Freitag, 31. Juli 2015

Wenn "Amnesty International" berichtet, dass Christen in Afrika Muslime zum Konvertieren zwingen...

... dann ist das für viele Medien selbstverständlich ein gefunde-
nes Fressen: Da seht ihr's mal wieder, die bösen Christen stehen den bösen Muslimen in nichts nach...! - So oder so ähnlich liest man das heute
---> HIER !
Dabei stützt man sich auf einen Amnesty-Bericht, der bereits vor 10 Tagen veröffentlicht wurde. Aber nun schreibt's halt jeder, weil ir-
gendeine Zeitung damit angefangen hat. ---> HIER !

Aber die Wahrheit ist nicht so simpel, wie man das bei oberflächlicher Betrachtung zu erkennen glaubt. Man lese z.B. mal nach, was erst kürzlich jemand berichtet hat, der dort mitten im Geschehen steht ---> HIER !
Dass religiöse Gründe oft nur vorgeschoben sind und es in Wirklichkeit um ganze andere Dinge geht, habe ich übrigens schon im Februar geschrie-
ben. Dort finden sich auch weitere Links und ein Video ---> HIER !

Merke:  Man muss nicht alles 1:1 glauben, was man in den Medien liest. (Wobei auch ich als Hobby-Schreiber schon mal Fehler mache. Ich gebe das dann aber auch zu, wenn man mir das belegt.)

Das böse Wort von der "Machtergreifung" im Blog des Forums Deutscher Katholiken...

Schwarz-weiß-Denken ist beliebt, weil es die Weltsicht enorm vereinfacht. Wir alle erleben das immer wieder. Hier die "Reformer", dort die "Tradis", und beide sind selbstverständ-
lich grundsätzlich ganz böse. Meine Leser sind genügend informiert, was mir als "Kreuzknappe"-Blogger schon alles an den Kopf geworfen worden ist (---> HIER !).
Nachdem das schon mal geklärt ist, dass ich zu den ganz "Bösen" gehöre, können wir uns mal einen aktuellen Blick auf die Kampftätig-
keiten an der innerkatholischen Frontlinie gönnen.
Gerade ereifert man sich mal wieder bei "kath.net" über einen bösen Kommentar der katholischen Nachrichten-
agentur KNA, wobei man sogar eine eigene Rubrik "KNA-watch" einge-
richtet hat, damit den Lesern von "kath.net" nur ja kein "fragwürdiger Inhalt" von KNA entgeht - und damit endlich wieder ein Grund, um sich über die Schreiber aufzuregen. ---> HIER !

Doch nicht nur KNA liefert "Fragwürdiges". Tradis können das auch. Gerade liefert das "Forum Deutscher Katholiken" (das lobenswerterweise derzeit wieder den Kongress "Freude am Glauben" ausrichtet) mal wieder Anschauungsunterricht in gut katholischer Erregung: Unter der Schlagzeile "Limburg und kein Ende" schreibt in deren Blog Dr. Michael Schnei-
der-Flagmeyer
( ---> HIER !) darüber, wie in der deutschen Teilkirche "Hunderte von Millionen Euro verschleudert" werden, die "das Leben der Kirche eher behindern als fördern".
Dann wird er deutlich: "
Dazu gehört in erster Linie das immer mehr aus-
ufernde Ordinariatsunwesen mit seiner Bürokratie und seiner “Machter-
greifung”
, der sich die Bischöfe immer weniger erwehren können." **)

Als Beleg führt er an, das Ordinariat des Erzbistums München habe 1960 45 Hauptamtliche gezählt. "Heute sind es um die 1000 Mitarbeiter im Ordinariat. Das sagt doch wohl alles." ---> HIER !
Er hat ja im Ansatz gar nicht so unrecht, und auch ich habe so manches
in diesem Zusammenhang in meinem Blog kritisiert. Auch wenn er clever
in Redezeichen gesetzt wurde - der Begriff "Machtergreifung" ist
durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler geprägt ( --->HIER !). Eine solche Vokabel im Zusammenhang mit den Mitarbeitern in deutschen Ordinariaten zu verwenden, halte ich - vornehm ausgedrückt - für unpassend.
Abgesehen davon dürfte auch dem "Forum Deutscher Katholiken" bekannt sein, dass nicht nur innerhalb der katholischen Kirche Verwaltungsappa-
rate die Tendenz haben, personell deutlich anzuwachsen. Man könnte ähn-
liche Zahlen für diverse öffentliche Einrichtungen, für Gewerkschaften, für Parteien usw. präsentieren.   Also: Die deutlich gestiegene Mitarbeiterzahl sagt erst einmal eben nicht "alles"...!
Es wäre schön, wenn man bei KNA, beim Forum Deutscher Katholiken,
bei "kath.net" und bei uns allen (mich eingeschlossen) bei den beliebten Schuldzuweisungen an die jeweils andere Seite Kürzungen vornehmen würde. Genug  Einsparpotenzial ist vorhanden...

