözesen schon detaillierte Hinweise dafür vor, siehe z.B. pdf-Datei Mainz ---> HIER !

Elsa bemängelt, dass die wiederverheiratet Geschiedenen nicht anbeten wollen...

Auch ich kann nicht ganz nachvollziehen, dass man auch bischöflicherseits das Thema des (Nicht-)Kommunionemp-
fangs von wiederverheiratet Geschiedenen zu einem Rie-
senproblem macht, unter dem dem Eindruck nach Millionen bitter zu leiden haben.
Ja, es gibt da durchaus viel Schmerz und Enttäuschung, aber meiner Meinung nach ist es wahrlich nicht das brennendste Problem unserer Kirche und wird in der öffentlichen Diskussion reichlich hochgekocht. Manche Argumente und Überlegungen auch bei der Synode 2014 überzeugen mich persönlich nicht so wirklich. Man lese z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Auch andere haben sich viele und gute Gedanken darüber gemacht, z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Das sei mal vorausgeschickt. Gestern fiel mir ein aktueller Artikel bei Buchautorin und Bloggerkollegin "Elsa" (Barbara Wenz) auf. Darin schil-
dert sie ein trauriges Stück der jetzt so oft zitierten "Lebenswirklichkeit":
In einer Pfarrgemeinde ist Anbetung des Allerheiligsten vorgesehen, an einem einzigen Tag insgesamt neun Stunden. Damit auch wirklich in die-
ser kurzen Zeitspanne immer Beter in der Kirche sind, hängt ein Plan aus, in den man sich eintragen möge.  - Meine Leser ahnen es schon: Nur mit Mühe wird die Liste halbwegs voll, und das, wie anderswo auch, nur durch "ein paar liebe alte Rentner", die auch mal bereit sind, länger als eine halbe Stunde vor dem Allerheiligsten zu verweilen.
Daraus schließt Elsa messerscharf: "Wenn man manche deutsche Bischöfe so hört, so müsste gerade bei den wiederverheiratet Geschiedenen eine solche Sehnsucht nach dem Allerheiligsten sein, dass sie  - die Stille Anbe-
tung ist ja jedem erlaubt -  eine solche Veranstaltung glatt stürmen. Aus allen Nähten müsste die Kirche platzen."
---> KLICKEN !
Da legt die Bloggerkollegin den Finger in eine große, schmerzende Wunde. Doch die Verknüpfung mit dem Thema der wiederverheiratet Geschiede-
nen ist meiner Meinung nach nicht ganz fair, und das sieht "Elsa" im Fort-
gang ihres Artikels wohl im Grunde auch, denn da heißt es: "Wie groß das Interesse des Otto Normalgemeindegläubigen tatsächlich daran ist, konnte man heute sehen." - Ja, beim Kommunionempfang schreien alle "HIER !", aber ansonsten...

Riesige Freude über Papst Franziskus...

Papst Franziskus ist nach Abschluss der Fastenexerzitien (siehe Video ---> HIER !) wieder zurück in Rom. Ich schätze mal, auf seinem Schreibtisch wartet da eine Menge Arbeit... -- Die Freude über Papst Franziskus ist ja auch bei mir nicht immer ganz ungetrübt, aber ich freue mich von Herzen mit, wenn ich sehe, wie andere sich über ihn freuen - so z.B. die Bewohner eines Slums in Rom. Vor knapp drei Wochen hatte der Papst auf dem Wege zu einem Pfarreibesuch spontan anhalten lassen, um die Menschen in ihrem armseligen Quartier aufzusuchen. Das Video dazu sagt mehr als 1000 Worte...
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                         Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Freitag, 27. Februar 2015

Vatikan ist richtig sauer über Berichte: Angriffe auf Kardinal Pell sind "unwürdig und gemein"!

Na, heute ist mal wieder Aufreger-Tag!
Heute vormittag berichtete ich schon über die Presseberichte, die eine "Großwildjagd" auf den vom Papst mit umfangreichen Befugnissen aus-
gestatteten Kardinal Pell entdeckt haben (wollen) ---> HIER !
Das Thema wird nun von allen Lagern gierig auf-
gegriffen und genutzt, je nachdem, wem man da-
mit vor's Schienbein treten will.
"Katholisch.de", das Portal der deutschen Bi-
schöfe, beschäftigt sich aktuell auch durch Über-
nahme einer KNA-Vorlage damit. Ich finde die Zusammenfassung der Ereignisse recht brauch-
bar. Man beachte in diesem Zusammenhang auch das Datum eines den Pressemeldungen zugrunde gelegten Proto-
kolls: Es stammt bereits vom 12. September 2014, ist also auffallend alt. ---> KLICKEN !
Wie "Radio Vatikan" meldet, sah sich der Vatikan zu einer Reaktion ver-
anlasst, und die fiel unmissverständlich aus: Vatikansprecher Lombardi  verurteilte die Weitergabe von Dokumenten als "illegal" und verurteilte
die persönlichen Angriffe auf Kardinal Pell; diese seien "unwürdig und gemein". ---> KLICKEN !

