Sonntag, 31. Mai 2015

Der nächste Skandal bei den Benediktinern: Wegen Sex mit Minderjährigem in U-Haft...

Die Benediktiner hatten leider in letzter Zeit viel Pech mit einer Serie von unangenehmen Schlagzeilen. Von üblen, peinlichen Twitter-Tweets über Diebstahl in einem Sex-Shop bis hin zur vermasselten Wahl eines neuen Abtes reichte das Spektrum - bisher.
Man schaue ---> HIER und HIER !

Bedauerlicherweise erfährt man jetzt von einer traurigen Fortsetzung, die sicher für alle Beteil-
igten sehr unangenehm ist: Das ohnehin in letz-
ter Zeit in die (finanzielle) Krise geratene Bene-
diktinerstift Lambach
/Oberösterreich
( ---> HIER !)
hat einen weiteren Schlag zu verkraften.
Wie der Abt heute auf der Internetseite des bekannten Klosters mitteilte, befand sich einer der Patres zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.
Ihm werde vorgeworfen, unter "sehr starkem Alkoholeinfluss... eine ent-
geltliche sexuelle Dienstleistung in Anspruch genommen"
zu haben, wobei "eine der beiden beteiligten Personen" noch nicht volljährig war.
Die nötigen Schritte sind jetzt zwar eingeleitet, aber mit tiefstem Bedauern und Distanzierung ist es nicht getan. Traurig für uns alle. Ein Gebet wäre jetzt wohl auch nicht falsch.
.

>                        Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Der neue Bischof soll "nicht lügen" - Limburger Diözesanversammlung äußert Wünsche...

Auf der Internetseits des Bistums fand ich eben noch keinerlei Hinweis auf die Ver-
anstaltung, aber dank KNA (Katholische Nachrichtenagen-
tur) gibt's schon einen Artikel bei "katholisch.de" und bei "Radio Vatikan".
Demnach hat die Limburger Diözesanversammlung
am Wochenende unter ande-
rem ihre Wünsche für den aktuell noch nicht in Aussicht stehenden Nach-
folger von Tebartz-van Elst schriftlich niedergelegt. "Er soll lebensklug
und authentisch sein, nicht lügen, die Menschen lieben, glaubhaft ver-
künden und dienen wollen, statt zu herrschen"
, liest man im Katalog
der Forderungen.
Nun ist ja nicht nur aufschlussreich, was man da alles fordert, sondern auch, was da nicht steht, was man also als nicht von sonderlicher Be-
deutung ansieht. 

Meinen Lesern fällt da sicher selbst einiges auf und ein, was da wohl hingehören sollte... - oder eben auch nicht.
"katholisch.de" ---> HIER !
"Radio Vatikan" ----> HIER !

Papst Franziskus: Unermüdlich im Verurteilen der Abtreibung...!

Der Jubel ganz bestimmter Papst-Fans insbesondere aus den Reihen der Journalisten hält sich da eher in Grenzen. Papst Franziskus lässt gerade in letzter Zeit keine Gelegenheit aus, um das Übel der Abtrei-
bung an den Pranger zu stellen.
"Radio Vatikan" berichtet aktuell über seine neueste Stellungnahme mit einem bemerkenswerten Vergleich. Abtreibung ist ein Attentat... ---> HIER !

Wenn die Schafe verrückt spielen ... und: Ein neuer Höhepunkt des Qualitäts-Fernsehens!

Wir als Familie sind heute einige Stündchen "on tour", aber als pflichtbewusster Blogger wollte ich meine Leserinnen und Leser nicht ganz ihrem Schicksal über-
lassen.
So biete ich dann hier auf die Schnelle einiges Merkwürdige, das so allerlei erzählt über mutige Menschen, die sich allerhand zutrauen, aber auch ein Beispiel aus Japan, wo man es offenbar lustig findet, sich im Fernsehen gegenseitig Kakerlaken in den Mund zu schießen. So ist sie, unsere bunte und oft auch verrückte Welt...
Wenn man da so Manches sieht, staunt man über die Dreistigkeit von Leuten, die die katholische Kirche wegen ihrer Bräuche und Traditionen kritisieren. Wir sind doch eher die einzig Normalen, oder...?!

Schafe-Video: Da gehts rund... ---> HIER !
Fernseh-Niveau? - Kakerlaken schlucken ---> HIER !
Bus-Video: Geht nicht? Gibt's nicht... ---> HIER !
Video: Bitte nicht mitfahren... ---> HIER !
Allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sonntag!

Sehr kräftiges Gotteslob...

Nicht jedermann's Sache, aber irgendwie doch imposant. Man staune:
.
>                          Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Samstag, 30. Mai 2015

Auch bei "katholisch.de": Die Mehrheit bei Umfragen ist ja für die Homo-Ehe...

"Keine Einigung in Sicht" -
so heißt die Überschrift eines aktuellen Artikels bei "katho-
lisch.de"
. Wir erfahren dort nicht nur einiges über die politischen Querelen zum Thema Homo-Ehe, sondern auch von einer aktuellen Um-
frage, bei der "etwa zwei Drittel"  - so "katholisch.de" -  dafür sind, dass auch Homosexuelle "eine Ehe schließen dürfen". Es lohnt sich, genauer hinzuschauen...! ---> HIER !