Anmerkung: **) Den Fettdruck von "Machtergreifung" habe ich vor-
genommen.

Glaubens-Missbrauch? - Es gibt auch eine "GameChurch", weil Jesus die Spieler liebt....

Sie sind fest davon überzeugt, dass ihr seit einigen Jahren laufendes Projekt "Game-
Church"
, das aus den USA kommend jetzt auch weltweit Fuß gefasst hat, ein Dienst für den christlichen Glauben ist: Die vielen Millionen Menschen, die täglich stundenlang z.B. vor Video- und Computerspielen sitzen, sind ihr Zielpublikum: Denen wollen sie die gute Nachricht vermit-
teln: Jesus liebt dich!

Von der Kirche würden sie jedoch wenig oder eher negativ wahrgenom-
men, bedauern die Macher, die ab. 5. August auch auf der "Gamescom 2015" in Köln antreten werden, um mit den Spielern und Spielsüchtigen über Gott und die Welt zu reden. Kritik aus Kirchenkreisen, vor allem aus dem sogenannten konservativen Lager, sieht man gelassen: "Die wollen doch nur Stress machen..."

Wer was über die Aktivisten wissen will, bitte sehr: Video über die "Games-
com"
---> HIER
,  Informatives ---> HIER und HIER,  deren eigener Internetauftritt ---> HIER !
Da dürften die Ansichten mal wieder geteilt sein, was deren Einsatz für den Glauben betrifft.   Aber wer weiß: Vielleicht bewirken sie gelegentlich ja doch etwas...

Mal was Erfreuliches: Ein neuer Trend - immer mehr "geweihte Witwen" in der Kirche!

Nachdem die ersten beiden heutigen Artikel eher Uner-
freuliches behandelten, kann ich jetzt über einen schönen neuen Trend berichten, mit dem sich demnächst sogar
der Vatikan beschäftigen will (warum auch immer):
Immer mehr katholische Witwen in Italien und anderen Ländern entschließen sich dazu, mit Erlaubnis des Bischofs als "geweihte Witwe" zu leben. Kirchengeschichtlich Interessierte wissen, dass dies alles andere als neu ist; in der frühen Christenheit war schon der Stand der ge-
weihten Witwe anerkannt.

Man staune (und freue sich über eine weitere Möglichkeit geistlichen Lebens) ---> HIER und HIER und HIER !

Apokalypse? - ISIS-Terroristen planen Anschlag, der zum "Ende der Welt" führen soll...

Wir leben in sehr unruhigen, angespannten Zeiten. Man weiß fast nicht, welche Probleme der Menschheit am meisten auf den Nägeln brennen, so lang ist die Liste der Konflikte und Gefahren, von der Klimaveränderung
bis zum Flüchtlingsproblem.
Ein Dauerbrenner, den man nicht unter-
schätzen sollte, bleibt der sogenannte "Isla-
mische Staat"
. Mit Konferenzen und De-
batten allein dürfte da wenig zu erreichen sein. Gerade hat ISIS angekündigt, für eine "apokalyptische Konfrontation" in Indien sorgen zu wollen.
Der Anschlag soll so heftig ausfallen, heißt es, dass er "das Ende der Welt" - wie sie sich heute darstellt - herbeiführen soll. Zugleich lassen Sicherheitsleute durchblicken, dass man auch in Rom verstärkt mit der Gefahr von Anschlägen rechnet, im Zusammenhang mit dem kommenden "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit".

Ist das nicht furchtbar, was Menschen anderen antun, und dann auch an-
geblich auch noch im Namen Gottes?! ---> HIER und HIER !
Da fällt es schwer, die Tür zum Dialog geöffnet zu halten... ---> HIER !

Das wird beim Thema Flüchtlinge vergessen: Über 100 Millionen verfolgte Christen !

Kein Tag in den Medien ohne das Thema Asyl und Flücht-
linge. Schaut man aber mal etwas genauer hin, dann fällt auf, dass ein wichtiges Thema mal wieder mehr oder weniger unter den Tisch fällt, das ei-
gentlich dazugehört: Die immer noch andauernde Christenver-
folgung, unter der weltweit mehr als 100 Millionen Christen leiden. Die italienische CARITAS hat soeben darauf aufmerk-
sam gemacht ---> HIER !
Zum Beispiel Nordkorea, siehe Videos ---> HIER und HIER !
Diese Menschen sollte man auch nicht vergessen!
Wie kann man helfen? Was unternimmt die Politik?

Donnerstag, 30. Juli 2015

Der Vatikan steigt aus: Das fast heimliche Ende einer "Freundschaft"...

