Montag, 31. August 2015

Pater Schmidberger, geistlicher Beirat des CIVITAS-Institutes: "Die christliche Gesellschaftsordnung... verbannt Homosexualität..."

Sie erinnern sich: Gestern zitierte ich den Blogger Peter Helmes mit seinem Blog "Conservo", der wiederum die Meinung
des CIVITAS-Instituts ausführlich zitierte, mit harschen Worten und dem üblen Aus-
druck "Schizophrenie" ---> HIER !

Was hat es eigentlich auf sich mit diesem CIVITAS-Institut?
Das werde ich mir heute und morgen etwas genauer anschauen. Dank einer Leserzu-
schrift zu meinem diesbezüglichen Artikel werfe ich zuerst mal einen kurzen Blick auf den geistlichen Beirat, Herrn Pater Franz Schmidberger ---> HIER !
Der ist ja nicht gerade ein Unbekannter. Man schaue z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

In der ersten verfügbaren Ausgabe 1/2007 der Zeitschrift jenes Instituts kommt Pater Schmidberger mit bemerkenswerten Äußerungen zu Wort, die man sich im Detail mal ansehen sollte. Die pdf-Datei kann noch heruntergeladen werden ---> HIER !
Hier einfach mal hintereinander einige Gedanken, die man im Original nachlesen kann:
"(3.) Entspricht der heutige Grundsatz „jeder Wahlberechtigte hat ein    und dieselbe Stimme“ (one man one vote) wirklich der Naturordnung?       … Würde nicht ein wesentlich auf die Familienoberhäupter abgestütztes Wahlrecht der Familie als Zelle der Gesellschaft eine ganz andere Stellung verleihen?"
"(4.) Darüber hinaus kann man sich fragen, ob die Parteien wirklich
zum Wohl eines Volkes seien oder nicht vielmehr zu dessen Spaltung beitragen..."

"(7.) Eine christliche Gesellschaftsordnung... verbannt...  Gottesläste-
rung, Homosexualität und Pornographie aus dem öffentlichen Leben..."
"(12.) Die Todesstrafe für Schwerverbrecher (Mord, Drogenhandel)
... führt viele Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern
zur Bekehrung. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Mittel der Ab-
schreckung..."

Es tut schon etwas weh, dies so anmerken zu müssen: Als tendenziell konservativer katholischer Blogger würde ich das nicht unterschreiben wollen!  -  Die Zeit der Kreuzzüge ist vorbei. Für mich jedenfalls.

WDR entschließt sich nach harter Kritik zum kräftigen Zurückrudern bei "hart aber fair"

Merke: Man darf sich
nicht alles gefallen lassen
- kräftiger Protest zeigt sogar bei mächtigen Medienmachern ir-
gendwann Wirkung: Bekanntlich hatte der WDR eine einzelne Sendung aus der Serie von "Hart aber fair" wegen einiger Beschwerden aus der Mediathek gelöscht. Siehe meinen Artikel ---> HIER !
Die anhaltenden Proteste in
der Öffentlichkeit brachten den WDR mächtig ins Schwitzen. Man suchte krampfhaft nach einem Schlupfloch, wie man aus der peinlichen Nummer wieder herauskommen konnte. Schließlich heute der geniale Einfall: Die verschwundene Sendung wird doch wieder in die Mediathek eingestellt.

Klar, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen... ---> HIER !

Wir sind ja sooo modern: Ein TAU-Zeichen statt des Kreuzes im katholischen Krankenhaus...

Um es vorweg zu betonen:
Das Krankenhaus, um das es hier geht, ist sicher ein gutes Kranken-
haus, und die hier vorgetragene
Kritik ist auch nichts ganz Schlim-
mes. Kein Fall für die "BILD"-Zeitung!
Aber: Vielleicht regt diese Wort-
meldung doch an geeigneter Stelle dort und ganz allgemein bei katho-
lischen Einrichtungen zu etwas an.

Also: Kein Drama, aber eine Bitte um (erneutes) Nachdenken!
Ein Leser, der ganz in der Nähe
des Marienhaus Klinikums
in Saarlouis
arbeitet, nimmt
dort mehrmals wöchentlich sein Mittagessen ein; er lobt den Service, "die Qualität des Angebotes" stimme.    Ziemlich erstaunt war er jedoch,
dass nach einer gründlichen Renovierung das dort aufgehängte Kreuz
nicht mehr zu sehen war. Einige Wochen (!) ging das so, und immer be-
teuerte man ihm auf Nachfragen, selbstverständlich komme wieder ein Kreuz dorthin. Schriftlich ließ man ihn sogar wissen, dass man der christ-
lichen Überzeugung "in allen unseren Einrichtungen auch mit dem Kreuz als Zeichen der Erlösung Ausdruck verleihen" wolle, "heute und auch in Zukunft".
Wie man auf dem mir von besagtem Leser überlassenen Foto sehen kann, ist aus dem Kreuz nach erstaunlich langer Wartezeit dann ein "franzis-
kanisches Tau"
geworden. Man habe sich für dieses "Kreuz" entschie-
den, um an die franziskanische Tradition des Hauses anzuküpfen.
Sorry, aber auch ich finde sowas schade. Schlimm genug, dass führende Ordensschwestern mittlerweile immer häufiger in normaler, dezenter Damenkleidung herumlaufen. Jetzt macht man aus dem Kreuz auch noch eine Abbildung, die dem Kreuz zwar ähnlich sieht, aber eben doch keines ist. Wollte man sich und den Besuchern der Cafeteria das nicht mehr zumuten?
Meine Frage geht also nicht nur an jenes Krankenhaus, sie geht an uns alle, und vor allem an diejenigen, die in katholischen Einrichtungen Verantwor-
tung tragen. Müssen derartige "Renovierungen" wirklich sein?

Internetseite "Marienhaus Klinikum" ---> HIER !