Was will man uns damit wohl sagen? - Etwa, dass die Gegner der Homo-
Ehe hoffnungslos in der Minderheit sind?  Dass die katholische Kirche da umdenken soll?  So ganz genau weiß man es nicht, aber der Hinweis auf
die Evangelischen ist klar: Dort ist man mehrheitlich dafür...!
Nun will ich nicht das Umfrage-Ergebnis bezweifeln. Aber ich habe zwei grundsätzliche Bedenken

Die erste betrifft nicht nur meine Meinung, dass man Fragen der Moral und des Glaubens eher nicht demokratisieren sollte. Gerade erschien im "CICERO" dazu ein Artikel ---> HIER !
Wenn die Menschen über die Zehn Gebote abstimmen sollten, ahnt man schon, was dabei herauskommt.
Zum anderen: Umfragen schweben nicht im luftleeren Raum. Es gibt Interessen, es gibt Auftraggeber, und es gibt mehr oder weniger geschickte Fragestellungen. Außerdem kommt es immer auf den Zeitpunkt an: In der aufgeheizten Atmosphäre nach dem Referendum in Irland läuft eine Be-
fragung mit anderem Ergebnis, zumal die Presse entsprechend ein- und aufheizt, als in ruhigeren Zeiten.

Außerdem haben wir alle die Erfahrung gemacht, dass Umfrage-Ergebnisse verschiedener Institute und Organisationen keineswegs zum selben Pro-
zent-Ergebnis kommen. Ich staunte z.B. nicht schlecht, als ich (ausgerech-
net) bei RTL von einer Umfrage erfuhr, bei der 46 % der Teilnehmer für die Homo-Ehe sind und 54 % dagegen ---> HIER !

Die "BILD"-Zeitung hat ermittelt, dass 68 % die klassische Variante "Vater-Mutter-Kind" für die beste Form von Familie halten, also ein Dämpfer für Homosexuelle mit Adoptionswunsch ---> HIER !
Ein Beispiel eines Deutungs-Tricks für Umfragen liefert uns ein Artikel beim Portal "lifenet.de": An einem Schweizer Beispiel wird gezeigt, wie sehr man Ergebnisse verschieden interpretieren kann. ---> HIER !
Also: Selbst wenn bei einer Umfrage 80 % für die Homo-Ehe sein sollten, ist das kein entscheidender Maßstab für die katholische Kirche, sondern nur eine Information.

Mit der göttlichen Dreifaltigkeit verhält es sich nämlich so...

Ach, seufz, das hätten wir wohl gerne: Eine griffige, sofort ein-
leuchtende Erklärung der Dreifaltigkeit, die am besten nur fünf Minuten beansprucht statt jahrelangem Studium.
Eines muss man den Machern dieses Videos lassen: Sie ha-
ben's mutig angepackt, gewissermaßen eine Erst-
information für völlig Ahnungslose. Bitte sehr:

.
> 
                          Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !
.
Ansonsten findet man zusätzlich zu meinen Predigtgedanken zum morgi-
gen Dreifaltigkeitssonntag noch einige hilfreiche Linktipps ---> HIER!

Auch das hier kann einem etwas auf die Sprünge helfen - eine anschauliche Ansprache von Pfr. Karl Edelmann ---> HIER !
Wohl wissend, dass dies alles nur bescheidene Versuche sind...

Ätsch, ätsch! - Dem Papst fällt gerade ein, dass er doch eine andere Tageszeitung liest...

Wie es jetzt doch etwas überraschend heißt, hat der Wirbel um die aus katholischer Sicht eher "falsche" Tageszeitung, die Papst Fran-
ziskus als einzige regelmäßig liest, weitere Kreise gezogen. Zur Erinnerung an den Auf-
reger mein Artikel vom Dienstag --> HIER !
Fast unglaublich, aber wohl wahr, wenn das jetzt nicht wieder eine Presse-Ente ist:
Wie Marco Tosatti in "La Stampa" schreibt, habe die katholische Nachrichtenagentur "ZENIT" aus dem Gästehaus Casa Santa Marta "eine kuriose Meldung" bekommen: Als der Papst von dem Wirbel erfuhr, soll er rasch erklärt haben, das stimme doch nicht, er lese vielmehr den "Messaggero" - die Angabe der falschen Tageszeitung in jenem Interview sei ein "Lapsus" gewesen. 

Schon seltsam!  -  Schaut er denn (immer noch) nicht auf den ihm vor Abdruck zugeschickten Text eines Interviews?   Oder wurde die Vorab-Information an ihn unterlassen, sodass der Fehler nicht bemerkt wurde?
Vielleicht sollte mal jemand den Postboten beobachten, der die Briefe und Zeitungen ins Gästehaus bringt, was für eine Zeitung der Papst denn nun wirklich liest...?!
"La Stampa" über den Zeitungs-Lapsus... ---> HIER !

Margot Käßmann: Martin Luther hat Maria "hoch verehrt"...!