Tradis blasen zum Angriff: Der böse Kardinal Marx will die Kirche zerstören...

Stimmt, über die Äußerung von Kardinal Marx, "Wir sind keine Filialen von Rom... Wir können nicht warten" war ich alles andere als begeistert, siehe ---> HIER !
Es wäre gut, wenn er sich wenigstens im Nachhinein dazu genauer äußern würde. Das klingt in der Tat schon etwas wie
"Wir machen hier in Deutschland unser Ding, egal was Rom sagt".
Fairerweise sollte man aber auch berück-
sichtigen, dass die DBK vor der Presse bereits für die "nächsten Wochen" ein Papier zum Thema der Synode in Rom angekündigt hat. Darin steht dann hof-
fentlich mehr und vor allem Erhellendes.

Wer die Medienberichterstattung über die Vollversammlung der Deut-
schen Bischofskonferenz verfolgt hat, wird bemerkt haben, das dies allerdings auch bei den meisten katholischen Medien nicht besonders erwähnenswert war. In der Zusammenfassung zum Abschluss der Kon-
ferenz spielt das auch überhaupt keine Rolle, siehe pdf-Pressedokument ---> HIER !
Zum großen Aufreger in Tradi-Kreisen ist der Artikel in der Tagespost trotzdem geworden. ---> HIER !

Einige Bloggerkollegen und "kath.net" scheinen die allerschlimmsten Befürchtungen zu hegen und zeigen  Symptome von fortgeschrittener Schnappatmung. 
Eben hat sich Bloggerkollege Theodor (Dr. Michael Schäfer) in seinem Blog "SUMMA SUMMARUM" in einem wortreichen Artikel über die Lage an der deutschen Kirchenfront ausgelassen; bei "kath.net" findet sich der Arti-
kel auch. ---> HIER !
Demnach müssen wir uns in Deutschland auf das Schlimmste einstellen. Angeblich hat "der deutsche Episkopat" tatsächlich spätestens seit der Hildesheimer Vollversammlung "ganz unabhängig von den synodalen Beratungen im Oktober einen eigenen Weg" begonnen.
Klar, da kommt das Thema "Wir sind keine Filialen". - Ich denke da ganz praktisch: Man frage doch mal einen Filialleiter bei einem der großen Discouter, ob der Spielräume etwa bezüglich des Sortiments, der Preise oder der Anordnung in den Regalen hat. Man wird dann verständnislos angesehen. Ein Filialleiter hat keine Extrawurst zu braten, er übernimmt das vorgegebene Konzept und sorgt für reibungslose Abläufe vor Ort. Extratouren kosten ihn mit Sicherheit seinen Job.
So gesehen ist, und das nicht erst seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, keine der Teilkirchen vor Ort einfach eine Filiale. Es gibt Spielräume, die durchaus sinnvoll sind. Bloggerkollege Theodor malt gleich schwärzestes Schwarz, indem er festhält, die angestrebte "pastorale Lösung" bei wie-
derverheiratet Geschiedenen sei tatsächlich "nur ein Einstieg in den Aus-
stieg aus weiten Teilen der katholischen Sexualmoral"
. Punkt. Beweis für die steile These? Fehlanzeige.
Es kommt noch übler, zumindest wenn man "Theodor" folgt.
Nun gelte es für die Bischöfe, das Christentum "experimentell neu zu entwerfen", und auf einmal ist auch die Filiale verschwunden, denn man strebe "eine globalisierte, universale Kirche in einer globalisierten Welt" an, "eine Kirche, die sich selbst nicht so wichtig nimmt, sondern ganz im Dienst an der Menschheit aufgeht." - Das unterstellt zu Ende gedacht im Grunde, dass wir keine Heilige Messe mehr brauchen, keine Priester, letztlich auch keinen Vatikan und keine Bibel. Das wäre mir doch neu,
dass die deutschen Bischöfe das wollen, eine Kirche, die nur aus Caritas besteht...
Schade, denke ich mir da. Mit solchen Unterstellungen und Dramati-
sierungen macht man das Gespräch nicht gerade einfach. "Die deutschen Katholiken werden sich fragen müssen, ob sie den in den letzten Tagen vor- und eingeschlagenen Weg mitgehen wollen", meint der Bloggerkollege.
Ich finde, sie werden sich auch fragen müssen, ob sie auch sofort alles nur negativ sehen wollen oder doch lieber erst mal abwarten, was die nächsten Wochen an Klarheit bringen.