Jeder macht Fehler.
Der Vatikan ganz sicher auch. Vor einiger Zeit ist der Vatikan fast geräuschlos, ohne jede öffentliche Erklärung, aus dem Netzwerk gegen Menschen-
handel
ausgetreten. Man er-
fährt immerhin, der Vatikan wolle sich "nicht instrumenta-
lisieren lassen"
- eine mög-
licherweise etwas späte Erkenntnis. -- Was der Vatikan konkret gegen den Mitorganisator und Milliardär Andrew Forrest hat, mit dem man erst die Zusammenarbeit vereinbart hatte, weiß man nicht so recht. Vermutlich will man sich nicht in die Geschäftemacherei einspannen lassen. 

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !
Auch hier gilt wohl: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und: Es ist auch für hohe Kirchenleute  zuweilen offenbar schwierig, sich die richtigen "Freunde" auszusuchen.
Und: Wir, die katholische Öffentlichkeit, muss auch nicht alles haarklein erfahren, wenn's mal daneben ging.

Donnerwetter, sogar "katholisch.de" schreibt über den Kongress "Freude am Glauben"...!

Der Kongress "Freude am Glauben" findet jedes Jahr statt; wer sich kurz darüber informieren möchte, lese meinen früheren Artikel mitsamt Video ---> HIER !
Im vorigen Jahr berichtete "katholisch.de" nach der Veranstaltung unter der auf-
schlussreichen Überschrift,
die selbstverständlich zwischen den Zeilen keinerlei Tendenz andeutet: "Konservative Glaubensfreude". Bei "Facebook" gab es einige Leser, die solch eine Schlagzeile eher als negativ empfanden.
Dieses Jahr gibt's aber sogar schon vorher einen freundlichen Artikel bei "katholisch.de" zum am morgigen Freitag beginnenden Treffen (man kann auch noch spontan teilnehmen) unter der neutralen Überschrift: "Gottgewollter Auftrag und Weg zum Glück".
Damit zitiert man das diesjährige Leitwort über Ehe und Familie, die im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Im Artikel bei "katholisch.de" gibt's diesmal sogar einen Link zur Veranstaltung. Donnerwetter...! ---> HIER !

Kaum Teilnehmer und ein ständiges Kommen und Gehen: Eine sogenannte "Bergemesse" im Erzbistum München...

Ich vermute mal, dass mit "Bergegottesdienst" eine "Bergmesse" gemeint ist. Jedenfalls zeigt das katholische Medienhaus "Sankt Micha-
elsbund"
aus dem Erzbistum München einen für mich etwas gewöhnungsbedürftigen Got-
tesdienst. Nachdem der Küster laut eigener Aussage "das Mess-
zeug"
aus der Kirche per Seilbahn hochbugsiert hat, einschließlich Klapp-
tisch, wird alles mitten auf einem viel genutzten Wanderweg aufgebaut.
Da kann sich dann jeder Bergwanderer irgendwie dran vorbeischlängeln. Es ist dort, wie man schon in dem kurzen Video sieht, ein Kommen und Gehen.
Aber vielleicht war es für die erkennbar extrem wenigen Teilnehmer auch so kein Problem, denn sie konnten die Natur genießen. Die Meinungen darüber, ob so etwas ein besonders würdiger Gottesdienst ist, könnten möglicherweise ein wenig auseinander gehen...

.
>                                Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Predigt und Linktipps zum 18. Sonntag im Jahreskreis B --- 2.8.2015


Evangelium  Joh 6,24-35:
In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger
dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaumund suchten Jesus.
 Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn:
Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die ver-
dirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu voll-
bringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an
den glaubt, den er gesandt hat.
Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste ge-
gessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose
hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch
das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.


                       GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

                            Der Speiseplan Gottes

Unter uns gibt es heute sicher auch einige, die gerne Kreuzworträtsel lösen. Für die Wiederholungstäter unter Ihnen ist der folgende gesuchte Begriff vielleicht nur ein Klacks: Einzusetzen ist ein Wort mit acht Buch-
staben. Die Umschreibung dafür lautet:
„griechische Götterspeise“. Natürlich hat dies nichts mit der zumindest in Deutschland bekannten Nachspeise zu tun, die man im Volksmund gerne auch Wackelpudding nennt. Der gesuchte Begriff im Rätsel lautet: „Ambrosia“.
Diese Speise war in der Welt der griechischen Götter Speise, Trank, Medizin und wohlriechende Salbe zugleich. Ambrosia verschaffte un-
geahnte Kräfte und vor allem Unsterblichkeit. Selbst die Reittiere der Götter wurden damit gefüttert, damit auch sie ewig lebten. Da diese Herrschaften damals unter sich bleiben wollten, wurden die Menschen
bis auf ganz wenige auserwählte Helden sicherheitshalber strikt von die-
ser Götterspeise ferngehalten. So jedenfalls wird es in der griechischen Mythologie geschildert.
Um eine ganz andere göttliche Speise geht es im heutigen Evangelium. Wie bereits am vorigen Sonntag steht Jesus als derjenige im Mittelpunkt, der die Menschen auf das wahre Brot des Lebens aufmerksam macht.
Tausende von Menschen hatten die wunderbare Brotvermehrung Jesu gerade erst selbst miterlebt und waren davon begeistert. Doch nun war dieser faszinierende Rabbi Jesus verschwunden.
Weil wir heute wissen, wie schwer der tägliche Überlebenskampf vieler Menschen damals war, können wir gut nachvollziehen, was nun passiert: Zahlreiche Menschen machen sich auf die Suche nach diesem Mann,
der sie so spendabel mit Brot versorgt hatte. Wenn sie sich zukünftig nur immer in seiner Nähe aufhielten, fiele bestimmt regelmäßig was für sie
und ihre hungrigen Mäuler daheim ab...
.
Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglichkeiten
der Dateien und die anklickbaren Linktipps finden Sie auf der Fortsetzungsseite -----> HIER KLICKEN !