Schöne Nachricht zum Ende des Marien-
monats Mai: Wird gerne übersehen, aber gerade noch einmal von Frau Käßmann klargestellt:
Der Reformator Martin Luther war ein ausgesprochener "Fan" der Gottesmutter Maria!
Vielleicht ein Grund, mal darüber nachzudenken...

Artikel bei "evangelisch.de" --> HIER !

Der "Pontifex Polemicus" -- Journalist Müller-Meiningen mag Papst Franziskus nicht mehr...

               Direkt zu Predigt u. Linktipps zum Dreifaltigkeitssonntag ---> HIER !
:
Julius Müller-Meiningen ist kein Journalist im finanziell abgesicherten Sessel einer Redaktion. Als "freier" Jour-
nalist bietet er den Zeitungen möglichst interessante Artikel an, die sie ihm dann abkaufen können.
Papst Franziskus war schon öfter bei ihm Thema, und jedes Mal war seine Schilderung nach meinem Eindruck doch etwas eingefärbt. Das ist schon o.k., denn solche Korrespondenten-Artikel sind ja nie 100 % objektiv, sondern immer auch eine ganz persönliche Schau der Dinge.
Man schaue z.B. ---> HIER und HIER und HIER
Gerade hat er sich Papst Franziskus mal wieder vorgeknöpft, und das Er-
gebnis  - ganz in der Tradition seiner vorhergehenden Lieferungen -  kann man in einigen Zeitungen lesen.
Der Papst ist ja ein ganz Schlimmer! - Der "Pontifex Polemicus" redet frei von der Leber weg und ermuntert z.B. die Synodenteilnehmer auch ausdrücklich dazu. Die inzwischen fast legendären erzieherischen Klapse müssen mal wieder dafür herhalten, um in den Augen des Schreibers die "antiquierten" Vorstellungen des Papstes zu belegen.
Man wolle die erneute Diskussion wohl verhindern, vermutet Müller-Meiningen, weil bei den meisten Artikeln über ein neues Papst-Interview ausgerechnet der Abschnitt weggelassen wurde, der sich mit Kindern und Kindererziehung beschäftigt; ich wies schon darauf hin ---> HIER !
"Ganz offensichtlich", wie Müller-Meiningen das persönlich sieht, ist das wohl aber doch nicht. Man kann es nämlich, wie ich das bei "CRUX" fand, völlig anders deuten: Der Abschnitt könnte auch deshalb weggelassen wor-
den sein, weil der Papst dort wieder einmal unangenehm deutliche Worte zum Thema Abtreibung findet!
Also:   Man kann nicht nur über Papst Franziskus manchmal den Kopf schütteln, sondern auch und erst recht über Journalisten, die bei "Pole-
micus"
merkwürdigerweise nur an andere denken...

Die neue Papst-Schelte im Original z.B. ---> HIER und HIER !

Hat "kath.net" da einen Bock geschossen? - Kosten für das "Geheimtreffen" in Rom...

Gestern schrieb ich noch einmal über das merkwürdige "Geheimtreffen" von Bischöfen mit Journalisten in Rom, siehe ---> HIER !
Dabei schrieb ich auch von dem "Knalleffekt", den das Portal "kath.net" gestern mit der Infor-
mation lieferte, dass sämtliche Kosten des Tref-
fens, also auch die Anreise- und Übernachtungs-
kosten der an diesem "Hintergrundgespräch" teilnehmenden Journalisten übernommen wor-
den sind.
Das sorgte in meinem Blog für einigen Wirbel, und bei "kath.net" selbst gibt es eine Rekord-
zahl von ca. 40 empörten Leserzuschriften.
Doch auf meine Leserinnen und Leser ist Ver-
lass; sie denken mit  - und entdecken zuweilen auch Zusammenhänge,
die mir gar nicht aufgefallen sind.
In diesem Falle bedeutet das: Durch Leserkommentar und durch eine detaillierte E-Mail eines anderen Lesers (danke!) mit genauen Linktipps (E-Mail-Hinweise an mich sind privat und werden nur dann veröffentlicht, wenn dies ausdrücklich gewünscht wird!) wurde ich darauf gestoßen, dass "kath.net" in einem Punkt offensichtlich trotz seiner Beziehungen in Rom einen ziemlichen Bock ( ---> HIER !) geschossen hat:
Der Aufreger über die Kosten der teilnehmenden Journalisten geht ins Leere, weil die meisten ohnehin als Korrespondenten in Rom arbeiten und auch wohnen. Also weder Anreise- noch Übernachtungskosten!
Dieses pikante Detail ändert zwar nichts am Gesamtproblem der Veran-
staltung, aber es ist schon eine Frage des guten Stils, ob man Journalisten für solch ein nicht offizielles Treffen auch noch freihält oder nicht.
Ich werde gleich mal schriftlich bei "kath.net" anfragen...

Freitag, 29. Mai 2015

Randalierer in der Kirche: Er stört sich am Glockenläuten. Demächst die Tür abschließen?

Sachen gibt's...! - Da stürmt in Tirol ein Mann in den evange-
lischen Gottesdienst, um sich lautstark wegen des Glocken-
läutens zu beschweren. Auch gegen die parkenden Autos von Kirchgängern hat er offensicht-
lich was... ---> HIER !

Sie haben es schon bemerkt: Hier ist sie wieder, die bunte Mischung von Internetfundstücken, wegen der ich nicht jeweils einen Extra-Artikel schreiben wollte.
Bundesarbeisministerin Nahles zeigt sich besorgt um die Sicherheit der Bundesbürger. Deshalb wird das Fahren mit Paternoster-Aufzügen stark eingeschränkt. Solche Sorgen möchte ich haben... - Man lese und staune ---> HIER und HIER !

Nachdem man es kürzlich in Wien für nötig befunden hat, die Ampelmänn-
chen gendergerecht zu verändern, kommt jetzt die nächste Innovation auf diesem Gebiet, frei nach dem Motto: Wenn schon, denn schon! - Da ist sie also, die Katzen-Ampel...
---> HIER !
Auch nicht schlecht: Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der "STERN"-Chefredaktion, hält Papst Franziskus für einen teilweisen "Reaktionär", nämlich in Fragen der Sexualmoral. Ob das STERN-Video das nicht ausge-
halten hat?  - Als ich es sehen wollte, kam nur eine Einblendung, dass es derzeit nicht verfügbar sei... ---> HIER !

Auch das noch! - Ermittlungen wegen Betruges gegen Chef des päpstlichen Familienrates!

Man sollte vorab immer im Auge behalten, dass die Un-
schuldsvermutung auch für Katholiken und auch für hochrangige Kurienmitar-
beiter gilt!
Was man derzeit lesen kann, sogar bei "Radio Vatikan",
ist allerdings wenig ermuti-
gend. Doch wie gesagt: Ermitteln kann man viel. Entscheidend ist, was am Ende rauskommt.
"Radio Vatikan" hält die Informationen bewusst knapp ---> HIER !
Beim österreichischen "ORF" erfährt man deutlich mehr: Gegen den Präsidenten des Päpstlichen Familienrates, Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, laufen Betrugsermittlungen, die sich aber auf seine Zeit als Bischof von Terni beziehen. Er soll in ein betrügerisches Immobiliengeschäft ver-
wickelt gewesen sein; so auch italienische Medien. Man schaue Artikel darüber z.B. ---> HIER und HIER !
Im Video sieht man ihn bei einem Besuch in Amerika ---> HIER !

Da hilft auch keine große Reform der vatikanischen Medienarbeit. Solche Nachrichten braucht die Kirche nicht wirklich...!

"Geheimtreffen" in Rom: Offenbar wurde den angereisten Journalisten alles bezahlt...!

Das seltsam geheimgehaltene Treffen ganz bestimmter Bischöfe am Pfingstmontag
in Rom (siehe meinen Artikel darüber ---> HIER !) zieht trotz der nachträglichen Be-
schwichtigungsversuche wei-
tere Kreise.
Journalist Edward Pentin veröffentlichte die auf-
schlussreiche Teilnehmerliste (---> HIER !), und offizielle Seiten wie "katholisch.de" schrieben reichlich schwammig über die Tagung und über eine "Theologie der Liebe", die man suchen wolle ( ---> HIER !).

Dann kam heute der Knalleffekt in Form eines Artikels bei "kath.net": Offenbar wurde am Geld nicht gespart. Sogar die ausgewählten Journa-
listen, die an diesem "Hintergrundgespräch" teilnehmen durften, bekamen demnach die Reise- und Übernachtungskosten bezahlt, obwohl dafür üb-
licherweise die Redaktionen selbst aufkommen und man dies auch steuer-
lich geltend macht. Selbst bei Papstreisen bezahlen die mitfliegenden Journalisten ihre Tickets selbst!
Geld spielt keine Rolle? - Ein Musterbeispiel an Transparenz, die man sonst so gerne bemüht, war die Veranstaltung jedenfalls nicht. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

Artikel über die bezahlte Reise bei "kath.net" ---> HIER !

Brandaktuell? - Naja, seit 22. April bekannt: "Das Evangelium der ehelichen Treue" als Buch

Gerade wird uns mal wieder etwas mit großen Schlagzeilen als brandaktuell verkauft: So schreibt der Vatikanist Sandro Magister über ein Buch von Rainer Beckmann, das allerdings schon seit über einem Monat auf dem Markt ist. Aber es passt halt gerade so schön...
Es geht in der Zielrichtung von Sandro Magister gegen Kardinal Kasper, und da kommt ihm das durchaus empfeh-
lenswerte Buch des sehr engagierten katholischen Juristen Rainer Beck-
mann ( ---> HIER !) gerade passend, um mit dem Umweg über das Buch über die deutschen Bischöfe zu wettern. Schlachtenlärm ist angesagt: "The Battle of Germany"  -   kleiner als derart martialisch ging es wohl gerade nicht... Englischer Artikel
---> HIER !

Wie schon erwähnt: Das Buch ist trotzdem gut! - Zu haben in jeder Buchhandlung, z.B. ---> HIER !

Der Vatikan will nun bei der Medienarbeit massiv aufrüsten: Gut und schön, aber...

Die Idee ist prima  und dringend, wurde von einer Expertengruppe fast ein ganzes Jahr lang im Detail beraten und soll nun bald um-
gesetzt werden: Eine grundlegende Reform und deutliche Verbesserung der Effektivität der Medienarbeit des Vatikans.
Endlich sollen die diversen Stellen, die bisher mit 600 Mitarbeitern (!) nebeneinander her wursteln, koordiniert werden.
Sehr zu begrüßen, und im Detail offensicht-
lich gut durchdacht!

Ich will hier nicht wiederholen, was man ausführlich und gut bereits lesen kann.
Bitte anschauen...
---> HIER !

Allerdings sind da noch zwei Probleme, die auch mit dieser so tollen Nachricht nicht behoben sind: zum einen nicht abgesprochene und nicht immer hilfreiche Querschüsse in Form von Interviews, Erklärungen usw. von diversen Kardinälen usw., und zum anderen das Problem der oft zu spontanen Mitteilungsfreude des Papstes (mir scheint, er hat sich
da inzwischen beraten lassen und wird etwas vorsichtiger).

Man lese zur Erinnerung meinen Artikel ---> HIER !

Ein schwuler Atheist stößt die Kirche mit der Nase auf das Kernproblem...

              Predigt und Linktipps zum Dreifaltigkeitssonntag: Siehe weiter unten!
.
Manchmal hilft es, den Blick über den Tellerrand zu wagen. So macht ausgerechnet ein schwuler Atheist in einem Ar-
tikel in "THE SPECTATOR" die Kirche darauf aufmerksam, wie weit sie es "mit ihrer Anbe-
tung soziologischer Wahrhei-
ten"
gebracht hat.
Die zeitgeistigen Katholiken nähmen offenbar nicht mehr wahr, dass "die moralischen Grundlagen ihres Glaubens nicht in der Arithmetik der Meinungsforscher gesucht werden" dürfen.
Wenn wie in Irland die Mehrheit der Bürger bei einer Abstimmung für etwas sei, was der Lehre der Kirche widerspräche, dann sei das doch kein Grund, "das Verhältnis zwischen Tugend und Laster umzukehren".
Entdeckt vom "TheoBlog" ( ---> HIER !); englischer Original-Artikel ---> HIER !
Selbstverständlich ist es ein Recht der Gläubigen, den katholischen Standpunkt in der Öffentlichkeit in die bunte Suppe der Meinungsvielfalt einzubringen und dafür zu werben. Aber  - das sieht der schwule Atheist klarer als mancher Kirchenobere -  letztlich ist der Staat eben Staat, und
die Kirche ist eben Kirche.

Sie sollte also so klug sein, nicht den zeitgeistigen Trends der Saison hinterher hecheln zu wollen. Das verwirrt nur die Gläubigen und bringt
bei den Gegnern auch keine Bonus-Punkte. Oder...???

Sollte an Fronleichnam ein "leibhaftiger" Tanz um den Altar organisiert werden...?

Den einen Leib und die vielen Glieder leibhaftig erfahrbar machen - das ist laut Veranstalter der Zweck eines Tanzes, der im Fronleichnams-Gottesdienst dargeboten wird. Manchen wird's gefallen, manchen eher weniger. Zu welcher Tendenz ich dabei neige, dürfte meinen Lesern bekannt sein...
>                                Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Umfrage in Nachbarschaft ergibt, dass schwule Fruchtfliegen Angst vor Spinnen haben...

Wissenschaft ist wichtig.
Was man da alles heraus-
bekommen kann....!
Derzeit ist in manchen Medien mal wieder Fruchtfliegenzeit. Forscher haben in mühsamer langjähriger Arbeit da so aller-
lei herausbekommen, das meinen Humor heftig animiert.
Vergleicht man nämlich diverse Untersuchungsergebnisse, ergibt sich ge-
ringfügig vereinfacht folgendes aufschlussreiche Bild: Homosexualität ist evolutionär gesehen sehr vorteilhaft, weil die Fruchtfliegenweibchen sowas bemerken und die Homosexualität der Männer durch höhere Fruchtbarkeit ausgleichen. ---> HIER !
Allerdings muss es schon ziemlich heiß zugehen, damit die Fruchtfliegen sich zur Homosexualität entschließen. ---> HIER !
Leider zeigt sich, dass die Fruchtfliegen den Sinn der Evolution einfach nicht verstehen wollen, was ihnen bei Hitze zu 90 % schadet. ---> HIER !
Durch zahlreiche Tests an Fruchtfliegen ist auch klar, dass mit deren Ner-
ven was nicht stimmt, wenn sie schwul werden. Sie bleiben in einer kind-
lichen Phase stecken, werden zum Ausgleich aber kreativer und künstle-
rischer, was zur Folge hat: "Schwule leisten gewöhnlich einen ungemein größeren Beitrag zum Leben als Nichtschwule"...
---> HIER !
Irgend so ein Kleingeist und chronischer Bedenkenträger sabotiert die wissenschaftlichen Errungenschaften durch bösartige und missgünstige Fragestellungen. Die Forscher haben wohl nur die Fruchtfliegen aus der Nachbarschaft befragt, und die insbesondere bei vielen Frauen anzutref-
fende Angst vor Spinnen wurde vermutlich von Fruchtfliegen übertragen... ---> HIER !
Frage: Weiß jemand, wo ich Forschungsgelder beantragen kann, wenn ich untersuchen will, warum ein netter und gebildeter Bekannter von mir, der homosexuell ist, keine Wärme liebt und auch keine Angst vor weiblichen Spinnen hat...?

(Gut, dass wir darüber gesprochen haben. Ironie-Modus wieder aus. Schönen Tag noch!)

Donnerstag, 28. Mai 2015

Ab 30. Mai kosten Todsünden 9 Euro pro Person - zumindest im Klostermuseum Dalheim...

Das ist ein Thema!!! - "BILD" ist auch mit dabei, wenn es um die Todsünden geht, zumindest was eine Dauerausstellung vom
30. Mai bis 1. November betrifft.
Im Klostermuseum Dalheim bei Paderborn sind sie zu sehen, die Objekte menschlicher Gelüste. Dass man dabei anschaulich erfährt, dass auch Klosterleute nicht gegen das Böse gefeit waren und sind, sorgt zusätzlich für Neugier.
Wer sich mal über die Gerätschaften der (mittelalterlichen) Unmoral informieren möchte, kann sich in der Presse schlau machen, z.B. ---> HIER und HIER und HIER!

Die Seite des Klostermuseums gibt's ---> HIER !
Ob es bald auch einen extra großen Anbau für die Sünden unserer Zeit geben wird...? - Etwas mehr Sündenbewusstsein kann eigentlich nicht schaden, solange man dabei nicht nur auf die anderen starrt.

Auch eine Idee: Wenn mindestens sieben Leute in die Kirche kommen, gibt's dafür Freibier!

Obwohl es sich um ebensolches handelt, darf man diese Wette eines katholischen Pfarrers aus der Nähe von Augsburg wohl nicht allzu bierernst nehmen:
Pater Michael De Koninck
hat als zustän-
diger Seelsorger den örtlichen Burschenver-
einen 100 Liter Freibier versprochen.
Er knüpft daran allerdings eine Bedingung: Bis zum Jahresende müssen jeden Sonntag mindestens fünf Männer und zwei Frauen aus den Reihen der Vereine an der Heiligen Messe teilnehmen.

Aus den Gesamtumständen entnehme ich, dass das Ganze doch wohl eher humorvoll gemeint ist. Sonst fände ich die Idee nämlich alles andere als lustig.
Man lese und staune - zwei Presseartikel über die ungewöhnliche Wer-
bung für den Gottesdienst gibt's ---> HIER und HIER !

Allerdings sollte ein katholischer Priester dabei auch aufpassen, dass die Heilige Messe nicht zur Gaudi-Veranstaltung wird...

Sensationelle Enthüllungs-Story: Der Vatikan besitzt eine streng geheime Flugzeug-Flotte...!

Für Leser, die meine Art noch nicht so gut kennen: Dieser Artikel wurde im Ironie-Modus geschrieben!
Da staunen selbst die Geheim-
dienste, und im Vatikan wusste bisher auch noch niemand et-
was davon, so gut getarnt war dies bislang. Doch nun ist es an der Öffentlichkeit, und zwar dank des türkischen Präsi-
denten Erdogan
.
In einem Interview hatte der laut Pressemeldungen am Dienstag erklärt, Papst Franziskus benutze bei seinen Auslandsreisen keine Linienflüge. Damit wollte er begründen, wa-
rum dem Leiter des türkischen Religionsamtes die Nutzung von Regie-
rungsflugzeugen zustehe.
Der Vatikan ist aber auch ein Spielverderber!  - Man hat doch tatsächlich prompt reagiert und diese Spekulation klar zurückgewiesen. Der Papst nutze stets Charterflüge von Alitalia bzw. auf der Rückreise solche des jeweils besuchten Landes. Alle mitfliegenden Kardinäle und Journalisten bezahlten ihre Reise dabei selbst.

Na, da sind wir ja gerade mal wieder an einer richtigen Sensation vorbei-
geschrammt. Schade?

Näheres dazu z.B. ---> HIER und HIER !

Vorwurf: Im jüngsten Papst-Interview wurde seine Aussage über Kinderschutz weggelassen!

Vorgestern schrieb ich über das neueste Interview von Papst Franziskus, das mal wieder für einige (künstliche?) Aufreger gesorgt hat, insbesondere deshalb, weil er
die "falsche" Tageszeitung liest und weil er seit 25 Jahren kein Fernsehen mehr schaut. Man schaue zur Erinnerung ---> HIER
und HIER !
Nun enthüllt die katholische Internetseite "CRUX", dass dieses Interview in den überregionalen Medien offenbar nur unvoll-
ständig wiedergegeben wurde, sicher ohne böse Absicht auch von Radio Vatikan.
Auffälligerweise fehlt ausgerechnet eine nachdenkliche Bemerkung des Papstes, die sich mit Kinderschutz und Abtreibung beschäftigt.
Beim Original-Interview mit der argentinischen Tageszeitung "La Voz
del Pueblo"
hat Papst Franziskus sich auch zu dem früheren Aufreger-
Thema "Schläge in der Kindererziehung" geäußert und sich darüber verwundert gezeigt, dass ausgerechnet jene Länder, die die strengsten Kinderschutz-Gesetze haben, andererseits auch solche sind, bei denen
es relativ unproblematisch ist, Kinder vor ihrer Geburt durch Abtreibung zu töten. Das sei doch ein Widerspruch, habe der Papst geäußert.
Ein Hinweis des Papstes, den man lieber nicht veröffentlichen wollte?

Artikel dazu bei "CRUX" und "AICA" ---> HIER und HIER !

Predigt und Linktipps zum Dreifaltigkeitssonntag B --- 31.5.2015


Evangelium Mt 28,16-20:
In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel.
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen,
was ich euch geboten habe. 
Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT 

Wat is en Dampfmaschin…?

Zumindest die Älteren unter uns kennen sicher diesen Film-Klassiker mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle: Er heißt  „Die Feuerzangenbowle“.
Darin stellt der gutmütige Lehrer Bömmel seinen Schülern die Frage:         
„Also, wat is en Dampfmaschin?“ – Und dann beantwortet er sich seine Frage selbst so: „Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so:         En Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorne e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feuerung. Und dat andere Loch,
dat krieje mer später.“
Deutsche Behörden und die Justiz sind da doch deutlich gründlicher.           In einem Urteil vom 17.März 1879 wurde uns Bürgern dankenswerter-
weise bereits durch das oberste Reichsgericht definitive Klarheit darüber geschenkt, was eine Eisenbahn ist...


Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglichkeiten der Dateien und die anklickbaren Linktipps finden Sie auf der Fort-
setzungsseite.  ----->>> BITTE HIER KLICKEN !

.

Kardinal Kasper sieht homosexuelle Paare als zentrales Thema für die kommende Synode

Ich vermute mal, dass sich über ihn öffentlich nicht so aufgeregt wird wie über seinen Kardinals-
kollegen Parolin mit seinem Bedauern für die Entscheidung in Irland.
Kardinal Walter Kasper hat sich bezüglich der Debatte über die Homo-Ehe auch zu Wort gemeldet. "Radio Vatikan" berichtet darüber, dass er der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" ein Interview gegeben hat.
Darin erklärt er vermutlich zur Verblüffung mancher Synodalen, dass er nicht etwa Ehe und Familie als das zentrale Theme der im Oktober statt-
findenden Synode ansieht, sondern die Frage des Umgangs mit gleichge-
schlechtlichen Paaren.
Das allerdings widerspricht dem gestern vom Synodensekretariat für Juli angekündigten  "Instrumentum laboris", dem Arbeitspapier für die Synode. Es gehe um "die Familie, ihre Berufung und ihre Mission in der Kirche und der heutigen Welt", heißt es ausdrücklich in der gestrigen Erklärung.
Kardinal Kasper sieht hingegen den kirchlichen Umgang mit den gleichge-
schlechtlichen Paaren als wichtigstes Thema an: 2014 "blieb das ein Rand-
thema, aber jetzt wird es zentral"
, erklärte er. Die Gleichsetzung mit der Ehe von Mann und Frau könne man jedoch "nicht akzeptieren".
Die Stellungnahme von Kardinal Kasper bezieht sich nicht auf die aktuelle Äußerung von Kardinalstaatssekretär Parolin; zum Zeitpunkt des Inter-
views wusste er noch nichts davon.

Jedenfalls kann man aus der Wortmeldung von Kardinal Kasper ersehen, dass die tiefen Gräben zwischen den Lagern der Synodenteilnehmer noch nicht zugeschüttet sind; im Gegenteil kann man den Eindruck haben, dass von manchen an der weiteren Aushebung gearbeitet wird.
Vielleicht überdenkt er ja doch noch einmal diese einseitige öffentliche Schwerpunktsetzung, mit der er vermutlich auch Papst Franziskus keine Freude bereitet...
Radio Vatikan über das Kasper-Interview ---> HIER !

Erklärung zu "Instrumentum laboris" ---> HIER !

Ob der Artikel gelöscht werden muss? - BILD-Zeitung warnt vor "oberflächlicher Gleichmacherei" bezüglich Ehe-Diskussion

Mal sehen, ob diejenigen, die sich über
den Kommentar in der Kölner Kirchen-
zeitung
so empörten ( ---> HIER !), jetzt auch einen Aufschrei bewerkstelligen:
Da hat doch tatsächlich die "BILD"-Zeitung gestern in einem Kommentar einen Appell für die Einzigartigkeit der Ehe zwischen Mann und Frau veröffentlicht, dass man in der jetzigen angeheizten Atmosphäre über diesen Mut nur staunen kann:
Ralf Schuler, BILD-Korrespondent z.B. auch im USA-Einsatz, will keine "ober-
flächliche Gleichmacherei"
und findet,
wer die Ehe für Homo-Paare öffnen wolle, der könne dann auch alle anderen "verantwortlich Liebenden" (diese Treue wird ja gerne von Befürwortern zum Maßstab gemacht) zu Ehepaaren ma-
chen, also Geschwister, Eltern und erwachsene Kinder usw. - Ralf Schuler findet nämlich, es nutze nichts, wenn man "alle Autos Mercedes nennt"... ---> HIER !
"BILD" ist schlau und zeigt sich ausgewogen, indem man auch einen zwei-
ten Kommentar veröffentlicht, in dem Journalist Ernst Elitz für "Ehe ist Ehe" eintritt. Wer die wenigen Sätzchen liest, findet außer "Liebe kennt keine Grenzen" (???!!!) kein Argument, und selbst dieses ist bei Lichte betrachtet und zu Ende gedacht brandgefährlich... ---> HIER !
Es kommt ja nicht allzu häufig vor, dass ich die BILD-Zeitung lobe...

Mittwoch, 27. Mai 2015

Homo-Ehe: Der Generalvikar des Bistums Essen ist sehr empört über Parolins Bemerkung...

           Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag: Donnerstag gegen Mittag online!
.
Na, jetzt bin ich aber beruhigt.
Ich hatte schon leichte Zweifel an der Grundeinstellung einiger deutscher Oberhirten. Aus dem Bistum Essen
(na klar, das Bistum Essen... - Man schaue z.B.---> HIER und HIER und HIER !) kommt prompt eine schallende Ohrfeige für Kardinalstaatssekretär Parolin.
Der hatte es nämlich gewagt, am Rande einer Veranstaltung auf die Frage eines Journalisten nach dem Abstimmungs-
ergebnis in Irland eine ganz knappe Be-
merkung zu machen, siehe ---> HIER !
Damit erntete er viel Zustimmung, aber auch viel Kritik, wie nicht anders zu erwarten. Der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, griff gleich zu schwerem verbalen Geschütz: Das sei "völlig unangemessen",
die Kirche könne sich offenbar nicht mit den "Lebensrealitäten" (da sind sie wieder, die man so gerne hervorzaubert, wenn sonst gerade kein Argument zur Hand ist) auseinandersetzen und beschränke sich auf eine "sehr brachiale Art und Weise auf Distanz und Abwehr".
Danke, dass musste wohl einfach mal so gesagt werden, und sei es auch nur, um uns zu bestätigen, was wir schon ahnten...

Artikel im Kölner "domradio" ---> HIER !

Es kommt, wie man es voraussehen konnte: "Pille danach" wird zum Verkaufsschlager!

Viele hatten es kommen sehen: Seit es die "Pille danach" auch in Deutschland rezeptfrei gibt, hat sie sich zu einem riesigen Geschäft entwickelt: Die Branche spricht von Um-
satzsteigerungen um ca. 40 % auf jetzt ca. 14.000 Packungen pro Woche!
Die Warnungen von Kirchen-
leuten und Frauenärzten wur-
den in den Wind geschlagen; man sah sich genötigt, den Vorgaben der EU schließlich Folge zu leisten. -- Mal sehen, wie das in bewährter Salami-Taktik noch weiter geht.
Meine früheren Artikel dazu
---> HIER und HIER !

Artikel im "FOCUS" ---> HIER !

Das Neueste vom "Geheimtreffen" ausgewählter Bischöfe Pfingstmontag in Rom...

Für die einen war es nur ein "Studientag", für die anderen ein waschechtes "Geheimtref-
fen"
für wenige Auserwählte. Vielleicht ist von beidem was richtig.
Merkwürdig ist es schon, dass für dieses Bischofstreffen einige erst gar nicht eingeladen waren und manche auch in Rom erst durch eine Indiskretion davon erfuhren. Ich schrieb dazu be-
reits einen Artikel ---> HIER !
Nun erfahren wir darüber weitere Details, teils offiziell von der Deutschen Bischofskonferenz, teils durch teilnehmende Ausplauderer. Was man da erfährt, ist nicht gerade deckungsgleich...
Man habe gemeinsam über die "Theologie der Liebe" nachgedacht. So müssten etwa die Worte Jesu über Ehe und Ehescheidung "im Kontext seiner gesamten Verkündigung" betrachtet werden... ---> HIER !

Während man dort also kein Wort darüber verliert, dass nur bestimmte Bischöfe und Medienvertreter teilgenommen haben, erfährt man im In-
ternet aufschlussreiche Details. Ob sie alle zutreffen, kann man mangels offizieller Protokolle ja wohl nie klären...  - Jedenfalls hat der Journalist Edward Pentin da so einiges ans Tageslicht befördert.
Es sei darum gegangen, die Lehre der Kirche zur menschlichen Sexualität weiter zu entwickeln, was auch durch einige anwesende Medienvertreter offenbar bestätigt wurde. Warum das Treffen eigentlich so geheim gehalten wurde, weiß wohl niemand so genau. Jedenfalls sei man auch am Tagungs-
ort, der Päpstlichen Universität Gregoriana, teilweise "völlig ahnungslos" gewesen. Auch eine Teilnehmerliste wollte man wohl nicht herausrücken, aber wie sich das in solchen Spielchen so gehört: Pentin hat sie trotzdem...
Englischer Artikel von Edward Pentin ---> HIER !