Blamieren Sie sich nicht: Sorgen Sie heute schon für einen zukunftssicheren Grabstein...!

Es ist ein Zeichen von Klugheit, wenn man
auch an die Zukunft denkt. Wer heutzutage einen Trend verschläft, der ist so mega-out, dass er sich auch gleich ein Schild umhängen könnte: "Ich bin ein hoffnungslos-peinlicher Fall von vorvorgestern!"
Vielleicht kann man das Ganze aber auch hin und wieder übertreiben. So etwa könnte dann wahrscheinlich der Grabstein der Zukunft aussehen ---> KLICKEN !

Ich wusste auch noch nicht, dass man die Verstorbenen sogar noch kurz vor der Beerdigung anrufen kann?! ---> KLICKEN !
Falls Sie sich über kreative Gestaltungsmöglichkeiten bei Verkehrs-
schildern informieren möchten, bitte sehr... ---> KLICKEN !
So, und als krönender Abschluss des heutigen Streifzuges durch die Un-
tiefen des Internets noch
eine kleine Anregung für Trauungen in der Kirche. Einige Priester werden jetzt zusammenzucken und ein Stoßgebet loslassen, Gott möge sie davor bewahren:

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                        Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

So, da hätten wir dann den nächsten Vatikan-Skandal: Finanz-Streit hinter den Kulissen...

                    Predigt/Linktipps zum 2. Fastensonntag: Siehe weiter unten!
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Ist Kardinal Pell,
vom Papst eigens als Finanzinspekteur eingesetzt, bei diesem und bei Kardinals-
kollegen in Ungnade gefallen?
Die Gerüchte kochen  hoch, dass es hinter den dicken Vatikan-
mauern mal wieder heftig brodelt und knallt.
Wie man bei diversen Quellen nachlesen kann, findet angeb-
lich eine "Großwild-
jagd"
auf den Kardinal als Präfekten des Wirtschaftsrates statt. Seine Be-
fugnisse sollen deutlich beschränkt werden, heißt es. Bestimmte Gruppie-
rungen seien unter anderem deshalb in Sorge, dass ihnen die finanzielle Verfügungsgewalt abhanden kommen könnte.
Und was  sonst noch alles kommen wird - wir werden sehen.
Man kennt das: Wenn's ums Geld geht, um viel Geld, dann wird auch schon mal mit harten Bandagen gekämpft. Es menschelt. Der Vatikan ist da nicht ausgenommen. Und es wäre verwunderlich, wenn es bei Reformen nicht auch immer welche gäbe, die das alles andere als gut finden...

Man sollte das nicht so hochspielen, sondern mal ein wenig abwarten, was wirklich passiert, finde ich.
Italienischer Artikel von Sandro Magister ---> KLICKEN !                                                                     

Eine Morgengymnastik, die Abtreibungswilligen nicht sehr gefallen wird...

Nein, hier gibt es keine Bilder über die grausame Realität bei Abtreibungen, keine Fotos von zer-
stückelten Kindern.
Ich lasse heute einfach mal ein erst wenige Wo-
chen altes Baby im Mutterleib seine Gymnastik machen. Man mag sich daran freuen - oder auch ein wenig nachdenklich werden...

(Angeregt von dieser Quelle ---> HIER !)

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                       Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Donnerstag, 26. Februar 2015

Synodenvorbereitung: "Wir sind Kirche" ruft auf, "alle Möglichkeiten" zu nutzen...

Bereits vor zwei Monaten
wies ich darauf hin: Nach der Synode ist vor der Synode.
Alle Gruppierungen rufen ihre "Truppen" in einer Art "Mobil-
machung" auf, man möge so weit wie möglich auf die Synode Einfluss nehmen.
Das Ereignis startet zwar erst am 4. Oktober, aber bereits jetzt wird fleißig daran gearbeitet, möglichst viele Weichen zu stellen.
Man lese z.B. ---> HIER und HIER !
Gerade heute las ich bei "Wir sind Kirche" unter Hinweis auf die jetzt an diversen Stellen veröffentlichten Fragebogen-Aktionen die Aufforderung an alle Mitglieder und Freunde: "Nutzen Sie bitte alle Möglichkeiten, die sich bieten!"
Man sollte sich also kräftigst bei solchen Angeboten der Teilhabe des Kir-
chenvolkes einbringen...
Ein paar Beispiele gibt's ---> HIER und HIER und HIER und HIER ,
es gibt im Internet noch weitere...!