... und zwischendurch einen Gruß an meine atheistischen Leser aus dem "Freigeisterhaus"!

Man hat mir zugetragen, dass derzeit in
der Diskussionsplattform "Freigeister-
haus"
des "Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten e.V." ungewöhnlich reges Interesse an meinem Blog herrscht. Etwa 50 Klicks von dort zu Artikeln des Kreuzknappen habe ich tat-
sächlich gerade in meiner Blogstatistik entdeckt..
Ein wenig langsam sind sie allerdings.
Es geht um eine bei den katholischen Bloggern längst abgehakte Diskussion,
die sich nach zwei Beschwerden rund um den Blogger "Le Penseur" und (nicht nur) um "seine" halbnackten Damen entspann.
Der Käse ist gegessen - doch jetzt wird er gerade wieder aufgetischt.
Etwas amüsant, dass dann auch gleich geheimnisvolle Verschwörungs-
theorien verbreitet werden. - Einer findet, bei der entsprechenden Dis-
kussion habe "geistiger Amoklauf" stattgefunden, ein anderer, es sei beim Kreuzknappen bei jenen Artikeln gar nicht um den "Penseur" gegangen, sondern "von Anfang an um die andere Sache"  - die er uns allerdings
nicht verraten will.  Frage:  Hat jemand einen Tipp, oder ist das bei Freigeistern normal?
Jedenfalls sorgt man sich bei den Atheisten offenbar gerade um die "Blogözele". Das finde ich aber nett. Und als Christ habe ich euch trotz eurer wilden Thesen lieb!

"Freigeisterhaus" ---> HIER !

Autsch! -- "25 Dinge", die nur Katholiken kennen, meint die "Huffington Post"...

Wie gut, dass wir unsere Profi-Medien haben, die uns über alles Wichtige und Unwichtige aufklären. In der "Huffing-
ton Post"
erfährt man denn auch ganz Erstaunliches über diese seltsame Spe-
zies, die sich selbst "katholisch" nennt.
Für weiterbildungsbereite Katholiken kann man den Artikel (zum Training der Lachmuskeln) nur empfehlen, denn nur so erfährt man z.B., dass bei Katholiken das "erste Besäufnis" durch geklauten "ekligen" Messwein im Teamwork mit anderen Ministranten üblich ist.
Und sonntags gibt es regelmäßig Krach mit den Eltern, wenn man sich als Ju-
gendlicher weigern will, die Heilige Messe zu besuchen.
Was den Kommunionunterricht betrifft, so erfährt man unter Punkt 15, dass es dort bekanntlich sehr angesagte Praxis ist, dass die Kinder Feuerwerkskörper zünden und mit Kondomen werfen... ---> HIER !

Aber vielleicht ist die "Huffington Post" in Wirklichkeit kein Nachrichten-
blatt, sondern ein Satire-Magazin?

Wetten, dass es dem Bürgermeister gelingt, die Kirche rappelvoll zu kriegen...?

Eine ungewöhnliche Wette zwischen dem evangelischen Pfarrer Helmuth Spaeth aus Bad Windsheim und Bürger-
meister Bernhard Kisch (CSU) brachte am Kirchweih-
sonntag sensationelle  1.289 Besucher in den Gottesdienst, berichtet der Bayerische Rundfunk.
Während im Vorjahr ca. 100 Gottesdienstbesucher gezählt wurden, wettete der Bürgermeister, dass es ihm gelingt, diesmal mindestens 1.000 Leute anzulocken. Hätte der Bürgermeister verloren, müsste er einmal in der ev. Kirche predigen, so aber muss der auch durch das Kirchenkabarett "FKK" bekannte Pfarrer mit seinen Kabarettisten bei einem "Narrenball" gratis auftreten.
Naja, die Kirche war jedenfalls endlich mal wieder voll nach einer massiven Werbeaktion des Bürgermeisters. Man lese und staune ---> HIER und HIER und HIER !
Eine Anregung für andere Gemeinden ... oder doch bitte lieber nicht?!

Sonntag, 30. August 2015

"Papstbrief" an lesbische Autorin: Die Tradis sind sich uneins bezüglich der Deutung...