Da zeigte schon Papst Benedikt "null Toleranz": Papst Franziskus entlässt deutschen Priester

               Predigt und Linktipps zum 18. Sonntag B:  heute gegen 15 Uhr online!
.
Man kann es gerade in vielen Medien lesen: Papst Franziskus hat energisch durchgegrif-
fen und hat einen deutschen Ruhestands-
priester aus dem Klerikerstand entlassen. Der Vorwurf: Sexueller Missbrauch.
Man lese den Artikel bei "kathpress"      und die Presse-Erklärung des betroffenen Bistums Würzburg ----> HIER und HIER !
Papst Franziskus, der Null-Toleranz-Papst, wenn es um Missbrauchsfälle geht?
Ja, aber dann bitte auch nicht vergessen, dass sein Vorgänger Papst Benedikt bereits in dieser Beziehung ungewohnt hart vor-
gegangen ist. Sogar der "STERN", wahrlich keine Kirchenzeitung, be-
richtete im Januar 2014 darüber, dass dieser rund 400 Priester des-
wegen entlassen
hat. ---> HIER !

Muss die Umwelt-Enzyklika neu geschrieben werden? - Forscher sagen Kälteperiode voraus

Vielleicht muss man diese Prognose genau so wenig ernst neh-
men wie manche andere, aber unter-
schlagen sollte man das auch nicht: Möglicherweise sind die Forscher (und Theologen!), die von einer massiven Erd-
erwärmung in den nächsten Jahren ausgehen, im Irrtum. Wie das Nachrichtenmagazin "FOCUS" mit einem erläuternden Video be-
richtet, gehen Forscher aus den USA von einer deutlich verringerten Son-
nenaktivität ab dem Jahr 2030
aus. Sie halten sogar eine kleine Eiszeit für denkbar, mit schwerwiegenden Folgen für die Lebensmittelversorgung der Menschheit. ---> HIER !

Der Islam strebt nach der Weltherrschaft - das meint "Christ in der Gegenwart"

                         Predigt zum 18. Sonntag B:  Heute ca. 15 Uhr online!
.
Zwischendurch ein interes-
santer Link zu einem kosten-
losen download eines 24-sei-
tigen Sonderdrucks aus "CHRIST IN DER GEGEN-
WART"
- Laut Ankündigung der bekannten Zeitschrift (nicht zu verwechseln mit "Christ & Welt") strebt der Islam "nach Weltherrschaft, jedenfalls in seiner extremistischen Ausprägung". Die Sammlung von Aufsätzen zeigt eine ausgewogene, bunte Mischung. 

Internetseite ---> HIER !
Direkter download der pdf-Datei ---> HIER !

Aufreger in Österreich: Kloster will (angeblich) keine Flüchtlinge aufnehmen...!

         Predigt u. Linktipps zum 18. Sonntag B:  Hinweis am Schluss dieses Artikels!
.
Das österreichische Nachrichtenmagazin "profil" schreibt in einem Artikel von gestern nicht gerade wohlwollend über das Kloster in Frohnleiten in der Steier-
mark. Das Kloster habe die Unterbrin-
gung von Flüchtlingen geradezu "tor-
pediert"
. Es habe zwar im November
2014 eine Ankündigung gegeben, zehn Asylbewerber im Kloster aufzunehmen, aber bis heute sei kein einziger in dem 3.000-Quadratmeter-Gebäude einge-
zogen. 
Dann wird man deutlich: Man torpediere im Kloster solche Ideen "nach Kräften" und es gebe sogar Drohungen eines Priesters, das Kloster zu verlassen, wenn Flüchtlinge einzögen. Man verweise im Kloster darauf, dass es ge-
nügend andere Unterbringungsmöglichkeiten gäbe. ---> HIER !
Bereits vor ein paar Tagen hatte dieses Magazin einen großen Artikel ver-
fasst mit der Schlagzeile: "Stifte und Klöster haben viel Platz - aber nicht für Flüchtlinge" ---> HIER !