Gibt's Hinweise? - Schweizergarde erklärt, man sei bereit, den Papst gegen ISIS zu verteidigen

Gibt's konkrete Hinweise auf Pläne der ISIS? - Ich denke, eher nein. Immer mal wieder tauchen Meldun-
gen auf, dass ein Attentat auf Papst Franziskus durchaus zu den Über-
legungen von ISIS gehören könnte, zumal man schon dementsprechende Äußerungen entdeckt hat, man wolle "Rom erobern".
Der neue Kommandant der Schweizer-
garde lässt jedenfalls die Presse ak-
tuell wissen, man sei gewappnet und "jederzeit bereit, einzugreifen", was auch immer das konkret heißt.
Meine Vermutung: Aktuell keine be-
sondere Gefährdung. Es gab schlicht und einfach ein Zeitungsinterview mit dem "Neuen", und da liegt es für Jour-
nalisten selbstverständlich nahe, nach der Bedrohungslage zu fragen. Und darauf hat Kommandant Christoph Graf geantwortet. Da soll erst gar kein Zweifel darüber aufkommen, dass jeder Schweizergardist bereit ist, nötigenfalls sein Leben für den Papst zu geben...
Also, immer mit der Ruhe - und der nötigen Aufmerksamkeit!
Man schaue z.B. ---> HIER und HIER !

Trotz Kritik von Politikern: Deutsche Bischofskonferenz bleibt beim Kirchenasyl

               Predigt u. Linktipps zum 2. Fastensonntag: siehe weiter unten!
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Da sind die deutschen Bischöfe nicht umgefallen: Trotz einiger Kritik von diversen Politikern bleibt's beim Kirchenasyl. Wie die Vollversammlung der Bischofskonferenz gestern in Hildesheim mitteilte, wolle man "ein deutliches Zeichen" setzen.
Daher gibt's auch erstmals einen von den Bischöfen ausgeschriebenen Preis in Höhe von 10.000 Euro zu gewinnen für gelun-
gene Initiativen "gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus". ---> KLICKEN !
Was ich selbst kürzlich schon zum Thema geschrieben habe, kann man noch nachlesen ---> HIER !
Manche hatten damit gerechnet, dass die Bischöfe angesichts von Vorwür-
fen wie "Missachtung des Rechtsstaates" und ähnlichem schließlich doch einknicken würden. Insofern: Alle Achtung...!

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                      Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !


Willy wurde "im Vatikan" begraben...

Die wahre Begebenheit geht zu Herzen. In den Medien wird sie zum Teil sogar mit einem wört-
lichen Zitat des Papstes wieder-
gegeben (wenn sich das denn wirklich so abgespielt hat).
Ein freundlicher Obdachloser in Rom war einem Bischof auch wegen seiner regelmäßigen Be-
suche in der Kirche aufgefallen. Als Bischof Amerigo Ciani den Mann länger nicht mehr gese-
hen hatte, machte er sich Sorgen um "Willy" und forschte nach ihm - fast schon eine Kriminalgeschichte.   Die endete übrigens damit, dass der in-
zwischen verstorbene Obdachlose ausnahmsweise auf Geheiß des Papstes auf dem vatikanischen Friedhof "Campo Santo Teutonico" bestattet werden durfte, eine ganz besondere Ehre.

Man lese z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Predigt und Linktipps zum 2. Fastensonntag B --- 1.3.2015


Evangelium Mk 9,2-10:
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus.
Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz be-
nommen.
Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgend jemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

                      GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

                               Bauantrag abgelehnt

Wenn unser Onkel Franz in den 60er Jahren von einer seiner vielen ausgedehnten Urlaubsreisen zurückgekehrt war, wurden wir Kinder immer schon unruhig. Wir wussten, was zwei Wochen später so lästig wie Zahnweh auf uns zukam: Onkel Franz wollte unsere Familie unbe-
dingt an seinem Ferienglück teilhaben lassen und zeigte seine Dias.
Uns Kindern kam es so vor, als handele es sich immer um mindestens 1000 solcher Bilder, die sich nur unwesentlich voneinander unterschie-
den. Nach gut zwei Stunden seines stets begeisterten Vortrages däm-
merten wir nur noch dahin und hofften  - leider vergeblich -  auf ein Wunder in Form eines Stromausfalls.
Doch nicht nur, wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen. Selbst ein eher zurückhaltender Mensch kann regelrecht ins Schwärmen geraten, wenn ihn etwas wirklich gepackt hat...

...
Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglich-
keiten und die anklickbaren Linktipps finden Sie auf der Fortsetzungsseite

----->>> BITTE HIER KLICKEN !