Vorgestern schilderte ich den Wirbel um eine lesbische Autorin und eine Ungeschicklich-
keit im vatikanischen Staatssekretariat mit offenbar weitreichenden medialen Nach-
wehen. ---> HIER !
Gestern kam das Thema dann auch schon in den meisten deutschen Zeitungen an, und auch etliche Blogger bzw. Internetseiten grif-
fen gerne nach dem Stoff. Man müsste mal eine Sammlung aller Artikel darüber anle-
gen; es ließe sich wahrscheinlich eine Dok-
torarbeit über Formulierungen und Denk-
muster in den Medien daraus fabrizieren.
So manche Schlagzeile unterstellt, der Papst selbst habe den Antwortbrief formuliert.
Doch auch die katholischen Tradis sind sich diesmal in der Deutung des Falles nicht wirklich einig. Peter Helmes schreibt dazu in seinem Blog "Conservo" und kommt in der zweiten Hälfte seines Artikels zur Sache: Damit das schon mal klar ist - "gläubige Katholiken sind entsetzt". - Sollten Sie, liebe Leser, über die Reaktion aus dem Vatikan also nicht entsetzt sein, sind Sie höchstwahrscheinlich gar nicht katholisch!
Vom "Papst"  kämen nur gute Wünsche an die Autorin für ihre weiteren Aktivitäten; "das macht fassungslos"
Dann zitiert er ganz ausführlich einen Artikel des "Civitas-Institutes", wo man auch so tut, als glaube man, das Antwortschreiben stamme vom Papst selbst ("und darauf antwortet der Papst"). Außerdem ist die nachge-
schobene Stellungnahme nach der ersten missverständlichen Antwort so-
wieso nur "Heuchelei", weil er die Homo-Propaganda in seiner Stellung-
nahme "noch nicht einmal angesprochen" habe.
Dann geht's auch schon ziemlich abwärts, unter die verbale Gürtellinie: 
"Es ist nicht ganz klar, ob das unter den klinischen Begriff der Schizo-
phrenie
fällt, und irgend wie ist das auch vollkommen egal. Sicher ist,
daß dieser Papst, der nicht ein einziges Wort der Unterstützung für den beeindruckenden Family Day fand, sich ganz offen auf die Seite der Verderber gestellt hat..."                                                                                            
Auch den Hinweis, dass der beanstandete Antwortbrief nicht vom Papst, sondern von einem Assessor im Staatssekretariat verfasst wurde, lässt das Civitas-Institut und damit Helmes nicht gelten. Da der Mann nicht raus-
geworfen
werde, heiße das, "daß man ihm nichts vorwirft".  -  Es ist also alles ganz einfach: Hat ein Mitarbeiter einen Fehler gemacht, wirft man
ihn einfach raus, kündigt man ihm fristlos. Angesichts solcher vielleicht
gar existenzgefährdender unchristlicher Maßnahmen sind dann offenbar "gläubige Katholiken" nicht entsetzt... ---> HIER !
Anders dagegen das Tradi-Portal "katholisches.info".
Hier macht man sich (für mich erstaunlicherweise) die Mühe, den voll-
ständigen Wortlaut der Erklärung des Vize-Direktors des vatikanischen Presseamtes wiederzugeben. Das allein ist schon klärend.
Vertiefend wird dann z.B. darauf hingewiesen, dass jener gescholtene Assessor jährlich Zehntausende von Schreiben solcher Art verschickt.
Es war im Grunde eine Ungeschicklichkeit, nicht mehr.

"katholisches.info" als Quasi-Verteidiger des Vatikans. Auch nicht schlecht... ---> HIER !
Artikel über den "Family Day" ---> HIER !

"BILD" berichtet mit einem Gänsehaut-Video: "So empfängt man Flüchtlinge"

In der ersten Variante hieß die Schlagzeile wohl "So empfängt man Flüchtlinge". Jetzt ist der sehenswerte und nachdenklich machende Beitrag über die An-
kunft eines Busses mit Asyl-
bewerbern betitelt mit "Dieser Gänsehaut-Empfang macht uns Mut". - Es geht also auch ohne Randale und wütende Proteste. ---> HIER !

Wie grundverschieden die Reak-
tionen auf Flüchtlinge sind, zeigt auch das Magazin "Panorama" in einem kurzen Video ---> HIER !  -- "Unsortierte Gedanken zur Flücht-
lings-Krise"
macht sich auch Journalist Klaus Kelle. Er sieht Ängste von Bürgern, durchaus eine große Hilfsbereitschaft, aber auch politisches Ver-
sagen. ---> HIER !
"Fakten gegen Vorurteile", heißt eine Seite bei "PRO ASYL" ---> HIER !

Ein schwieriges Dauerthema, das immer wieder zum Innehalten und Nachdenken anregt. Und wer Flüchtlinge mal von Mensch zu Mensch erlebt hat statt nur durch irgendeinen Internetartikel, der wird wahr-
scheinlich auch sein Herz sprechen lassen. Hoffe ich mal.


Schwere Vorwürfe gegen den CARITAS-Chef - Zu großzügiger Umgang mit Geld?

Ob das im einzelnen so stimmt und ob es vielleicht noch eine andere Sicht auf die Dinge gibt, wird sich möglicherweise in den nächsten Tagen herausstellen.
Der Image-Schaden dürfte jedenfalls ge-
waltig sein. Vorzugsweise kom-
men solche schlechten Nachrichten übrigens immer sonntags an die Öf-
fentlichkeit; da ist die Reaktionsmöglichkeit katholischerseits etwas einge-
schränkt.
Es geht konkret darum, dass dem CARITAS-Chef ein  - sagen wir mal - recht großzügiger Umgang mit Geld vorgeworfen wird. Angesichts dessen, dass an der Basis gerade jetzt jeder Euro dringend gebraucht wird, kommt das nicht gut rüber.
Man lese und staune im "FOCUS", bei "BILD" (Leserbriefe beachten) und anderswo... ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Da hat der Pfarrer recht: Sowas macht beliebt... - und: Tanzender Priester in voller Fahrt!

Ich rege mich nicht wirklich auf über solche Sachen. Eher werde ich nachdenklich, manchmal reicht es sogar für ein Schmun-
zeln.  - Sehen Sie nachfolgend
die heutigen Fundstücke aus den unendlichen Weiten des Internets.

Da wäre zuerst mal der Pfarrer, der weiß, wie man sich beliebt macht. Ich wünsche ihm trotz-
dem von ganzem Herzen Gottes Segen für seinen Ruhestand.
---> HIER !
Der tanzende Priester im sehr kurzen Video ist gerade ganz schön in Fahrt... ---> HIER !

Es geht doch nichts über Zärtlichkeit. Das Video zeigt "eine Runde Kuhscheln"... ---> HIER !
Spektakuläres Video: So bedankt sich ein Wal bei Fischern, die ihn aus einem Netz befreien.... ---> HIER !
Sie werden staunen, mit welchem Alter dieser Priester in den Ruhestand geht! ---> HIER !
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen, gesegneten Sonntag!                 Ihr Kreuzknappe


Höchste Zeit? - Hurra, heute backen wir Weihnachtsgebäck und Lebkuchenhaus...!