Die Meinungen, auch der Leser, gehen weit auseinander: Da wird dann auch schon mal gefragt, ob es Muslimen zumutbar ist, in einem katholi-
schen Kloster mit Kreuzen usw. zu leben, von komplizierten Umbauten ganz zu schweigen. Betroffene wie etwa das Kloster Stift Altenburg finden es nicht fair, dass kein Journlist sich die Mühe gemacht habe, mit ihnen darüber zu sprechen. Stift Altenburg nimmt daher auf der eigenen Inter-
netseite zu den Vorwürfen in einer pdf-Datei Stellung ---> HIER !
Mir scheint, das Nachrichtenmagazin "profil" macht es sich da doch ein bisschen einfach. Andererseits frage ich: Hat die Kirche wirklich für die Flüchtlinge alles getan, was in ihren Möglichkeiten steht?
Wenn etwa das Erzbistum München ganze 0,68 % seines Etats 2015 für Flüchtlingshilfe verwendet, ist das nicht gerade sensationell. Auch beim Vatikan reagierte man pikiert, als ein Journalist fragte, warum man selbst in den zahlreichen kirchlichen Gebäuden in Rom keine Flüchtlinge auf-
nehmen würde ---> HIER !

Merke: Es ist wie immer ein wenig komplizierter, als die Schwarz-weiß-Maler es sich vorstellen können...
.
Hinweis zum Erscheinen der Predigt und Linktipps zum 18. Sonntag B
am 2. August:

Die Predigt ist gerade fertig. Die online-Bereitstellung ist aufwendig und nimmt
bei mir etwa zwei Stunden in Anspruch.
Ich muss aber erst in den Garten, die Him-
beeren und Brombeeren sind dringend zu ernten.
Also: Die Predigt und Linktipps können Sie heute erst im Laufe des Nachmittags hier im Blog nachlesen....

Da staunt sogar "katholisch.de": Lesbische Kinderhortleiterin darf nun weiter arbeiten

"Radio Vatikan" meldete es sogar gestern: Verursacht durch das neue kirchliche Ar-
beitsrecht, das in den meisten Diözesen ab
1. August gilt, ist die Kündigung einer les-
bischen Kinderhortleiterin, die eine einge-
tragene Lebenspartnerschaft eingehen will, nunmehr hinfällig. Der Caritas-Verband im Erzbistum München wird sie entgegen ur-
sprünglicher Ankündigung weiterhin beschäftigen ---> HIER !
Dazu findet man heute bei "katholisch.de" einen Kommentar. Der Chefredakteur der "Münchner Kirchenzeitung" findet, ihm würde sich nicht erschließen, warum nur wenige Kilometer weiter ein solches Verhalten auch nach dem 1. August
für eine Kündigung ausreichen würde. Bekanntlich sind drei Diözesen
mit der Neufassung nicht einverstanden. Kommentator Wimmer wird deutlich:
"...verstehe ich nicht, wie jemand für die katholische Kirche arbeiten kann, der die Lehre und Werte der Kirche weder teilt noch leben will, sondern dies sogar bewusst und öffentlich nicht tut." ---> HIER !
Hier würden
"durch einen - scheinbaren - Akt der Barmherzigkeit...
faule Kompromisse" eingegangen, die im Grunde nichts anderes wären
als künftige
"Sollbruchstellen" im Verhältnis zwischen Kirche und Staat.

.
Ich schätze mal, das neue kirchliche Arbeitsrecht, das so allerlei "Einzel-
fälle" zulässt, wird uns noch reichlich beschäftigen.
Mit der alten Regelung, die übrigens sogar vom Bundesverfassungs-
gericht
für den "Tendenzbetrieb Kirche" ausdrücklich akzeptiert worden war ( ---> HIER !), gab es zumindest Klarheit. Die bestätigte übrigens auch vor wenigen Jahren noch ein bekannter deutscher Kardinal, als er noch Bischof von Trier war. Eine Lebenspartnerschaft verstoße bei kirch-
lichen Angestellten gegen die Loyalitätspflichten und sei ein Kündigungs-
grund, ließ er öffentlich verlauten ---> HIER !

Wer die "Erwägungen" der römischen Kongregation für die Glaubens-
lehre
zur eingetragenen Lebenspartnerschaft liest, wird sich zumindest wundern, wie großzügig mit der deutschen Neuregelung verfahren wird. Das lesenswerte Dokument fasst die katholische Auffassung von der Ehe gut zusammen ---> HIER !

Während man also nun im "Einzelfall" trotz Verstoß gegen katholische Lehre sogar in hervorgehobener Leitungsposition angestellt bleiben darf und damit ein Signal dafür ist, dass die Kirche ihre eigenen Wertevor-
stellungen nicht allzu ernst nimmt, geht es andernorts knallhart zu
(was ich nicht begrüße, aber ich zeige durch den Hinweis, dass Kirchen-Kritiker mit zweierlei Maß messen). Da werden Leute fristlos gekündigt, weil sie zwei Brötchen gegessen oder mit dem betrieblichen Telefon mal privat telefoniert haben. Da macht man sogar vor Flüchtlingen nicht Halt...
Man könnte ja auch mal fragen, ob etwa die Gewerkschaften jemanden als Büroleiter einstellen würden, der öffentlich bekannt dafür ist, dass er gegen Mitbestimmung ist...
Man schaue mal die Artikel ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Mittwoch, 29. Juli 2015

20 Passauer Priester schreiben einen "Brandbrief" an Bischof Oster...

Mal wieder mehr oder weniger medial aufgeblasene Alarm-
stimmung im Bistum Passau: Zwanzig Priester des Bistums haben bereits am 20. Juli einen "Brandbrief" an ihren Bischof verfasst, der erst jetzt bekannt wurde.
Die "Passauer Neue Presse" zitiert die Priester so: "Von ei-
nem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhoffen wir uns anderes"
... - Es geht dabei um das kirchliche Arbeitsrecht, dessen Neu-
fassung zum 1. August in Kraft tritt. Wie bekannt, waren sich die deutschen Bischöfe über die Neuformulierung nicht wirklich einig, und einige Bischö-
fe haben erklärt, dies so nicht ohne weiteres umsetzen zu wollen. Zu ihnen gehört auch Bischof Stefan Oster. Zur Vorgeschichte siehe meine Artikel ---> HIER und HIER !

Am 22. Juli hatte Bischof Oster seine Haltung auf seiner "Facebook"-Seite noch einmal erläutert ---> HIER !
Die Grundfrage: Geht mit dem neuen Arbeitsrecht katholisches Profil verloren, wenn z.B. Lesben und wiederverheiratet Geschiedene in der Öffentlichkeit als Vertreter der Kirche wahrgenommen werden?
Zugleich verwahrt er sich gegen rein theoretische Debatten: Ihm sei aus den letzten 10 Jahren ein einziger Fall bekannt, wo jemand deswegen gekündigt worden war.
Mit dem neuen Arbeitsrecht, so Bischof Oster, gäben die Bischöfe freiwillig ein Mittel aus der Hand, "
dem fortschreitenden Säkularisierungsprozess in unseren Einrichtungen noch halbwegs entgegenzuwirken".- Er sieht es als eine Frage der Glaubwürdigkeit: Ist da überhaupt noch "katholisch" drin, wo "katholisch" dran steht?
Es bleibt die Frage, ob die 20 Priester sich und der Sache einen Gefallen getan haben. Geht es in der Kirche wirklich um junge, dynamische Bischöfe - oder geht es um katholische Werte?

Die Zeitung wird's freuen, dass die Priester den "Brandbrief" geschrieben haben, der der Redaktion wahrscheinlich ganz zufällig zugespielt wurde, denn so ein Artikel bringt Leser ---> HIER !
Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass man auf eine bestimmte Art und Weise über den Bischof berichtet, siehe z.B. ---> HIER und HIER !
Darf man vielleicht sogar vermuten, dass da System dahinter steckt?

Asylbewerber: Es geht weiter mit pro und contra - Caritas-Vize ist für schnellere Abschiebung

Manche sind bei diesem Thema von vorneherein festgelegt für oder gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Wer dieser Tage die Medien beobachtet, findet aber eigentlich eher ein bunt schillerndes Bild vor, mit "guten" und "schlechten" Beispielen des Miteinanders.
So ist es z.B. aufschlussreich, dass die Vizepräsidentin des Caritasverbandes für eine schnellere Abschie-
bung bestimmter Flüchtlinge ist
---> HIER !

Im Bundesland Hessen gibt es derzeit Unruhe wegen der Entscheidung der Landesregierung, ohnehin knappe Lehrerstellen aus dem regulären Unterricht abzuziehen, um mehr für die Asylbewerber tun zu können
---> HIER !

In der "FAZ" liest man aber auch einen erfreulichen Bericht über eine Dokumentation, wie sich ein bayerisches Dorf auf Flüchtlinge einge-
lassen hat (mit Video) ---> HIER !

Es gibt bei den Asylbewerbern aber auch immer welche, die richtig Ärger machen ---> HIER !
Ob die Kirche selbst wirklich genug für die Flüchtlinge tut, ist umstritten ---> HIER und HIER !
Beschämend: Angriffe auf Asylbewerberheime ---> HIER !

Deutsche Bischöfe für Organspende - Man muss nicht, aber man sollte...?!

Die "postmortale" Organspende stelle "einen großherzigen Akt der Nächstenliebe" dar, erklären die deutschen Bischöfe in der heute veröffentlichten "Handreichung zum Thema Hirntod und Organspende". - Sie stellen damit klar: Man sollte, aber man muss nicht!
Zugleich mit der Befürwortung der Organ-
spende betonen sie, dass man dies nicht zur moralischen Pflicht machen sollte. Mit der Broschüre wollen sie den Katholiken Mate-
rialien zur eigenen Urteilsbildung an die Hand geben.

Die Broschüre kann man bei der DBK gedruckt bestellen oder auch als pdf-Datei herunterladen ---> HIER
bzw. HIER !

Erläuternder Artikel bei "katholisch.de" ---> HIER !

Heiliger St. Bürokratius: Der "Kirchenweg" heißt jetzt "Kirchenweg"...

Na klar, wir sind mal wieder bei den inzwi-
schen sehr beliebten Netz-Fundstücken des Kreuzknappen. Witzig, nachdenklich, befremdlich - wie auch immer: Einen eigenen Artikel loh-
nen diese Fundsa-
chen nicht.
   Heute fangen wir mal mit "Miss Abschied" an, der offiziell schönsten Bestatterin Deutschlands ---> HIER !
Weiter geht's ganz unerotisch mit Möpsen. Loriot behauptete von dieser Hunderasse bekanntlich, ein Leben ohne Möpse sei "zwar möglich, aber sinnlos" ( ---> HIER !) . Hier sehen Sie ganz süßen Mops-Nachwuchs in einem gelungenen Video ---> HIER !
Das ist hoffentlich ein journalistischer Schreibfehler! ---> HIER !
Sensationsmeldung über einen Müll-Skandal in Österreich ---> HIER !
Ich bin geschockt: Video über eine temperamentvolle Mutter, die be-
reits ihrem Baby Yoga beibringen will (Anmerkung: Demnächst gibt's beim Kreuzknappen einen Artikel über Yoga und die Haltung der katho-
lischen Kirche dazu; daher obiges Foto) ---> HIER !
Alles korrekt: Der Kirchenweg heißt jetzt Kirchenweg ---> HIER !


Halten Sie sich fest beim Anblick dieser Fotos: Dominikaner erfinden die "kreative Messe"...!

Die Dominikaner auf den Philippinen
sind kreativ. Die Ordensgemeinschaft aus Intramuros, wo sie auch ein Priester-
seminar betreibt, zeigt uns eine Weltneu-
heit - die "kreative Messe".
So werden den Seminaristen direkt mal die neuesten liturgischen Eigenmächtigkeiten  Errungenschaften beigebracht.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich die verlinkten Fotos lieber nicht weiter kom-
mentiere.
Ich wünsche Ihnen allen trotzdem einen schönen Tag...!
Foto 1 ---> HIER !    Foto 2 ---> HIER !    Foto 3 ---> HIER !    Foto 4 ---> HIER !    Foto 5 ---> HIER !                           Foto 6 ---> HIER !    Foto 7 ---> HIER !

Gegen Kirchenrechtler Prof. Dr. Schüller - Limburger Staatsanwaltschaft nimmt Stellung

Wie ich am Samstag berichtete,
hat der Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller die Limburger Staatsanwalt-
schaft öffentlich attackiert. Gegen den ehemaligen Limburger Bischof Tebartz-
van Elst hatte es mehrere Anzeigen wegen des Vorwurfs der Untreue gegeben, doch nach Prüfung stellte die Staatsanwalt-
schaft das Verfahren ein.
Das sei "eine politische Entscheidung" gewesen und die Begründung dafür sei "abstrus", erklärte der eifrige Professor ---> HIER !

Kann es vielleicht sein, dass sich da jemand ein bisschen verrannt hat? - Jedenfalls hat die Staatsanwaltschaft das nicht auf sich sitzen lassen. Sie ging jetzt ihrerseits mit einer neuen Stellungnahme an die Presse. Sogar der Generalstaatsanwalt sei an der Entscheidung zur Einstellung des Verfahrens beteiligt gewesen, und man halte daran fest. Das sei nach dem Grundgesetz eine innere Angelegenheit der Kirche, da es um kirchenrechtliche Verstöße gehe. ---> HIER !
Die unendliche Geschichte gegen den Ex-Bischof von Limburg kommt also nicht zur Ruhe...

Angeblich hat Papst Franziskus seinen Leibarzt (nicht) rausgeschmissen...

Das ist jetzt mal wieder Spekulationssache
und erinnert manche italienische Zeitungen sofort an die Entlassung des Chefs der Schweizergarde. Von einem Affront gegen Papst em. Benedikt XVI. ist sogar die Rede. Jedenfalls: Man regt sich auf, weil sein Presse-
sprecher gestern verkündet hat, dass Papst Franziskus seinen erst 61-jährigen Leibarzt Prof. Dr. Patrizio Polisca entlassen hat.
Das sei nach fünf Dienstjahren "ganz normal", erklärte Pater Lombardi, und die Gerüchte in italienischen Medien, er sei regelrecht verjagt worden, weil er dem OPUS DEI nahe stünde, entbehrten jeder Grundlage. Der Kardiologe bleibe auch weiterhin der Leibarzt von Papst Benedikt.
Manche Journalisten finden's aber doch etwas ungewöhnlich, weil es bei seinem Vorgänger "ganz normal" war, dass er wesentlich länger im Dienste des Papstes stand.
Bleiben wir mal locker, finde ich. Dem Papst steht es frei, wie jedem von uns, seinen Arzt zu wechseln. Eine Staatsaktion ist das nicht. Wir werden
ja auch bald erfahren, wer demnächst dessen Stelle einnimmt...

Infos dazu ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Dienstag, 28. Juli 2015

Aufreger in Schweizer Medien: Christen wagen es, Muslime über Christentum zu informieren!

In Dutzenden von Städten, unter anderem auch in der Schweiz, bauen salafistische Gruppen schon seit vielen Monaten mit großer Selbstverständlichkeit und ohne besonders nennenswerte Reaktionen der Medien in den Fußgängerzonen ihre Info-
Stände auf, sprechen Fußgänger an und verteilen Prospekte und auch deutschspra-
chige Koran-Ausgaben. Ein Beispiel-Video gibt's  ---> HIER !
Nun ist aber in der Schweiz gar Schreckliches geschehen: Christen wagen es doch tatsäch-
lich, in dem Touristen-Ort Interlaken Prospekte, Bibeln und DVD's über den christlichen Glauben an muslimische Touristen zu verteilen wollen. Besonders erschwerend kommt hinzu, dass es "fundamentale" Christen sind, die sich derart aufmüpfig verhalten. Im August, zur Hauptferienzeit, wollen "20 bis 40 Anhänger" evangelikaler Freikirchen dort tätig sein,
um mit interessierten arabischen Touristen ins Gespräch zu kommen.
Die gibt es dort nämlich zahlreich, und sie spülen viel Geld in die Kassen der örtlichen Touristikbranche.
Deshalb sind auch gerade die Touristik-Manager verärgert. "Das ist sehr, sehr bedenklich", und das sei "ein Eingriff in die Privatsphäre der aus-
ländischen Gäste"
, kann man in der bekannten Zeitung "Blick" nachlesen ---> HIER !
Ein Kollege springt ihm empört bei: "Ein arabischer Tourist kommt nicht deswegen in die Schweiz".  -  Ob man vielleicht Sorge hat, die betuchte muslimische Kundschaft könnte weniger Geld ausgeben, wenn sie derart "belästigt" wird...?

Jedenfalls wissen die Christen schon vorab, wo sie dran sind: Man werde sie beobachten und notfalls die Polizei einschalten, falls sie zu aufdringlich würden, ließ man durchblicken...
Besonders aufschlussreich fand das überraschenderweise auch die "Berner Zeitung": Die entdeckte nämlich, dass die christliche Aktion
alle Jahre wieder stattfindet, dieses Jahr zum sechsten Mal in Folge. Und so wird man fast zu sowas wie einem journalistischen Nestbeschmut-
zer, indem man über den Presse-Aufreger als von einem Beitrag zur "Saure-Gurken-Zeit" schreibt. Mutig...! ---> HIER !

Von einem Einsatz der katholischen Kirche war übrigens nirgends etwas
zu lesen.
 

Zu gefährlich? - Papst Franziskus reist in den Irak - oder auch nicht...!

Die Story, die jetzt wieder hochkocht, ist nicht neu. Bereits auf der fliegenden Pressekonferenz nach seinem Korea-Besuch im August 2014 sprach Papst Franziskus das Thema an. Die BILD-Zeitung schrieb sogar, der Papst habe dafür einen ungefähren Termin genannt. Der allerdings ist in-
zwischen ereignislos verstri-
chen... ---> HIER !
Anfang April 2015 dann der nächste mediale Anlauf: Diesmal berichtete Kurienkardinal Filoni dem Papst ausführlich von der eigenen Irak-Reise und davon, wie sehr die Iraker den Besuch des Kirchenoberhauptes her-
beisehnen. ---> HIER !
Heute lesen wir nun: "Die Christen im Irak erwarten einen Besuch von Papst Franziskus". Der chaldäische Patriarch von Bagdad bezog sich auf
die mehrmals zitierte Ankündigung des Papstes und betonte, wie wichtig dieser Besuch ist. ---> HIER !
Ich schätze mal, inzwischen steigt die Anzahl der Schweißperlen bei den Sicherheitsleuten des Papstes deutlich an...