Meint Kardinal Marx etwa: Egal, was die Synode in Rom beschließt, wir in Deutschland...

Es ist sicher (oder hoffentlich) anders gemeint, aber so, wie es gestern in einem Artikel der "TAGESPOST" stand, klang es nach meinem Eindruck schon fast wie eine Drohung:
Autorin Regina Einig schrieb
da über die Frühjahrsvoll-
versammlung der deutschen Bischöfe in Hildesheim.
In diesem Zusammenhang zitiert sie Aussagen, die Kar-
dinal Marx gerade gestern vor Journalisten gemacht haben soll (leider
habe ich den genauen Beleg noch nicht gefunden). Demnach geht der Kardinal davon aus, dass die Synode im Oktober 2015 zu Ehe, Familie
und Sexualmoral schließlich einen Text erarbeite, aus dem "sich dann
eine weitere Diskussion ergibt"
.  Die Synode könne "nicht im Detail vor-
schreiben, was wir in Deutschland zu tun haben"
. Regina Einig zitiert
ihn weiter, Aufgabe der Bischöfe sei es nicht, auf Erlaubnisse zu warten. "Wir sind keine Filialen von Rom... Wir können nicht warten, bis eine Synode sagt, wie wir hier Ehe- und Familienpastoral zu gestalten haben", so Marx.
Da würde mich schon interessieren, was er damit denn ganz konkret meint. Einerseits kann Kardinal Marx sich dabei selbstverständlich darauf be-
rufen, dass die regionalen Bischofskonferenzen ausdrücklich "einer über-
triebenen Zentralisierung"
(so Papst Franziskus in Nr. 32 des Apostoli-
schen Schreibens "EVANGELII GAUDIUM") mit sinnvollen Kompe-
tenzen entgegenwirken sollen.
Solche Handlungsspielräume machen angesichts der verschiedenen Kul-
turkreise Sinn. Aber das sollte doch hoffentlich nicht heißen, dass man in Deutschland einen eigenen Weg gehen will, egal, was die Synode in Rom
so beschließt...?!
Artikel in "DIE TAGESPOST" ---> KLICKEN !

"EVANGELII GAUDIUM" (pdf) ---> KLICKEN !

Mittwoch, 25. Februar 2015

Sorry, aber für mich sieht das eher nach Würsten aus als nach "Heiligem Blut"...

Predigtgedanken zum 2. Fastensonntag (1.3.): Donnerstag gegen Mittag online!
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"Die Energie strömt purpurrot", behauptet
die "Augsburger Allgemeine" in ihrem Artikel über die neueste Kunstinstallation
in der Augsburger Moritzkirche. "Santa Sangre" - Heiliges Blut - so heißt der für
mein Empfinden etwas wurstartige Textil-Lavastrom, der sich vom Altar in Richtung Kirchenbänke windet.
Zur renovierten Kirche habe ich mich ja bereits mal eher skeptisch ge-
äußert, siehe
----> HIER
Sorry, aber meine Begeisterung für sowas hält sich in Grenzen. Aber ich akzeptiere natürlich, dass andere das gaaaanz toll finden.
Bericht in der "Augsburger Allgemeinen" ---> KLICKEN !

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                     Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !



O weh, der Papst hat "Mexikanisierung" gesagt. Schnelle Entschuldigung des Vatikans...

Nach einigen Aufregungen über Aussprüche von Papst Franziskus hatte sich die Lage eigentlich wieder entspannt. Doch nun ist mal wieder Alarmstimmung, zumindest in Mexiko. Wie die Medien melden, nimmt man dort dem Papst eine Äußerung übel, die er in einer privaten E-Mail an einen befreundeten argentinischen Parlamentsabgeordneten geschickt hatte.
Die Nachricht, die eigentlich nur als Dank und Appell für die Arbeit gegen Drogen-
handel gedacht war, wurde jedoch dummer-
weise bekannt. Darin warnte der Papst vor einer "Mexikanisierung" seines Heimat-
landes. - Die Medien in Mexiko sind empört, und es gab schon diploma-
tische Post und ein Gespräch mit einem Vatikan-Verteter.
Der Vatikan stellte inzwischen klar, dass der Papst niemanden beleidigen wollte. Vatikan-Sprecher Lombardi zog alle Register: Papst Franziskus liebe das mexikanische Volk. 

Na, dann ist doch wohl alles wieder gut?! Papst sein ist aber auch ganz schön schwierig... ---> HIER und HIER !

Verschwundene Bücher bei der Synode 2014: "kath.net" hat gerade einen Oldtimer entdeckt...