Alle Jahre wieder dasselbe Theater: Anfang September werden bei Dis-
countern und Supermärkten die Regale wieder mit Lebkuchen, Prin-
ten, Weihnachtsplätzchen und Schoko-Nikoläusen befüllt. Und jedes Jahr wieder dieselbe Diskussion: Muss das wirklich sein?
Wenn Andeutungen in den Medien wahr werden, dann bekommen wir in Zukunft sogar eine verschärfte Version von Frühherbst-Weihnachten:
Wie der "FOCUS" berichtet, gibt es z.B. bei "REWE" Überlegungen, den weihnachtlichen Süßkram das ganze Jahr über anzubieten. Man glaubt auch sogar zwei gute Begründungen dafür zu haben: in osteuropäischen Ländern sei das auch so üblich (gewöhnlich orientiert man sich eher weniger daran) - und: Die Verbraucher wollen es schließlich so!
Dieses Argument wird ja bekanntlich immer wieder ausgegraben.
Die Verbraucher, die ganzjährig Nikoläuse und Lebkuchen verspeisen wollen, vermutlich auch als Proviant für einen Freibad-Besuch. Tatsächlich, so belehrt man uns, würden ein Drittel des diesbezüglichen Umsatzes im September und Oktober gemacht, auch wenn bei Umfragen viele Verbraucher angeblich gegen die frühe Präsentation in den Läden argumentierten.

Vielleicht sollten sich die Verbraucherverbände mal zusammentun und beim Handel einfordern, dass es dann auch ganzjährig Ostereier und Osterhasen gibt? - Das Angebot an Blumengestecken und Kränzen zu Allerheiligen ist auch etwas eng gedacht, finde ich. Auch Glühweinstände sollte es ganzjährig geben! - Und wo bleiben eigentlich die Martinsbrezeln und vor allem die Silvesterkracher? (Nach der Ankündigung von "REWE" hätte ich dringenden Bedarf daran.)
Na, wenn das so ist, dann wollen wir den Händlern doch schnell mal ein Schnippchen schlagen: Heute noch fangen wir an mit der eigenen Her-
stellung von Weihnachtsgebäck und Lebkuchenhaus... (nee, nicht wirklich; der Kreuzknappe hat mal wieder ein Späßchen gemacht.)

Der "FOCUS" ---> HIER !
Die Leidenszeit von Kardinal Woelki beginnt... --->HIER !

Samstag, 29. August 2015

Wie kann man auch nur so (dumm) fragen! - Vierjähriger zum Thema Ausländer...

Innerhalb von zwei Wochen wurde dieses ganz kurze Video bei "YouTube" 2.443.000 mal angeklickt. Ist ja auch ein Hammer, die "entwaffnende" Antwort des "Knirpses" auf die Frage, ob es bei ihm im Kindergarten auch Ausländer gibt...
.
                              Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Erzbischof Wesolowski wird nicht im Vatikan beigesetzt - Papst wird Totenmesse nicht halten

Jetzt habe ich mal ein bisschen Schlagzeilen-Tricksen gespielt. Was in der Überschrift steht, das stimmt. Aber es ist so, wie bei manchen Formulierungen in den Medien: Es trifft nicht den Kern der Sache.
Also erst mal eine Portion Informationen:
Wie "Radio Vatikan" mitteilt, haben gleich drei Experten die Autopsie am plötzlich ver-
storbenen Erzbischof vorgenommen, der wegen Kindesmissbrauch unter Anklage stand. Untersuchungsergebnis: Keine Fremdeinwirkung erkennbar, eindeutig Herzstillstand als Todes-
ursache ---> HIER !

Wird Papst Franziskus die Totenmesse halten? Wird die Beisetzung im Vatikan stattfinden? - Beides ist mit einem klaren "NEIN" zu beantworten. Die Nachrichtenagentur "kathweb" weiß Bescheid, wie es konkret laufen wird ---> HIER

Jesus war mal wieder verheiratet. Diesmal im Nachrichtenmagazin "FOCUS"...

In Abständen von ein paar Jahren entdeckt irgendein Forscher ein Dokument, aus dem er entnimmt, dass Jesus verheiratet war.
Gerade macht der "FOCUS" mit Bezug auf  eine britische Zeitung eine Story. In dem fragmentarischen Schriftstück habe Jesus einmal gesagt "Meine Frau".
Ach so, eine Kleinigkeit noch: Das Papyrus-
stück "soll zwischen dem sechsten und neun-
ten Jahrhundert nach Christus entstanden sein"
. -- Na, wenn das kein Be-
weis ist! Fragt sich nur, wofür... ---> HIER !
Also, ich finde, wenn schon, denn schon. Dann sollte Jesus auch gleich
ein paar Kinder gehabt haben...
---> HIER !

Alles nicht ganz neu... ---> HIER !

Was Kardinal Marx da über Homosexualität gesagt hat, das stimmt! - und: "Wir sind Kirche" tritt auf die Bremse!

Kardinal Marx hat dem TV-Sender "Phoenix" ein Interview gegeben. Bei dieser Gelegenheit hat er, wie z.B. die österreichische Nachrichtenagen-
tur "kathweb" meldet, noch einmal klargestellt, dass das Thema "Homosexualität" überhaupt nicht im Zentrum der kommenden Bischofssy-
node stehe. Es gehe um Ehe und Familie - und darum, wie man mit gescheiterten Ehen umgehen solle. ---> HIER !
Inzwischen hat sich auch "Wir sind Kirche" wieder zu Wort gemeldet, diesmal mit einem "offenen Brief" an die deutschen Bischöfe, die
an der Synode teilnehmen.
Besonders interessant finde ich, dass die Grup-
pierung offenbar einen Taktik-Wechsel vorgenommen hat. Ging es denen sonst eigentlich nie schnell genug mit geforderten Reformen, liest man jetzt ganz überraschend, dass die Zeit der Synode eigentlich doch zu kurz sei, um über die anstehenden Fragen "verantwortbar" beschließen zu können.
Deshalb fordert man diesmal zur Abwechselung ausdrücklich ein "Mora-
torium"
, um "vorschnelle Entscheidungen" zu vermeiden. Hört, hört...! 

Was mag wohl hinter diesem Sinneswandel stecken?
Ansonsten: Ich finde, das Dokument ist durchaus lesenswert.
Die pdf-Datei des Schreibens gibt's --->HIER !

"Sind Flüchtlinge krimineller?" - Dank "dpa" wird in den deutschen Medien mit Vorurteilen "aufgeräumt"...

Die Deutsche Presse Agentur (dpa) beliefert Hunderte von Redaktionen im kostenpflich-
tigen Abo mit fertigen Artikeln, mit Dossiers und Hintergrund-
material. Da wundert es nicht allzu sehr, wenn in etwa gleich lautende Texte in vielen Medien erscheinen; manche ändern kaum was an den Formulie-
rungen, sondern es geht per copy & paste fast wie gleichge-
schaltet in die Zeitungen oder die Nachrichten. -- Aktuelles Beispiel: Seit zwei Tagen gibt's bundesweit eine Artikel-Schwemme mit "Sind Flüchtlinge krimineller?" bzw. "Vorurteile gegenüber Flüchtlingen entlarvt" und ähn-
lichem. Man schaue z.B. bei "BILD" und "gmx" ---> HIER und HIER !
Ob solche Texte wirklich diejenigen überzeugen, die ganz grundsätzlich gegen noch mehr Flüchtlinge eingestellt sind, darf man bezweifeln. Außerdem ist nicht jedes Argument wirklich hieb- und stichfest, wie Geg-
ner dieser Artikel in diversen Medien feststellen, wie z.B. ---> HIER und HIER !
Es bleibt also ein etwas unübersichtliches Thema, bis hin zu bewussten Manipulationen. Aktuelles Beispiel bei "Facebook": So hinterlassen Flücht-
linge angeblich ein Camp ---> HIER !
Vielleicht wäre es ein Zeichen von Klugheit, wenn man in den Medien ein-
räumt, dass es allerlei "Grautöne" gibt. Flüchtlinge sind per se nicht einfach "gut" oder "böse".

Das ist gut! - Papst Franziskus hat angekündigt, im November nach Afrika zu reisen!

Das halte ich für eine gute Nachricht:
Der Vatikan hat angekündigt, dass Papst Franzikus
im November nach Afrika reisen wird. Allerdings ist
er vom 25. bis 30. November nur in der Zentral-
afrikanischen Republik und in Uganda, aber Probleme gibt es da genug. 

Man lese ---> HIER und HIER !

Freitag, 28. August 2015

Vatikanische Turbulenzen: Wenn Papst Franziskus einer lesbischen Schriftstellerin Segenswünsche schickt...

             Direkt zu Predigt / Linktipps für den 22. Sonntag B ---> HIER KLICKEN !
:
Kleine Ursache, große Wirkung: Ein höfliches Antwortschreiben aus dem Vatikan sorgte heute für Turbulenzen in der medialen Welt.
Die gute Nachricht: Diesmal kam der "Patzer" nicht von Papst Franziskus selbst. Ein Monsig-
nore im Vatikanischen Staatssekretariat hatte wohl etwas unglücklich reagiert.
Die lesbische Aktivistin und Kinderbuchautorin Francesca Pardi hatte den Papst schon im Früh-
jahr angeschrieben und ihre Bücher und allerlei Fotos beigelegt. In Italien ist man nicht überall gut auf sie zu sprechen, wohl auch, weil gleich-
geschlechtliche Partnerschaften offiziell nicht anerkannt sind. Die Autorin lebt mit ihrer Part-
nerin und vier Kindern zusammen, heißt es.
Nachdem der Assessor Peter Wells ihr, wie das üblich ist, höflich im Na-
men des Papstes geantwortet hatte, plauderte die Dame gegenüber einer Nachrichtenagentur von einem "neuen Ton" im Vatikan gegenüber unge-
wöhnlichen Familienmodellen. Die ausdrücklichen Segenswünsche zeig-
ten, dass man im Vatikan gegenüber lesbischen Paaren nun endlich aufge-
schlossener sei.
Da blieb dem Vatikan wohl nichts anderes übrig, als in der Angelegenheit noch etwas nachzuarbeiten. Der Vize-Pressesprecher stellte heute eilig klar, eine "Instrumentalisierung" des Briefes sei unangebracht. Der Antwortbrief "billige keine Haltungen oder Positionen, die nicht im Einklang mit dem Evangelium stünden", ließ man die Presse wissen.
Und? Alles wieder gut?  Hat der Verteidiger gerade noch mal vor dem Tor gerettet?

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Hamburger Gymnasium: Mädels, zieht euch ordentlich an, wenn ihr in die Schule geht...!

Als Schule gerät
man nur selten in
die Schlagzeilen, als katholische Schule erst recht. Es sei denn, es passiert
was oder es wird irgendwie "durch-
gegriffen".
Beides kann man
von der katholischen Sophie-Barat-Schule in Hamburg durchaus behaupten. Erst mal geriet sie unverschul-
det negativ in die Schlagzeilen, weil da etwas gerichtsbekannt wurde, was zu Recht sogar ein großer Aufmacher für die "BILD"-Zeitung war.
Man schaue
---> HIER und HIER !

Nun hat man es seitens der Schulleitung offenbar satt, wenn die Schüle-
rinnen in unpassender oder auffallend knapper Kleidung zum Unterricht erscheinen. Da ist ein Artikel in vielen Medien garantiert! - Ab jetzt gilt: Bitte ordentlich anziehen, Mädels! ---> HIER !

Auch eine passende Schulkleidung, die "SBS-Kollektion", gibt es auf freiwilliger Basis zu kaufen ---> HIER !
Vielleicht wären Schuluniformen, die man aus anderen Ländern kennt, auch nicht übel, zumal sie eine gemeinschaftsstiftende Funktion haben
und allzu konsumfreudiges Protzen mit den neuesten Klamotten ver-
meiden helfen.

Ich fasse es nicht: Überall Entsetzen über tote Flüchtlinge, und dann solch ein Kommentar...!

In den letzten Tagen haben sich wieder einige furchtbare Flüchtlingsdramen abgespielt; am meisten erschütterte dabei der Tod von mehr
als 70 in einem LKW zusammengepferchten Männern, Frauen und Kindern, vermutlich
aus Syrien ---> HIER !

Und dann lese ich am gleichen Tag solch einen Kommentar bei einem konservativen Blogger.
Es soll wohl so etwas Ähnliches wie eine Satire sein. ---> HIER !

Da hat auch an diesem Tag "Alipius" mal wie-
der die richtigen Worte gefunden. ---> HIER !

Missbrauchs-beschuldigter Erzbischof Wesolowski gestorben - Kluge Entscheidung: Autopsie angeordnet!

Er war lange in den Schlagzeilen und stand jetzt im Vatikan unter Hauarrest: Der ehe-
malige Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Josef Wesolowski, wurde heute überraschend im Vatikan tot aufgefunden. Seit 11. Juli stand er wegen der massiven Missbrauchs-Vorwürfe vor Gericht, war aber zu Prozessbeginn nicht erschienen. So mancher Medienvertreter dürfte in der angegebenen schlechten gesundheitlichen Verfassung des Angeklagten wohl eher eine Ausrede gesehen haben. Doch nun wurde er ganz überraschend vom himmlischen Richter heimgerufen. Gott sei seiner Seele gnädig!
Es ist sicher eine sehr kluge Entscheidung der Verantwortlichen im Vati-
kan, eine Autopsie anzuordnen, die noch heute durchgeführt wird. Schließlich könnte es auch Spekulationen geben, ob da vielleicht jemand etwas nachgeholfen hat. 

Artikel bei "Radio Vatikan" ---> HIER !
Frühere Artikel in meinem Blog ---> HIER und HIER !

Muss Rom jetzt zittern? - "Extrem kritische Papst-Biografie" von Prof. Hubertus Mynarek

Mein Kommentar:
Biografien von Papst Franziskus gibt es inzwischen in stattlicher Anzahl. Nun wird eine neue angepriesen, von der man nach der Ankündigung den Eindruck haben könnte, sie würde Angst und Schrecken im Vatikan ver-
breiten: "Extrem kritisch" soll es sein, das Werk von über 300 Seiten zum Preis von ca. 20 Euro.
Angeblich "entlarvt" der Kirchenkritiker Prof. Hubertus Mynarek darin den "Herrn der Sprüche", wie der Papst in solchen Kreisen gerne genannt wird.

Ich will mich nicht allzu ausführlich damit beschäftigen, sondern verweise auf zwei Quellen zu diesem Epos ---> HIER und HIER !
Warum ich den Eindruck habe, dass ich mir die intensive Lektüre sparen kann? - Nun, der Autor ist ja kein unbeschriebenes Blatt. Bereits über den Vorgänger-Papst hat er einiges geschrieben, das man mit sehr viel Wohl-
wollen als "originell" bezeichnen könnte. Mancher würde es eher in der Nähe einer Beleidigung ansiedeln.
Ich zitiere nur kurz, was er in besagtem Artikel u.a. schreibt:
"Sicherlich darf man das Verhältnis zwischen Gänswein und Ratzinger ohne jegliche Sensationslust oder Klatschsucht als ein homophiles be-
zeichnen. Wenn zwei Männer über viele Jahre 'unzertrennlich' sind, dann entsteht eben eine erotisch gefärbte Männerfreundschaft..." ---> HIER !

Übrigens erklärt der DUDEN zum Begriff "homophil", damit sei eine Liebesbeziehung gemeint, ein erotischer Kontakt zwischen zwei gleichge-
schlechtlichen Partnern.
Anlässlich des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. kam der Autor übrigens zu der Erkenntnis: "Diese Kirche ist am Ende". Ich lese da in seinem Text von einer "reaktionären Institution" und vom Papst als "Konkursver-
walter".
.. ---> HIER !
Es scheint mir keine allzu gewagte Prognose zu sein, dass Herr Mynarek schneller am Ende sein wird als diese Kirche. Angesichts des Qualitäts-
standards bei den früheren Quellen über den zitierten Herrn Professor erlaube ich mir die Freiheit, mich jetzt rasch wieder mit anderen Themen zu beschäftigen.

Besichtigungen: Auch "Radio Vatikan" schreibt Halbwahrheit über das Limburger Bischofshaus

Überall hört und liest man es heute: Hurra, das Limburger Bischofshaus darf besichtigt werden! - Der Radiosender SWR glaubt hell-
seherisch sogar zu wissen, dass der ehe-
malige Limburger Bischof Tebartz-
van Elst
jetzt in Rom "Tränen in den Augen" hat, wenn er davon erfährt, dass Menschen "mit Straßenschuhen" durch sein Badezimmer gehen. Nun ja, über Qualitätsmedien habe ich mich schon genug ausgelassen...
Jedenfalls liest man überall und auch bei "Radio Vatikan", dass die "Öffentlichkeit
erstmals bei Tagen der offenen Tür das Gebäude besich-
tigen"
kann. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn durch den Satzbau wird vermittelt, dass man nun erst eine Besichtigungsmöglich-
keit habe. 

Das ist natürlich schlicht falsch. Wie das Foto einer Besuchergruppe
vom Oktober 2013 schon zeigt, gab es damals schon einige Führungen
auf Initiative von Tebartz-van Elst, zu denen man sich anmelden konnte. Da die Privaträume damals noch vom Bischof bewohnt waren, ließ man
die diskret aus.
Auch später gab es eine ganze Reihe von Führungen, die alle großes In-
teresse fanden. Das einzig Neue ist jetzt also, dass man dies am heutigen Tag anders organisiert: Keine Führung, sondern jeder kann in einem ab-
sehbar großen Gedränge auf einem markierten Weg durch die Räume gehen. Die vom Bistum Limburg großartig verkündete Sensation hält
sich also eher in Grenzen...

"Radio Vatikan" ---> HIER !
Ausgebuchte Führungen Juni 2015 ---> HIER !
Video einer Besichtigung September 2013 ---> HIER !

Blogger-katholische Rechenschwäche? -- Sinkende Teilnehmerzahlen bei den Generalaudienzen von Papst Franziskus

Ja, das stimmt schon, dass die Teilnehmerzahlen sinken, seit sich die Sensation des neuen, umtriebigen Papstes etwas gelegt hat.
Dennoch wird in gewissen Kreisen etwas merkwürdig gerechnet und berichtet.
Da erfährt man also aktuell, dass im Jahre 2013 etwa 1.550.000 Teilnehmer bei den Generalaudienzen von Papst Franziskus waren, im Jahre 2014 dann 1.119.000 und "2015 bei 27 Audienzen 400.100". -- Also alles klar: "Rezession", "magere Kühe" für Papst Franziskus. Sein leuchtender Stern im statistischen Sturzflug, Richtung immer abwärts?
Ich kann mir nicht helfen, aber laut meinem Kalender ist das Jahr 2015 noch gar nicht abgeschlossen, sondern gerade zur Hälfte vorbei, wird aber dort schon einfach mal mit den kompletten Vorjahren verglichen.
So ganz fair finde ich das nicht, denn was da auch unterschlagen wird,
ist der Vergleich mit dem Vorgänger-Papst. Wie sah das denn bei Benedikt XVI. aus?
Im (ganzen) Jahr 2012 waren es bei ihm 447.000 Pilger...

Wobei ich grundsätzlich die Besucherzahlen nicht zum Maßstab machen würde, ob ein Papst ein guter Papst ist.

Donnerstag, 27. August 2015

Missbrauch: Deutscher Jesuit Klaus Mertes attackiert "unglaubwürdigen" Vatikan: "Wille zur Aufklärung zweifelhaft"!

                    Predigt u. Linktipps zum 22. Sonntag B:  Siehe weiter unten!
.
Nur ein Sommerloch-Thema oder mehr? - Der bekannte deutsche Jesuit Klaus Mertes gilt als Missbrauchs-Experte, der vor Jahren maßgeblich dazu beigetragen hat, dass
eine intensive Debatte über sexuellen Missbrauch durch Täter aus den Reihen der katholischen Kirche begann.
Heute hat er in einem "Standpunkt"-Artikel bei "katholisch.de" noch ein-
mal heftig nachgelegt. Im Grunde unterstellt er den demnächst zur Sy-
node versammelten Bischöfen, sie seien (allesamt) in ihrer Glaubwürdig-
keit "tief erschüttert". Er zitiert einen engagierten ehemaligen australischen Weihbischof, der z.B. den Umgang von Papst Johannes Paul II. mit dem Thema als "armselig" bezeichnet.
Die zuständige Glaubenskongregation sei mit Leuten besetzt, "deren Wille zur Aufklärung aus guten Gründen sehr zweifelhaft ist". ---> HIER !

Ein wenig wundert's mich schon, dass derart massives Geschütz aufge-
fahren wird. Ich hatte bislang doch den Eindruck, dass z.B. in Deutschland kirchlicherseits recht intensiv daran gearbeitet wird, und Papst Franziskus hat ja bekanntlich mehrfach ganz klare Kante gezeigt. Null Toleranz in Sa-
chen Missbrauch! - Bereits unter seinem Vorgänger wurden Hunderte von Priestern suspendiert. 

Alles nur armselig und unglaubwürdig? Wird da vielleicht mit dem ganz großen Hammer draufgeschlagen, ohne genügend zu differenzieren?
Ich weiß es nicht, habe aber den Verdacht, dass er damit bei einigen sicher recht hat, anderen hingegen mit solch pauschalen Aussagen unrecht tut.

"Sehr, sehr wichtig, was ihr da macht!" - Papst Franziskus wünscht dem Berliner Marsch für das Leben Gottes Segen

Auch evangelische Nachrichtenagenturen berichten ausführlich darüber: Papst Fran-
ziskus unterstützt den Berliner "Marsch
für das Leben"
am Samstag, 19. September ganz ausdrücklich. "Es ist sehr, sehr wichtig, was ihr da macht!", sagte er Vertretern des Organisationsteams bei einem Treffen am gestrigen Mittwoch im Vatikan.
Den Teilnehmern sollten sie seine Grüße übermitteln; er wünsche der Veranstaltung Gottes Segen. ---> HIER !
Allerlei linke Gegner dieser Lebensrechts-
Demo haben schon lautstarke und heftige Störmanöver angekündigt. Man schaue meinen früheren Beitrag dazu, der wieder einmal demonstriert, was ge-
wisse Leute unter "Toleranz" verstehen... ---> HIER !

Chef der Polizei-Gewerkschaft: Deutsche Flüchtlingspolitik als "Konjunkturprogramm für Rechtsextremismus"

Zwei weitere nachdenkliche Stellungnahmen zum Thema "Asyl" möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten:
Zum einen ein Kommentar
in der "FAZ", der Dutzende interessante Leserbriefe hervorrief: Politik-Redakteur Jasper von Altenbockum schreibt dort über den "Scherbenhaufen der Asylpolitik" ---> HIER !

Außerdem hat sich Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft geäußert. Die Schlagzeile lautet: "Hilflose deut-
sche und europäische Flüchtlingspolitik ist ein Konjunkturprogramm
für Rechtsextremismus
" ---> HIER !

Blogger aus Liste entfernt: Jetzt ist auch noch "Erzblogger" Alipius unter Beschuss geraten...

Über den "Penseur" schreibe ich (hoffentlich) nichts mehr, wie ich es anlässlich meines offenen Briefes an ihn ange-
kündigt habe. Das ist für mich abgehakt.
Jeder konnte sich anhand mei-
ner Artikel und der zahlreichen Leserkommentare eine Mei-
nung bilden (wobei die Zahl der Leserbriefe weitaus höher ist, als man aufgrund der Klickzah-
len zu den betreffenden Arti-
keln vermuten könnte, aktuell liegt das Thema "Penseur" auf Platz 4 des Leserinteresses)
---> HIER !
In einigen Kommentaren - ich greife den akuellsten heraus - wird nun auch der nicht nur von mir sehr geschätzte Ordenspriester und bekannte Blogger Alipius Müller unter Beschuss genommen.
     Da wird von Leserseite unterstellt, der Blogger Alipius smpathisiere "mit angebräunten Polit-Parolen und einer Latrinensprache", insbesondere wenn er "solche Ekel-Blogs auch noch mit seinen Robusta-Preisen über-
häuft"
.
Erst einmal der generelle Hinweis: Leserzuschriften sind hier gerne gesehen; das gehört zur demokratischen Kultur unseres Landes und zum toleranten Stil meines Blogs. Wer Leserbriefe im Blog studiert, sollte aber auch wissen, dass die Statistik sagt, dass weniger als 1 % meiner ge-
schätzten Leserinnen und Leser einen Kommentar abgeben. Allein schon deshalb sind die Zuschriften nicht als repräsentativ für die Leserschaft anzusehen.

Im einzelnen hätte ich viel zu tun, alles gerade zu rücken, was in Leser-
kommentaren zuweilen behauptet wird. Ich gehe jedoch davon aus, dass meine Leser intelligent genug sind, um die eine oder andere Zuschrift
nicht allzu "ernst" zu nehmen.
Was nun  die Vorwürfe in Richtung Alipius betrifft: Da will ich doch mal eingreifen und in der gebotenen Kürze klarstellen: Alipius hat den Preis ins Leben gerufen, um für die Bloggerszene zu werben und auf die Vielfalt aufmerksam zu machen.
Jeder (!) konnte mehrere Blogs als "preisverdächtig" für den sogenannten "Schwester-Robusta-Preis" vorschlagen. Dann gab es eine lange Liste der eingereichten Vorschläge, und schließlich für jeden (!) im Internet nutzbar die Möglichkeit, Blogs in diversen Kategorien für einen Preis auszuwählen. Alipius hat dann einfach die Abstimmungsergebnisse veröffentlicht und
die symbolischen Preise an die meistgenannten Blogs verteilt. (Der "Kreuz-
knappe" hat Alipius vorab mitgeteilt, dass er keinen Preis erhalten möchte.)

Wenn also diesbezüglich Unterstellungen in Richtung Alipius geäußert werden, gehen diese an den Tatsachen schlicht vorbei.

Man schaue ergänzend mal ---> HIER und HIER !

Predigt und Linktipps zum 22. Sonntag im Jahreskreis B --- 30.8.2015


Evangelium:  Mk 7,1-8.14-15.21-23                                                            In jener Zeit hielten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?                                                                                     Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesája hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.                                                                   Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Dann rief Jesus die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage: Nichts, was von außen in den Men-
schen hineinkommt, kann ihn unrein machen; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Ge-
danken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinter-
list, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

GEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT  

Knöllchen für Jesus ?

So etwas Ärgerliches!                Ich wollte doch nur gerade      mal ganz schnell die dringende Medizin für den bettlägerig kranken alten Nachbarn ab-
holen, eine Sache von höchs-
tens fünf Minuten, normaler-
weise.
Ausgerechnet jetzt sind vor der Apotheke alle vier Parkplätze besetzt. - Kurzes Überlegen meinerseits: Ach, es wird schon jetzt gerade keiner kommen!  Sonst macht man das ja nie, aber jetzt wird mal aus-
nahmsweise in der 2. Reihe auf der Fahrbahn geparkt. Der Patient wartet schließlich schon auf die Hilfe!
Leider geht es mit der Bedienung ausgerechnet heute auch alles andere als zügig voran, und so nimmt das Schicksal in Form einer pflichtbewuss-
ten Politesse seinen Lauf.
An meiner Windschutzscheibe prangt bei Rückkehr eine Zahlkarte mit der dringenden Empfehlung, der Stadt baldigst einen meiner Zwanzig-Euro-
Scheine zur weiteren Nutzung zu überlassen.
Letztlich ärgert man sich in solchen Situationen über sich selbst am meisten. Ich weiß wirklich nicht, was mich da geritten hat, so zu parken und damit den fließenden Verkehr zu behindern. Ordnung muss sein  –
das verstehe ich sehr wohl und kann es nur unterstützen!    Es erspart den Autofahrern Krankenhausaufenthalte und Reparaturen, dass wir nicht auf jeder Kreuzung neu miteinander diskutieren müssen, wer denn eigentlich gerade Vorfahrt hat.
Ordnung muss sein, das ist gar keine Frage. Nur so kann eine Gesellschaft funktionieren, und die Kirche im Grunde auch. So sind z.B. weder Bade-
kleidung noch das Handy-Klingeln im Gottesdienst erwünscht.
Im heutigen Evangelium bekommt Jesus   - bildlich gesprochen -  auch
ein „Knöllchen“ verpasst: Jesus hat „hohen“ Besuch bekommen, nämlich Schriftgelehrte und Pharisäer aus Jerusalem...

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Den kompletten Text zum Lesen, die download-Möglichkeiten
der Dateien und die anklickbaren Linktipps finden Sie auf der Fortsetzungsseite  ----->>> HIER KLICKEN !