Heute reitet das Portal "kath.net" eine Attacke auf Kardinal Lorenzo Baldisseri, den verantwort-
lichen Sekretär der Bischofssynode im Herbst 2014. Dieser soll selbst dafür gesorgt haben, dass den Sy-
nodenvätern ein Buchgeschenk nicht ausgehändigt wurde. Die Story ist alles andere als neu, denn man las schon während der Synode z.B. auf "Twitter" darüber.
Aber man darf als Nachrichtenseite auch durchaus mal etwas aufwärmen, und das geschah denn heute. Bei dem "verschwundenen Buch" handelt es sich um das in 200 Stück per Post an die Synode adressierte Werk "In der Wahrheit Christi bleiben", deren Verfasser immerhin fünf Kardinäle sind, darunter Kardinal Müller. Es ist auch meiner Meinung nach in der Tat etwas befremdlich, wenn dieses Geschenk nicht an die Synodenteilnehmer weitergegeben wurde.
Bei "katholisches.info" hat man sich übrigens gestern schon darüber ausgelassen. Man schaue ---> HIER und HIER !
Mit Bezug auf die aktuelle Quelle der wieder hochgekochten Information, den Journalisten Manfred Ferrari, stellt "kath.net" fest, dass die Bücher nie ausgehändigt wurden. "Diese Episode spielte sich im Vatikan ab und nicht im Kreml", wird der Journalist zitiert - was auch immer man damit belegen möchte.
Ganz klar:  Das war so nicht in Ordnung und könnte als eine Einfluss-
nahme gedeutet werden. Schließlich vertraten die Buchschreiber darin deutlich andere Ansichten als etwa Kardinal Kasper. Allerdings sollte man auch bedenken, dass dieses Buch bereits vor der Synode bekannt war; die Aufsätze darin sind nach meiner Kenntnis auch nicht eigens dafür geschrie-
ben worden, sondern sind frühere Texte der Autoren, die hier nur zusam-
men vorgelegt wurden. Man darf also getrost davon ausgehen, dass die Synodenväter auch ohne dieses Präsent, so sie denn wollten, in den Genuss der Texte kommen konnten. Kardinal Müller hätte durchaus Möglichkeiten gehabt, wegen des Verbleibs der Postsendung nachzuhaken. Oder wusste er vielleicht gar nichts von dieser edlen Spende?

Welche Gründe nun wirklich im einzelnen vorgelegen haben, diese Post nicht zuzustellen, darüber kann man rätseln. Ob Synodenväter während der Sitzungen Zeit und Muße für die Lektüre gehabt hätten, darüber auch.
Warum man aber jetzt, viele Monate danach, daraus einen Skandal kon-
struieren will, darüber rätsele zumindest ich...

Ach, wie süß! -- Die Bischofsversammlung in Hildesheim und ein Teddybär als Bischof...

Nehmen wir es einfach, wie es vermutlich gemeint war. Ich reiße mich zusammen und vermeide einen weitergehenden Kommentar dazu. Wie "katholisch.de" mit Foto zeigt, wurden die deutschen Bischöfe in Hildesheim nicht unbedingt von einer Heiligenstatue "begrüßt". Nein, ein allerliebster, kuscheliger Teddybär im nachgeahmten Bischofsgewand strahlte die Teilnehmer an. Ach, wie süüüüß... ---> KLICKEN !
Inhaltlich ging es gestern vor allem um das Thema "Kirche und soziale Medien". Man war sich einig, wie wichtig es ist, dass man z.B. bei "Face-
book"
mitmischt. Man lese die Berichte dazu ---> HIER und HIER !
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Thema nicht sonderlich neu oder originell ist. Aber warum sollte man nicht immer mal wieder darüber sprechen...?!

Einmal Haare schneiden im Vatikan, bitte...!

Ich hatte vor einiger Zeit schon kurz darüber geschrieben, dass der Vati-
kan auf Anregung des Papstes irgendwo in einer Ecke des Petersplatzes drei Duschen für Obdachlose eingerichtet hat. Seit kurzem ist auch ein Friseursalon dabei, der immer montags geöffnet hat und den Armen Gratis-Haarschnitte verpasst. Eine schöne Geste der Nächstenliebe!

        Hier nun ein Video von "ROME REPORTS" dazu:
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                             Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Dienstag, 24. Februar 2015

Mehr Kirchenschändungen: Ist der aktuelle Vorwurf gegen deutsche Bischöfe berechtigt?

Vorab: Ich schätze die Arbeit des "Forums deutscher Katho-
liken"
und habe auch schon mit großem geistlichen Gewinn an einem der Kongresse "Freude am Glauben" teilgenommen. Das heißt aber nicht, dass ich deswegen alles pauschal richtig finde, was von dort kommt. Derzeit gibt es einigen Wirbel um einen Blog-Artikel, in dem Dr. Michael Schneider-Flagmeyer sich voller Empörung an die gerade in Hildesheim tagende Bischofskonferenz wendet.
"Tausende von Kirchenschändungen. Wo bleibt die Antwort der DBK?", fragt der Autor in seinem ausführlichen Text ---> KLICKEN !
Die Liste der Vorfälle in den letzten Jahren ist bekanntermaßen lang: Vom Einbruch bis zur Brandstiftung ist da so ziemlich alles geboten. Eine sehr unerfreuliche Entwicklung, wie auch ich meine. Zu Recht betont der Autor, dass es nicht "den" Grund dafür gibt, sondern dass es da viele Gründe gibt. Ich stimme auch zu, dass darüber in den offiziellen Medien der deut-
schen Katholiken und insbesondere der Bischöfe zu wenig berichtet wurde. "Eine klare und unmissverständliche Stellungnahme der deutschen Bischö-
fe... ist überfällig"
, lese ich im genannten Blogbeitrag. - Da widerspreche ich überhaupt nicht, aber ich setze zusätzlich im Gegensatz zu Dr. Schnei-
der-Flagmeyer auch ein Fragezeichen:
Ändert sich denn wirklich etwas, wenn die Bischöfe jetzt ein weiteres Stück Papier herausgeben, in welchem man lesen darf, wie schlimm sie solche Angriffe auf Gotteshäuser finden?!
Das ist m.E. einfach zu kurz gesprungen. Wir alle sind gefordert, nicht nur die Oberhirten. Warum kommt es dazu - und mit welchen Maßnahmen kann man gegensteuern? - Und nicht zu vergessen: Auch wenn deutlich mehr Kirchen betroffen sind:  die Liste der Angriffe auf Synagogen und Moscheen wird in letzter Zeit auch umfangreicher!

Wissen Sie als Katholik eigentlich, dass es in Duisburg auch einen Papst gibt...?

Naja, genauer gesagt geht
es um einen sogenannten "Papst". Aber in der Tat erfährt man aus der Presse, dass es im sozialen Brennpunkt Duisburg-Marxloh einen katholischen Geistlichen gibt, den man liebevoll als Papst bezeichnet.
Kein Wunder, finde ich, wenn man sich die Kleidung von Pater Oliver Potschien mal näher betrachtet. Mit vielen anderen, vor allem mit Ehrenamtlichen, engagiert sich der Seel-
sorger bei einem Anteil von Mitbürgern mit Migrationshintergrund von über 40 % im 2012 gegründeten "Petershof", dem vielseitigen sozial-
pastoralen Projekt in Anlehnung an die Pfarrgemeinde St. Peter.
Ein schönes Beispiel christlicher Nächstenliebe und konkreter Hilfe für viele sozial Benachteiligte - da freut sich nicht nur der katholische Blogger, der hier so gerne darüber berichtet...!

Presseartikel über den Werdegang von Pater Potschien ---> KLICKEN !
Die vielseitige Arbeit im Duisburger "Petershof" ---> KLICKEN !
Ein Video über den "Papst" von Duisburg ---> HIER !

Pfarrer von Einbrecher verletzt: Versagt in Südtirol die politisch korrekte Sprachpolizei?

In Deutschland wäre das in den Medien undenkbar: Da berichtet die Presse über einen Vorfall in einer Kirche in Südtirol, bei dem der Pfarrer im Handgemenge verletzt wurde.
Drei Diebe waren in der Kirche mittels Schrau-
benzieher dabei, in den geschlossenen Raum einzudringen. Dass dabei in der Presse die Volksgruppe der Täter genannt wird und sogar deren Fotos präsentiert werden, wäre bei uns undenkbar, vermute ich mal. Wobei ich betonen möchte, dass die insge-
samt leider deutlich zunehmenden Kircheneinbrüche keinesfalls aufs das Konto nur einer bestimmten Täterherkunft gehen.
Da liest man also tatsächlich von "Zigeunern" und "Nomaden", und dem besorgten Deutschen, der jedes Ärgernis umgehen will, kommt das große Staunen. Bei uns ist es ja doch schon so, dass bereits das Anbieten von "Zigeunerschnitzeln" in vielen Kantinen per Anordnung unterlassen wurde, und auch das Wort "Zigeuner" gilt schon als diskriminierend.
"Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit", formulierte da ein Spötter. Es gibt also noch Landstriche, da darf man sagen und schreiben, was man denkt...

Zwei Zeitungsartikel ---> HIER und HIER !
Die deutsche Sprachpolizei im Einsatz... ---> HIER und HIER !
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                         Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !


Anmerkung:  Man läuft ja immer Gefahr, gründlich missverstanden zu werden. Es gibt solche und solche, anderswo und auch bei den Zigeunern. Toll finde ich übrigens auch das ---> HIER und HIER !
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So, und heute mittag gab's bei uns als Nachtisch übrigens einen kleinen Negerkuss Mohrenkopf. - Huch, um Gottes willen, wie konnte mir so-
was nur passieren? Ich meine selbstverständlich einen politisch korrekten Schaumkuss bzw. Schokokuss. Man beachte dies... ---> KLICKEN !

Ich falle mal wieder aus der Rolle: Studie belegt, dass die meisten Blogger Geld verdienen wollen!

Wir Blogger, die wir einen Teil unserer Freizeit am Computer sitzen und öfter mal so vor uns hin schreiben, was uns in den Sinn kommt, sind geheimnis-
volle Wesen. Kein Wunder, dass es auch dazu wissenschaft-
liche Untersuchungen gibt. Wobei speziell die katholischen Blogger (umfangreiche Blogger-
liste ---> HIER !)
bereits separat untersucht wurden, siehe ---> HIER !
Für diese dürfte auch kaum zutreffen, was von einer aktuellen wissen-
schaftlichen Untersuchung zutage gefördert wurde: Fast drei Viertel aller Blogger in Deutschland sind auf's Geld aus!
Oder genauer: Eine Studie "Blogger 2014", die im Frühjahr von der Uni Hohenheim bzw. der "Forschungsstelle Medienwirtschaft und Kommuni-
kationsforschung"
durchgeführt wurde, ergab einen erstaunlichen Wert von 73,8 Prozent der befragten Blogger, die angaben, damit Geld verdienen zu wollen. Erst einmal wurden 2.478 Blogger per E-Mail angeschrieben (ich schätze mal, dass da kaum katholische Blogger dabei waren; ich selbst habe auch nichts davon gewusst). Die Studie berücksichtigte dann 535 Blogger, die alle Fragen ordnungsgemäß beantwortet hatten.
Der gemeine Blogger ist demnach rein statistisch zu 68,9 % männlich und genau 38,1 Jahre alt (uff, das sieht übel aus für mich mit meinen 64 Jah-
ren). 61,9 Prozent bloggen mindestens 1 x wöchentlich, nur 13,2 % täglich, wobei der dafür betriebene Zeitaufwand zwischen 6 Minuten und angeblich 60 Stunden pro Woche liegt (Wahnsinn?!).
Das mit dem Geldverdienen funktioniert aber nicht so wirklich toll, denn nur 10,9 % der Befragten gaben an, damit im Monat 1.000 Euro oder mehr zu verdienen. Die Einnahmen kommen erfahrungsgemäß durch Werbung zustande, die manche Blogs auf ihren Seiten bringen (ich wurde auch an-
gefragt, habe aber konsequent abgelehnt), durch den Verkauf von Texten und durch den Verkauf von Produkten, auch z.B. durch Provisionen durch Verlinkung zu bestimmten online-Händlern.
Also noch mal ganz klar: Das kommt für mich nicht in Frage, auch wenn es verlockend ist (der KREUZKNAPPE bleibt ein rein "ehrenamtlicher" nicht-
kommerzieller Blog), und so viel ich weiß, gilt das für die allermeisten ka-
tholischen Bloggerkollegen auch so!

Die Studie als 48-Seiten-pdf-Datei ---> HIER !

Früh übt sich, wie man sich in einer Kirche benimmt: Kindergarten tanzt nach der Messe...

Ich will kein Drama daraus machen. Heutzutage sollte man erst einmal vor einem Kinder-
garten den Hut ziehen, der sich traut, mit den Kindern in eine katholische Kirche zu gehen. Wie man das konkret gemacht hat, unmittelbar nach der Hei-
ligen Messe dort ein Tänzchen hinzulegen (musste es wirklich sein, und musste es auch noch wirklich sowas sein?), weiß ich nicht. Die Beschreibung unter dem Original-Video ist jedenfalls ziemlich falsch, denn sie lautet "Kindergarten-Kinder singen ein Marienlied in der Graz-Karlauer Kirche". - Da hat man wohl was verwechselt, denn das passt zu einem weiteren m.E. weitaus erfreulicheren Video dieses Kindergartens ---> KLICKEN !
Also, ich will hier keine Erzieherin an den Pranger stellen. Aber nächstes Mal sollte man vorher vielleicht noch etwas mehr nachdenken, finde ich. Nichts für ungut und Gottes Segen für die schwierige Arbeit mit den an-
vertrauten Kindern!

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                           Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !