Samstag, 31. Oktober 2015

Ein Knaller zum Reformationstag: Moderator Peter Hahne mit Austrittsgedanken aus der evangelischen "Politreligion"?

Am heutigen Reformationstag gibt es wieder jede Menge Statements von evangelischer Seite; ein Großteil davon ist politisch geprägt.
Margot Käßmann etwa denkt über Flüchtlinge nach: "Europa braucht Menschen, die neue Wege zeigen" - so der Artikel im Kölner "domradio" ---> HIER !
Der engagierte evangelische Christ und Fernsehmoderator Peter Hahne    ( ---> HIER !) zeigt sich in der "Osnabrücker Zeitung", die sein neues Buch "Niemals aufgeben" vorstellt, sichtlich genervt von der immer stärker um sich greifenden Politisierung der evangelischen Kirche.
Statt über Gott und Glauben rede man wie auf Parteitagen über politische Streitthemen. Wirklich "frommen" Pfarrern, die ihre Gemeinden mit-
reißen könnten, werde dagegen das Leben schwer gemacht. "Es gibt für mich eine Schmerzgrenze", deutet er sein großes Leiden an seiner Kirche an; wenn er sich in einer katholischen Gemeinde "geistig wohlfühlen" könne, "würde mich wohl nichts am Übertritt hindern", lässt Hahne durchblicken. ---> HIER !

So sehr wir Katholiken uns über diesen "Zuwachs" freuen würden: Mittlerweile kann man Peter Hahne nur den Rat geben, sich genau über den deutschen Katholizismus zu informieren...

Halloween wird immer verrückter: In den USA jetzt sogar IS-Gefolterte und Gekreuzigte...

Vor allem in den USA versucht man sich gegenseitig mit Kos-
tümen und Schmuck des Hauses und Grundstückes zu Halloween zu überbieten.
Das hat mittlerweile sehr makabre Formen angenom-
men, wie die Nachrichten-
agentur "CNA"
anschaulich berichtet.
Da werden tatsächlich Puppen hergestellt, die z.B. von ISIS gefolterte und gekreuzigte Menschen darstellen und ähnliches mehr.
Man könnte meinen, diese Leute sind wirklich von allen guten Geistern verlassen, oder...? - Man lese ---> HIER und HIER !

"Radio Vatikan" präsentiert ungewöhnliches Video "Fragt die Gläubigen!" - Witzig oder vielleicht eher peinlich?

"Radio Vatikan" ist bekanntlich auch bei "Facebook" unter-
wegs. Und da möchte man wohl möglichst witzig sein und stellt dort ein kurzes Studenten-Video ein. Die Kommentare der Leser sind sehr un-
terschiedlich:
Ist es wirklich so, dass Papst Franziskus die Gläubigen abstimmen lässt? Wie viele müssen
es eigentlich sein, damit man von "den" Gläubigen sprechen kann? 

Schauen Sie das ungewöhnliche Video ---> HIER !
Den dazugehörigen Artikel nebst Leserkommentaren finden Sie, wenn Sie im Link etwas nach unten scrollen... ---> HIER !
Und: Gut oder eher nicht gut? Witzig oder peinlich?

Jetzt gibt man es zu: Tausende Flüchtlinge in Deutschland spurlos verschwunden

Wenn ich die Bilder von durchnässten, frierenden Flüchtlingskindern sehe, könnte ich heulen. Das Elend vieler, die lange auf Unterkunft und Registrierung warten müs-
sen, bekommen wir täglich in den Medien präsentiert.
Das ist auch gut so, damit mehr Druck gemacht wird, denn es geht auch um Menschenwürde. Deutlich weniger wird aller-
dings in den führenden Medien über Probleme mit Flüchtlingen berichtet, so als wenn die Medien Angst hätten, ein Tabu zu brechen und/oder die Stimmung aufzuheizen.

Doch die Methode des Unter-den-Teppich-Kehrens hat sich in der Ge-
schichte nicht wirklich bewährt. Man sollte beide Seiten sehen, ohne sich von Einzelfällen dazu hinreißen zu lassen, auf alle zu schließen.
Wer nur einseitig berichtet, darf sich nicht wundern, wenn laut einer ak-
tuellen repräsentativen Umfrage des "FORSA"-Instituts 44 % der Befrag-
ten ähnlich wie PEGIDA der Ansicht sind, wir hätten eine "Lügenpresse" in Deutschland. Und? Wie viele Medien haben über diese ernüchternde Umfrage berichtet...?   Umfrage ---> HIER !
Heute erfahren wir als Schlagzeile im "FOCUS", dass "Tausende" von Flüchtlingen in Deutschland spurlos verschwunden bzw. untergetaucht sind, manche davon vermutlich, um sich der später drohenden Abschie-
bung zu entziehen. ---> HIER !
Ein SPD-Landrat wird deutlich: Man müsse allen Flüchtlingen klarma-
chen, welche Regeln es bei uns gibt und dass die für alle gelten.
--> HIER !
Inzwischen verschwinden nicht nur Flüchtlinge, sondern eine hohe Anzahl an Pässen, und das ausgerechnet bei deutschen Behörden. Wenn es nicht so traurig wäre, würde man darüber lachen... ---> HIER !

"Pope is Pop" -- Weibliche Gefangene tanzten für Papst Franziskus

Das jahrelange Sitzen in einer Gefängniszelle ist hart - ich erinnere mich da an die sehr lebendige Schilderung eines vorzeitig begnadigten Ge-
fangenen, der in unserer Kolpingfamilie im Rahmen eines Abends über "lebens-
länglich..."
und damit über sein Leben und seine Tat (Mord) sprach.
Ja, aus juristischer Sicht haben sie es allemal "verdient", weggeschlossen
zu werden, die Frauen und Männer, die etwas "verbrochen" haben. Die oft schwierige Vorgeschichte wird berücksichtigt, schützt aber gerechterweise nicht vor Strafe. Da tut es gut, wenn man wenigstens von der Kirche Zu-
spruch und Zeit zum Zuhören bekommt.
Man kann sich also die Freude der weiblichen Strafgefangenen (gender-
mäßig: Strafgefanginnen?)
vorstellen, als klar war, dass Papst Franziskus zu Besuch kommen würde. Am Donnerstag war es dann so weit, und zwei Medienberichte (mit Video ) gibt's z.B. ---> HIER und HIER !

Danke, Papst Franziskus!

Darf oder soll man heutzutage noch öffentlich Sankt Martin feiern? -- Praktische Tipps

              Predigt und Linktipps zu Allerheiligen: siehe Seitenleiste rechts!
.
Viele Kindergärten und Schulen trauen sich offenbar nicht mehr, Sankt-Martins-Feiern durchzuführen. Das passt doch nicht zu Toleranz, meint man - und feiert lieber ein Lichter- oder Sternenfest.
Mittlerweile bedarf es offenbar schon einer Aufforderung der CDU, auf Bräuche zu St. Martin nicht zu verzichten. ---> HIER !

Auch Infoseiten für Lehrer stellen inzwischen offiziell fest, dass Sankt Martin in den Schu-
len klar auf dem Rückzug ist. ---> HIER !
Gleiches berichtet "rp-online" gerade aus Düsseldorf. ---> HIER !

Verschiedene Materialangebote für Sankt-Martins-Aktionen gibt's z.B. ---> HIER !
Außerdem gibt's Linktipps in meinem früheren Artikel ---> HIER !

Freitag, 30. Oktober 2015

Wer spioniert denn da in den Finanzen des Vatikans? -- Computer von Rechnungsprüfer Libero Milone gehackt?

Der Vatikan hat Geld, viel Geld (und auch viele Ausgaben).
Und was sich da so alles auf den diversen Konten tut, würde schon so manchen Zeitgenossen inte-
ressieren.
Wenn Pressemel-
dungen von heute zutreffen, dann ha-
ben es einige mit ihrer Neugier allerdings deutlich übertrieben: Wie es heißt, wurde einer der wichtigsten Computer gehackt, nämlich der des von Papst Franziskus eingesetzten Rechnungsprüfers ("Generalrevisor") Libero Milone. Der gelernte Wirtschaftsprüfer kontrolliert die Einnahmen und Ausgaben aller vatikanischen Ämter, also eine absolute Vertrauens-
position.
Den Meldungen zufolge wurde sein Computer schon vor Wochen gehackt; eine dementsprechende Klage und Ermittlungen laufen demnach bereits. Der vatikanische Pressesprecher ist auffallend wortkarg; er habe dazu nichts zu sagen, werden die Journalisten abgewimmelt. Ein Dementi sieht anders aus... ---> HIER und HIER !
Dies ist ja beileibe nicht die erste Hacker-Attacke auf den Vatikan; man schaue nur mal ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Die Frage ist: Wer steckt dahinter und welches Interesse hat er an den heiklen Daten? - Vielleicht wissen wir bald mehr. Oder auch nicht.

Angeblich wäre Jesus "auch dorthin gegangen": Hochzeitsfeier auf der Porno-Messe...

Die gute Nachricht zuerst: Diesmal hat's keinen katholi-
schen Pfarrer erwischt.
Wie das Medienmagazin "pro" schreibt, hat ein "freier Theologe" auf Wunsch des Paares eine Hochzeitsfeier auf einer Porno-Messe durchge-
führt. Das Paar wollte nicht
nur irgendeinen Redner für
die Zeremonie, sondern ausdrücklich einen "Theologen", um ihre gemein-
same Zukunft damit "unter den Segen Gottes zu stellen", wie man dort lesen kann.
Über manches, was er dort zu sehen bekam, hat sich der interviewte Theologe aber dann doch ein wenig gewundert. Andererseits findet er,
man solle sich die Missionsfelder nicht aussuchen, sondern dort antreten, wo man gefragt werde. - Naja, die Geschmäcker sind halt verschieden... ---> HIER

... und jetzt attackiert der schwule ehemalige Vatikan-Priester Charamsa Papst und Vatikan...

Genau einen Tag vor Beginn der Synode startete er sein Medienmanöver, wohl in der falschen Annahme, damit das Thema "Homosexua-
lität"
zum wichtigsten dieser Versammlung zu machen.
Eher war das Gegen-
teil der Fall, wie wir inzwischen wissen; die Synode hat sich vorrangig mit anderem beschäftigt. Christoph Charamsa gab jedenfalls eine Pressekonferenz, schrieb einen Brief an den Papst mit der Bitte um Unterstützung seines Anliegens und war den Medien gegenüber in Plauderlaune.
Schon kurz nach seinem "outing" erklärte er den Journalisten, er habe bereits die Fahrkarte in der Tasche, um in den nächsten Tagen nach Barcelona umzuziehen, in die Wohnung seines schwulen Freundes.
Der Vatikan reagierte mit dem Ausschluss aus seinen diversen Ämtern
(er war u.a. auch Hochschullehrer), und nach einigen Tagen wurde er von seinem zuständigen polnischen Bischof vom Priesteramt suspendiert.
Charamsa bleibt jedoch weiter aktiv; derzeit wird in den Medien verbreitet, dass er einen Brief an den Papst geschrieben hat, in dem er den Vatikan und damit den Papst scharf angreift, man habe den Schwulen "das Leben zur Hölle" gemacht.

Man schaue mal ---> HIER und HIER und HIER !
Auch das nachfolgende Video zeigt, wie er den Vatikan wortreich attackiert ---> HIER !
Seine Forderung, auch ein Priester habe ein Recht auf Familie und Liebe, ist dabei ebenso wenig neu wie die Forderung, die Kirche solle Homo-
sexuelle zur Priesterweihe zulassen.
Wenn Herr Charamsa sich nun so aufregt, sollte er vielleicht auch mal bedenken, dass er ganz freiwillig Priester geworden ist und dass er die Bedingungen dafür kannte. Warum war er nicht so ehrlich und konsequent, sich gar nicht erst weihen zu lassen?
 

Bischof Ackermann, problematische vegetarische Wurst und Hunde mit Namen...

Den heutigen Streifzug durch die unendlichen Weiten des Internets beginne ich mal mit der Wurst. Seit etwa einer Woche sorgt die Weltgesund-
heitsorganisation (WHO) für Ärger und Aufregung, weil
man dort im Wurstverzehr
eine mögliche Krebsgefahr
sieht (meinen früheren Artikel dazu siehe ---> HIER !)
Doch die Vegetarier hatten nur kurz einen Grund zum Frohlocken, denn jetzt stellt sich heraus, dass es mit den "vegetarischen" Würstchen auch Probleme gibt, wie z.B. "DIE WELT" berichtet ---> HIER !

Um depressiven Tendenzen bei meinen Lesern entgegenzuwirken, folgt hier sofort eine positive Meldung: Ein katholischer Pfarrer begrüßt jeden Hund mit Namen. Das ist doch vorbildlich...! ---> HIER !
Bischof Ackermann aus Trier lobt sich selbst: Seine Synode sei zum Teil "anspruchsvoller als die römische"Wow! Das Bistum Trier ist demnach also besser als der ganze Rest der Welt. Gratulation! ---> HIER !
Auch in der evangelischen Kirche ist man vom Halloween-Spektakel nicht übermäßig begeistert... ---> HIER !
Und zum guten Schluss:  Hätte ich beinahe übersehen: "Wir sind Kirche" hatte vor einer Woche Bundesversammlung. Aus ganz Deutsch-
land strömten die zahlreichen Teilnehmer herbei, doch bei der Anreise blieb das befürchtete Verkehrschaos gottlob aus...  :-)    Foto der Ver-
sammlung
---> HIER !

Große Geheimnistuerei: Gibt es eine "Postsynodale Exhortation" des Papstes? - "Wenn, dann bald...!"

Es ist ein großes Geheimnis. Papst Franziskus, sonst eher gesprächig, hüllt sich dazu immer noch  in Schweigen. Wird es ein nachsynodales Schreiben des Papstes geben, auf das z.B. die deutschen Bischöfe so dringend warten (sie arbeiten schon an einem Hirtenwort über die Familie, wollen aber lieber nichts Falsches schreiben ---> HIER !) oder doch nicht?
Der Papst habe sich "noch nicht in die Karten schauen lassen", meint Radio Vatikan. - Es muss doch manchmal sehr schwer sein, ein "JA"
oder "NEIN" zu formulieren, wenn man Papst ist... - Aber Kardinal-
staatssekretär Parolin ist papsterfahren und weiß Rat: "Wenn, dann bald...!" ---> HIER !

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Nebulöse Ankündigung von Bischof Franz-Josef Bode: Es müsse "über andere priesterliche Formen nachgedacht werden"...

Man kennt das eher als Politiker-Sprech: Etwas sagen, ohne wirklich etwas zu sagen. Fast so kommt es mir bei einer Er-
klärung des Osna-
brücker Bischofs Franz-Josef Bode gerade auch so vor: Wie mehrere katho-
lische Seiten heute melden, hat er gestern auf einer Veranstaltung "Konsequenzen aus der bundesweiten Seelsorger-Studie angemahnt. Es müsse zu denken geben, dass ein Viertel der Priester sich nicht wieder für den Zölibat entscheiden würde..." - Auch aufgrund des Priestermangels müsse daher "über andere priesterliche Formen nachgedacht werden". ---> HIER und HIER !
So, dann mal Ring frei zur Exegese seiner völlig nebulösen Ankündigung!
An was mag er denn da so denken? Da er das Stichwort Zölibat so betont - soll es demnächst nach seiner Vorstellung zur Auswahl gestellt werden, ob ein Priesterkandidat den Zölibat wählt (gibt's dafür dann eine Gehaltsstufe mehr?) oder eben nicht?
Zuerst einmal bleibt festzuhalten, dass Bischof Bode da eine etwas ein-
seitige Interpretation der Seelsorger-Studie vornimmt. Wenn ein Viertel von ihm genannt wird, dann gibt es logischerweise auch die anderen drei Viertel!   Er kann ja mal eine Studie über die Berufszufriedenheit von Lehrern anschauen, wie viele von denen ihren Beruf wieder wählen würden...
Aber zurück zur besagten Studie: In zwei früheren Artikel wies ich schon auf interessante Aussagen darin hin. Einer der Organisatoren der Studie erklärte damals ausdrücklich, dass die Berufszufriedenheit
von Priestern
"deutlich über dem Normalwert" der Bevölkerung liegt. Sollte das Bischof Bode etwa entgangen sein?

Man schaue meine Artikel ---> HIER und HIER !

Nun haben wir es schriftlich: Der Vatikan erklärt sich bereit, keine Atomwaffen zu besitzen...

Wir können endlich aufatmen: Der Heilige Stuhl hat, wie ver-
schiedene Medien melden, ein Abkommen mit der Internatio-
nalen Atomenergiebehörde unterzeichnet. Damit verzichtet der Vatikan also unwiderruflich auf Atomwaffen. Ist doch wirk-
lich prima... 
:-)   ---> HIER !

Je nach Bedarf kann man sich aufregen oder nur schmunzeln: Die beiden Fotos zeigen eine katholische Jugendveranstaltung, heißt es. Der Herr in der Mitte ist der Priester. ---> HIER und HIER !
In Würzburg wurde an einer Kirche das nachfolgende Schild fotografiert. Ist doch fair, oder? ---> HIER !
Beenden wir den heutigen kleinen Streifzug durch die unendlichen Weiten des Internets mit ein paar mehr oder auch weniger schönen Kirchenfotos... ---> HIER !

Predigtgedanken zu Allerheiligen und Allerseelen...

Wie befüchtet: Für eine Überarbeitung des vorlie-
genden Materials fehlen mir Zeit und gesundheitliche Kraft. Daher muss ich meine geschätzten Leserinnen und Leser hier im Blog auf die Infoleiste am rechten Seitenrand verweisen,
wo die vorhandenen Texte
in verschiedenen Varianten
für Sie zum Herunterladen anklickbar sind.
 
  Mit der Bitte um Verständnis       Ihr Kreuzknappe

.
>                               Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Katholische Nonne als "Frauenpriesterin" tätig beklagt sich beim Papst wegen Rausschmiss...

Das lief nicht ganz so wie von ihr erwartet. Die katholische Nonne Leticia Rawles wollte "Priesterin" sein und ließ sich im April von der Organisation der "catholic women priests" nach deren Verständnis "weihen".
Das fanden aber nicht alle wirklich gut, und so stand neben der Tatstrafe der Exkommunikation (die seit entsprechendem Be-
scheid noch von Papst Benedikt automatisch für jedes Mitglied dieser Gruppe gilt) auch noch der offenbar etwas überraschende Rausschmiss
aus dem Orden gegen sie an.
Die Medien berichten in den USA derzeit ausführlich darüber, und die besagte Nonne und einige Freunde haben sich auch schon öffentlich mit der Bitte um Hilfe und Aufhebung des Beschlusses an Papst Franziskus gewandt. Ob man ernsthaft erwartet, der würde ihr Tun billigen?

"Weihe"-Foto  (aus "Bridget Marys" Blog) ---> HIER !
Pressemeldungen ---> HIER und HIER und HIER
Video-Beispiel einer solchen "Ordination" ---> HIER !

Vom gar nicht so harmlosen Halloween und dringenden, unaufschiebbaren "Sitzungen"...

Halloween steht gewisser-
maßen vor der Tür, und so harmlos, wie manche das sehen, könnte es womöglich
gar nicht sein. Andererseits sollten Christen auch keine Spaßbremsen sein, und von daher wäre es nicht ganz falsch, sich für Familie und ggf. Grup-
pe/Pfarrei ein paar alternative Gedanken zu machen. Ich erinnere an frühere Artikel dazu ---> HIER
und HIER !
-

Ich deutete es gestern schon an: Ein aggressiver Magen-Darm-Virus hat unsere Großfamilie fest im Griff (Achtung: keine Ansteckungsgefahr beim Lesen dieser Zeilen, aber bitte sicherheitshalber Ihren Monitor nicht be-
rühren!)
.
Gestern habe ich mich ja noch wacker geschlagen und hatte noch Hoff-
nung, dass der Übeltäter es nicht wagen würde, einen leibhaftigen katho-
lischen Blogger anzugreifen, doch die Respektlosigkeit kennt offenbar keine Grenzen, und so gibt es heute wohl auch für mich einige unauf-
schiebbare "Dringlichkeitssitzungen".
Oder anders formuliert: Nicht alles, was man so von sich gibt, dient der menschlichen Kommunikation...  -  Doch keine Sorge: Auch heute werden Sie dann und wann hier etwas Neues lesen. Hoffe ich...

Brachte Papst Franziskus zwei "Straßenpriester" auf wichtige Bischofsposten?

Im Zusammenhang mit Papst Franziskus gerät fast alles zur Sensation, zum Spektakulum. Nun hat er die Nachfolger von zwei zurückgetretenen (Erz-) Bischöfen ernannt, und die sind offenbar recht beliebt.
Da werden sie doch gleich mal zu "Straßenpriestern", so als zögen sie ohne Bleibe und ohne feste Pfarrei durch die Straßen, überall anpackend statt etwa Liturgie zu feiern... - Ach, seufz, es lebe die Presse! ---> HIER !

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Papst Franziskus - ein Freund der "Legionäre Christi"? - Den Mitgliedern Ablass gewährt

Da könnte man jetzt was konstruieren,
aber das ist natürlich an den Haaren herbei-
gezogen, Papst Franziskus als besonderen Freund der "Legionäre Christi" einzu-
ordnen. Dennoch: Die Mitglieder des Ordens und der angeschlossenen Laiengemeinschaft "Regnum Christi" haben vom Papst einen vollständigen Ablass gewährt bekommen. Damit entsprach er einer Bitte seitens der "Legionäre Christi", ließ der Vatikan erläu-
ternd verlauten. Vorsichtshalber fügt man
in der deutschen Ausgabe von "Radio Vati-
kan"
noch hinzu, diese geistliche Bewegung sei "umstritten". ---> HIER !

"Wir sind Kirche" ist erwartungsgemäß nicht gut auf sie zu sprechen, und der hinlänglich bekannte Pfarrer Roland Breitenbach befand noch 2014: "Die Legionäre Christi gehören aufgelöst". Die Meinungen gehen also diesbezüglich ein klein wenig auseinander... - Man lese  ---> HIER 
und HIER !

.
>                                Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !


Evangelikaler Teilnehmer lobt Synode: "Die katholische Kirche ist wie ein gewaltiger Öltanker..."

Ein evangelikaler Teilnehmer durfte bei der Synode überall mitmachen - außer beim Abstimmen - und ist sehr an-
getan von der Versammlung und dem dort herrrschenden Arbeitsklima.
Freilich sieht er auch die Un-
beweglichkeit - die katholische Kirche sei "wie ein gewaltiger Öltanker", der "nur vorsichtig neu ausgerichtet werden kann".  Zum anderen ist er
sich sicher: "Papst Franziskus sieht evangelikale Christen als vorbildlich für Katholiken an". -  Ein interessanter Blick vom Bank-
nachbarn...
---> HIER !

Für die Freunde des mehr oder weniger liturgischen Tanzes hier drei Leckereien...

Während wir bei uns daheim derzeit gegen die viralen Naturgewalten ankämpfen (siehe meinen heutigen Beitrag über den "Zölibat"), läuft ge-
rade auch bloggermäßig nur das Nötigste.
Aber wozu hat man in besseren Zeiten Vorräte gesammelt?  -  Hier nachfolgend für die zahl-
reichen Freunde des kirch-
lichen Bewegungsdranges
drei mehr oder weniger vergnügliche Tänzchen - man schaue HIER
und HIER   und auch hier:

.
>                                Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

"Der Vatikan macht Zeitdruck" -- Unerhört! Monströse Aktion gegen Leben und Umwelt auf dem Petersplatz geplant!

Der Bayerische Rundfunk formuliert die traurige Schlagzeile: "Der Vatikan macht Zeitdruck!" - Es kann mal wieder nicht schnell genug gehen unter Papst Franziskus, scheint es.
In welcher Angelegenheit der Vatikan gerade so drängelt, obwohl wir immer noch Oktober haben? - Sie ahnen es: Richtig - es handelt sich um den jedes Jahr von woanders ge-
spendeten monumentalen Weihnachtsbaum für den Petersplatz, und der soll offenbar früher eintreffen als eigentlich vereinbart!
Und so macht der Vatikan den edlen Baum-
spendern jetzt offenbar Stress. ---> HIER !

Mit anderen Worten:
Nicht nur Protz-Bau in Limburg, sondern auch Protz-Baum vor dem Vatikan!
Wie alle Jahre, so wird auch diesmal ein mindestens 30 Meter hoher Weihnachtsbaum und eine große Krippenlandschaft auf dem Petersplatz aufgestellt.

Doch diese frevelhafte Tat, in die auch der Papst als Letztverantwortlicher verwickelt ist, weil er das nicht unterbunden hat, wird jetzt vor der Welt-
öffentlichkeit schonungslos an den Pranger gestellt: Umweltschützer wie "Der Theologe" (ehemaliger evang. Pfarrer, jetzt freischaffend) machen
uns mit einem Schlag klar, wie hier rücksichtslos ein Leben einem langen Siechtum preisgegeben wird, bis der Baum schließlich qualvoll stirbt.
Eine Forstbotanikerin und Professorin der Uni Göttingen hat nämlich he-
rausgefunden, dass der Baum noch lebt, so lange die Zellen des Stammes noch ausreichend Wasser enthalten.
Der Baum stirbt wie unter Folter einen entsetzlich qualvollen Austrock-
nungstod, der sich über viele Tage hinzieht. Der Todgeweihte wird völlig unvorbereitet gefällt, ohne dass man ihm vorher mit einfühlsamen Worten beisteht, und dann geht es auf eine lange Reise, bis man ihn an seinem Sterbeplatz künstlich mit Seilen sichern muss, weil er sich nicht mehr aus eigener Kraft aufrecht halten kann. So ist diese Hinrichtung eines einst so stolzen Baumes ein Symbol für die Gefühlslosigkeit des männerdominier-
ten Vatikans und eine himmelschreiende Sünde!
Und auch die Christen alle, die unter dem Vorwand, Weihnachten feiern zu wollen, die Wälder auf barbarische Art plündern, sollten sich was schämen!

Todes-Artikel des "Theologen" ---> HIER !
Wo bleibt eigentlich der überfällige Aufschrei aus den Reihen des Zentral-
komitees der Deutschen Katholiken oder ersatzweise wenigstens "Kirche von unten"...?   :-)

Mal wieder ein handfester Beweis: Der Zölibat ist ganz, ganz dringend...!

Leserschutz-Hinweis: Menschen mit akutem Humormangel wird von
der Lektüre dieses Artikels abgeraten!

Der Dienstag und
der Mittwoch sind
bei mir nach intern-familiärer Sprach-
regelung die soge-
nannten "Predigt-
tage"
.
Die Familie und alle drumherum sind in-
formiert und präpariert: Da hat der Opa "Predigtgärtner", der sich auch "KREUZKNAPPE" nennt, gerne einige Stunden Ruhe. Er formuliert dann am Computer Predigtideen (neu oder überarbeiten), sucht passende Link-
tipps und Fotos und bringt das Ganze dann möglichst auch noch für's Internet in eine akzeptable Form zum Datei-Abruf durch die geschätzte "Kundschaft".
Ja, so hätte er es gerne. Aber auch in den Familien gibt es die heilsame Unruhe, die Papst Franziskus der Kirche und insbesondere der Kurie verordnet hat. Gestern hatten wir sehr angenehmen Besuch, und die Zeit verging wie im Fluge. Macht ja nix, da ist ja noch der Mittwoch...
Und heute werden wir (den ersten von sicher mehreren Tagen) von einem umwerfenden Magen-Darm-Virus heimgesucht, den ich spontan als weni-
ger angenehmen Besuch einstufen würde.
Es wird wohl mal wieder darauf hinauslaufen, dass ich meinen Lesern eine ältere Version anbieten muss, ohne aktuelle Nachbesserung...
Das ist eben auch Familie: Wunderbar  -  und auch stets wieder eine Herausforderung für das Improvisationstalent und die Reduzierung von Plänen. Grau, grau, ist alle Theorie, wenn es den Kindern und Enkelkin-
dern schlecht geht. Ich bin mir aber sicher, dass meine lebenserfahrenen Leser volles Verständnis haben.
Der Zölibat für katholische Blogger ist eben ganz, ganz dringend...!   :-)

Flüchtlingskriminalität: Sonderkommission der Polizei kommt zu einem eindeutigen Ergebnis...

Das Thema "Flüchtlinge"
bleibt in den Medien - und in den Köpfen der Bevölkerung - weiterhin vorrangig; keine Woche vergeht ohne Konferen-
zen, Politiker-Schelte, Talk-
shows, Polizeiberichte und schockierende Videos.
Und allmählich beginnt man
in den Medien auch zu formu-
lieren, was wir Christen schon lange sagen: Auch die reichen westlichen Länder sind alles andere als unschuldig daran, dass so viele verzweifelte Menschen ihre Heimat verlassen auf der Suche nach einem besseren Leben. ---> HIER !

Schwarz-weiß-Denken ist zwar angenehm, weil man sich dabei nicht
so anstrengen muss, aber die Wirklichkeit ist oft doch etwas anders.
Ja, es gibt sie, die "bösen" Flüchtlinge, die der Polizei viel Kummer machen, so wie es auch die "bösen" Fußballfans gibt, die für Randale
und hohe Sicherheitskosten sorgen.
Und doch stimmen das Bundeskriminalamt (BKA) und eine neue Sonderkommission der Polizei in ihrer Analyse überein: Der typische Flüchtling z.B. aus Syrien bereitet so gut wie keine Probleme. Unter der großen Schar der Asylbewerber sind aber auch welche, die schlicht und einfach Kriminelle sind... ---> HIER und HIER !
Das sollte man auch offen aussprechen dürfen, ohne gleich als Nazi beschimpft zu werden...

Krebsgefahr: Klostergaststätten, die Wurst- und Fleischgerichte anbieten, exkommunizieren...?

Es wird mal wieder eine neue Sau durch's mediale Dorf ge-
trieben: Wurst- und Fleisch-
produkte sind laut Welt- gesundheitsorganisation un-
ter bestimmten Umständen krebsauslösend!
Müssen gute Eltern alle Wurstwaren sofort entsorgen und nur noch Salatblätter auf's Pausenbrot legen?
Das Satiremagazin "Postillion" unkte schon, die Bahn habe neben markierten Raucher-
flächen auf Bahnsteigen nun auch solche für Wurstesser eingerichtet. Panik auf der Titanic?

Naja. Man lese z.B. die Presseartikel ---> HIER und HIER und HIER !
Das Interessanteste sind oft die Leserkommentare. Da hat einer schnell ausgerechnet, dass die von der WHO gezählten 34.000 Krebstoten wegen (hohem?) Genuss von bestimmten Fleisch- und Wurstsorten einen statis-
tischen Anteil von 0,061 % aller Toten bzw. 0,46 % aller Krebstoten er-
geben. - Es ist was dran, wie so oft bei Warnungen, aber es wird (in den Medien) auch gerne mal übertrieben, oder...?

Müssen die katholischen Betriebe wie etwas Klostergaststätten, die z.B. leckere Würstchen anbieten, jetzt vorsorglich exkommuniziert werden? 
Also locker bleiben, Leute! - Was die "WHO" offenbar nicht weiß: Eine andere Studie, im "Ärzteblatt" veröffentlicht, weist nach, das Vegetarier
fast genauso oft an den genannten Krebsarten wie Darmkrebs erkranken. Was nun...? ---> HIER !

Die Katholiken sind mal wieder doppelt und dreifach gefährdet und ste-
hen vermutlich kurz vor der Ausrottung, denn angeblich kann der Ruß von Kerzen ebenso krebserregend sein wie Weihrauchduft! - Inzwischen würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn jemand nachweisen würde, dass laute Kirchenorgeln und viel genutzte Weihwasserbecken gesundheits-
schädigende Wirkungen haben. Beichtstühle werden ja schon länger ge-
mieden, wahrscheinlich wegen der stickigen, verschmutzten Atemluft...

Dienstag, 27. Oktober 2015

Öffentliche briefliche Zurechtweisung von Papst Franziskus für seinen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin?

Der Kardinalstaatssekretär, der quasi
als oberster Verwaltungsschef dem Staatssekretariat des Heiligen Stuhls vorsteht, wird gerne mal als "zweiter Mann im Vatikan" bezeichnet.
Vor zwei Jahren holte Papst Franziskus den erfahrenen und als umgänglichen Reformer bekannten Vatikandiplomaten Pietro Parolin als Mann seines Ver-
trauens dort an die Spitze.
Heute überrascht "Radio Vatikan"      mit einer auf den ersten Blick irritieren-
den Meldung: Man verrät damit der erstaunten Öffentlichkeit, dass es einen mahnenden Brief von Papst Franziskus (mit Datum vom 14. Okto-
ber) an Parolin gibt, der wie ein deftiger "Anschiss" des Chefs an seinen wichtigsten Mitarbeiter wirkt. Der Papst habe Parolin darin "zu mehr Sorgfalt in der Personalpolitik aufgefordert", schreibt "Radio Vatikan".

Eine öffentliche Abmahnung des Arbeitgebers? - So könnte man es aufgrund des Artikels leicht deuten, und dann wäre es ein handfester Skandal. ---> HIER !
Vielleicht wäre es doch klüger gewesen, wenn "Radio Vatikan" da etwas weiter ausgeholt hätte, denn es gibt da noch Informationen, die das Ganze in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen. Schaut man zu diesem Thema auf einen Artikel bei "kath.ch", wird einem das Anliegen des Papstes deutlicher. Trotz Kurienreform, die offenbar länger dauert als geplant, gelten in der Personalpolitik nämlich weiterhin die bekannten Vorschriften, eine Klarstellung, die auch im Gespräch von Mensch zu Mensch hätte gegeben werden können. 
Ob es überhaupt klug und nötig war, offiziell über diesen mahnenden
Brief zu berichten? Was mag dahinterstecken? ---> HIER !

Deutsche Bischöfe wollen ein Hirtenwort zu Ehe und Familie veröffentlichen, warten aber lieber erst mal ab...

Die deutschen Bischöfe sind schon wieder fleißig bei der Schreibarbeit.
Wer von denen nun genau, ist zumindest nach außen noch nicht bekannt.
Aber Kardinal Marx hat der Presse jeden-
falls schon mal ver-
raten, dass die deut-
schen Bischöfe jetzt schon an einem Hirtenwort zu Ehe und Familie arbeiten. Wie weit der Text schon gediehen ist, erfuhren die Journalisten nicht. Allzu weit will man sich aber offensichtlich lieber nicht mit den Hirtenratschlägen ans Kirchenvolk vorwagen: Man wolle erst noch die ausführliche Stellungnahme zum Schlussdokument der Synode abwar-
ten
, die Papst Franziskus in den nächsten Monaten vorlegen werde. Dann sieht man als Bischof auch, wo es lang geht bzw. lang gehen soll.
Richtig so! - Vorsicht ist nach wie vor die Mutter der Porzellankiste.
Ich vermute allerdings, dieses Prinzip gilt für die Pastoral nicht immer...

Meldung der Nachrichtenagentur "kathpress" ---> HIER !

Ach, der war's! -- Medien berichten, dass Papst em. Benedikt XVI. wesentlich zum Synoden-Kompromiss beigetragen hat

Bei "ORF" kann man es nach-
lesen: Die Zeitung  "La Repub-
blica"
weiß wieder mehr als andere, denn sie hat erfahren, dass der päpstliche Vorgänger von Franziskus angeblich hinter den Kulissen als Strippenzieher tätig war.
Er soll unter anderem "Druck" auf die Konservativen unter den Synodenvätern ausgeübt haben, "damit es zu keiner Spaltung in der Synode komme". --> HIER !
Naja, das kann man glauben - oder auch nicht. Ich vermute, das ist schlicht und einfach Quatsch.
Wobei es natürlich gut möglich ist, dass z.B. Kardinal Müller mal mit Benedikt XVI. über das eine oder andere gesprochen hat.
Was die links-liberale "La Repubblica" betrifft, so hatte Papst Franziskus selbst vor einigen Monaten für leichte Verwirrung gesorgt. Sie erinnern sich? ---> HIER !

Die geschickte Zubereitung von appetlichen Häppchen in der Gerüchte-
küche ist offenbar ein wesentliches Element journalistischer Fähigkeiten, zumindest in Italien...

Die gendergerechte Einladung zum Katholikentag, Kardinal Woelki im Fettnäpfchen und endlich auch ein textlich ausgefeiltes Eheversprechen...

Ich mag die ellen-
langen Überschriften eigentlich überhaupt nicht, aber angesichts der kunterbunten Fundstücke aus den unendlichen Weiten des Internets konnte ich einfach nicht NEIN sagen. - Hier finden Sie also mal wieder einiges zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken, für das aus meinem Blickwinkel jeweils kein eigener Blogartikel lohnen würde:
Der KNA-Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel hat eine schriftliche Einladung zum nächsten Katholikentag bekommen. Er ist "beeindruckt, wie ernst die das Gendern nehmen..." ---> HIER !

Ob Kardinal Woelki  angesichts seines Trittes ins Fettnäpfchen für die nächste Zeit in Köln Personenschutz beantragen sollte...?  ---> HIER
Vielleicht sollte man zur Vermeidung von Ehe-Annullierungen die Formel für das Brautpaar um einige Details erweitern?! ---> HIER !
Naja, wirklich ordnungsgemäß ist diese päpstliche Absender-Angabe auf dem Briefumschlag aber nicht...! ---> HIER !
Gute Nachricht für alle Sportmuffel, also auch für mich... ---> HIER !
Wie nützlich Hassparolen im Internet sein können, sieht man ---> HIER !

Berliner Erzbischof Koch provoziert Muslime, indem er zu Weihnachtsfeiern mit Flüchtlingen aufruft!

Wie nicht nur das Kölner "domradio" meldet, hat sich der neue Berliner Erz-
bischof Dr. Heiner Koch
mit einem of-
fenbar in seiner Bri-
sanz nicht erkannten Vorschlag an die Öf-
fentlichkeit gewandt: Man möge den ande-
ren Glauben der Mus-
lime doch als Chance sehen: "Die ankom-
menden Andersgläubigen stellten mit ihrem Glauben Fragen an den Glau-
ben deutscher Katholiken. "Sie werden uns verändern und unsere Frage nach Gott", urteilte Koch"
- so wird er zitiert. Zugleich solle man sich über das Weihnachtsfest Gedanken machen und die "Anderen" zur Mitfeier ein-
laden, erklärte Koch... ---> HIER !
Ich finde die Idee weder schlecht noch sonderlich originell. Aber gute An-
regungen müssen auch nicht originell sein; seit Jahr und Tag gibt es solche Empfehlungen, die mancherorts funktionieren und meistens eben nicht. Mit der ökumenischen Zusammenarbeit ist das vielleicht nicht wirklich sehr viel anders...
Die Muslime zu unseren Weihnachtsfeiern einladen - prima!
Aber weiß der Berliner Erzbischof eigentlich, was zum Teil so in unseren Schulen und Kindergärten bezüglich christlichen Festen abgeht?
Da wird, um Ärger aus dem Wege zu gehen, vielfach schon kein Umzug zu St. Martin mehr veranstaltet, sondern man geht  - möglichst noch ein paar Tage zeitversetzt - zum "Lichterfest"... ---> HIER !

Es ist sicher (noch) eine Ausnahme, aber der Druck wird stärker, eindeutig Christliches zu vermeiden... ---> HIER !
Das geht hin bis zur eingeschränkten Kantinen-Ernährung, in der vielerorts Schweinefleisch nicht mehr angeboten wird... ---> HIER !
Für den Vorschlag von Erzbischof Koch bin ich dennoch dankbar; er bietet Anregung zum Nachdenken.

.
Für Leser, die Probleme mit meiner Art von Humor haben: Die Über-
schrift ist bewusst etwas "überzogen"...

Das war die SUPER-Synode: Alle sind zufrieden und es gab keine Sieger und Besiegten...

"Das Licht ist aus, wir gehn nach Haus..." - Aber dann ist
es fast so wie in der Politik: Sobald wichtige Synodenteil-
nehmer ein Mikrofon in Reich-
weite sehen, werden sie über-
griffig und geben die obliga-
torische Erklärung ab.
Die klingt dann so ähnlich wie nach Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildungen:
Es war ein zähes Ringen, wir haben alles gegeben, was in unserer Macht stand, und selbstverständlich hat unsere Seite in wichtigen Punkten Boden gutgemacht, aber leider ist
es uns aufgrund der Machtverhältnisse nicht gelungen, alle Ziele ohne Ab-
striche zu errreichen usw. usw....
Schaut man sich in der Presse um, war das eigentlich eine SUPER-Synode: Alle, die jetzt ins Licht der Kameras treten, geben uns zu verstehen, dass sie mit dem Verlauf zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. Quer durch die Bank, von Kardinal Kasper bis Kardinal Pell, sind alle halbwegs happy. Vielleicht auch nur, weil sie alle wissen, dass es durchaus schlimmer kom-
men konnte. Aber wie der Kölner so weise sagt: "
Et hätt noch emmer joot jejange!"  ( ---> HIER !).
Auch Kardinal Pell atmet erst mal auf ---> HIER und HIER !

Montag, 26. Oktober 2015

Kardinal Marx zur Synode: "Die Kirche hat nichts ausgelassen..." - Interessante Gestik während des kurzen Videos

Kurz nach der Synode wird insbesondere von prominenten Teilnehmern wie Kardinal Marx erwartet, dass sie "daheim" vor der Presse ein paar kluge Gedanken und Prognosen dazu äußern.
Dem ist der Kardinal vermut-
lich gerne nachgekommen, und man kann davon (leider nur sehr ausschnittweise) lesen
und auch sehen und hören. ---> HIER und HIER 

                ...und dann noch HIER: (Ton lauter stellen!)
>                            Den Direktlink zu diesem Kurzvideo gibt's ---> HIER !
.
Das hat er ja recht gut auf den Punkt gebracht, oder...?!  --  Auffallend ist dabei im Video die intensive Gestik und das "Hantieren" des Kardinals im Gesicht. Ich habe in einem zweiten Betrachtungsdurchgang beim Video mal den Ton ganz weggeschaltet und auf "Vollbild" geklickt - interessante "Körpersprache"...!
Was sie bedeutet, weiß ich nicht. Es gibt ja Leute, die meinen, dass sie so etwas deuten können - man schaue z.B. ---> HIER und HIER !

Ich bin geschockt: Leser-Kommentar mit der Gebetsbitte, dass Gott diesen Papst Franziskus "recht bald zu sich ruft"...!

Es kommt nicht allzu häufig vor, aber gerade bin ich mal wieder fast sprachlos.
Es ist nicht meine Art, ober-
lehrerhaft Leser meines Blogs zurechtzuweisen, aber hier klappen mir dann doch die Fußnägel hoch, wie man so sagt:
Eine Leserin (mit dem Phan-
tasienamen "Gloria Olivae" - bezüglich der Namensgebung hat sie möglicherweise in ei-
nem  Presseartikel eine Anre-
gung gefunden ---> HIER !)
  schreibt in ihrer Leserzuschrift zu mei-
nem vorigen Artikel ( ---> HIER !) wörtlich: "
Einziger Ausweg: dass Gott diesen Papst, der eigentlich keiner sein will, recht bald zu sich ruft. Beten wir darum!"
Das werde ich ganz sicher nicht tun, und ich habe lange überlegt, ob ich so etwas überhaupt freischalten soll. Ich habe es dann doch getan, weil jene Wortmeldung zum Nachdenken und zur Diskussion anregen kann.
Wenn Sie dazu Ihre Meinung schreiben möchten, können Sie das gerne tun - als Leserzuschrift zu diesem Artikel direkt hier.
Und nochmal der Link zu meinem Grundsatzartikel über Leserkommen-
tare ---> HIER !

Sensationelle Enthüllung: Papst Franziskus hat schon bald vor, die Synodenergebnisse auf seine Art umzudeuten!

Offenbar ist es einem Blogger-
kollegen heute gelungen, mittels Spionage-Software oder sonstiger Techniken in die Gedankenwelt von Papst Franziskus einzudringen.
Was ihm da "offenbart" wurde,

dürfte manche erfreuen und manche erschaudern lassen: Der Papst hat vor, bewaffnet mit dem Freifahrt-
schein der Synode, die Gelegenheit beim Schopfe zu fassen und schon in wenigen Wochen mit einem grund-
legenden Umbau der katholischen Kirche zu beginnen.
Noch streng vertraulich! - Setzen Sie sich lieber erst mal gut hin, und dann lesen und staunen Sie hier, was der Kollege da zutage befördert hat... ---> HIER !

(Nur so nebenbei: Wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man oben im verlinkten Text auch ein Wort, das wohl "Satire" heißt. Ob es wohl eine ist? Ob es wohl eine bleibt?)
.
P.S. - Weil es immer wieder Anfragen diesbezüglich gibt. Die Zeichnung oben im Artikel zeigt nicht Papst Franziskus, sondern irgend einen alten Mann. Alles andere ist reine Auslegungssache... 

Priester "beurlaubt": Wie der Streit über den Pfarrer eine Pfarrgemeinde fast spalten kann...

Sowas passiert immer mal wieder. Es gibt Merkwürdigkeiten und Kritikwürdiges
in der Amtsführung eines Pfarrers, und die Angelegenheit schaukelt sich im Laufe der Monate derart hoch, dass der Bischof eingreift, im vorliegenden Falle ganz heftig mit einer Beurlaubung des Pfarrers.  - Wie in den meisten derartigen Fällen sind die Informationen eher spärlich, zeigen aber, wie verhängnisvoll sich solche Konflikte entwickeln. Der Weilheimer Pfarrer Hermann Ehrensperger war bereits 2012 in die Schusslinie geraten, weil er eine Beerdigung nicht selbst übernahm, sondern einem Lektor an-
vertraute - mit üblen Folgen. Man lese ---> HIER !
Mittlerweile haben sich die Fronten in der Pfarrgemeinde St. Franziskus verhärtet; man kann von zwei Lagern sprechen, den Unterstützern und den Gegnern des  Pfarrers. Einige der Vorwürfe sind, wenn man den Medien glauben darf, nicht  von der Hand zu weisen... ---> HIER und HIER !
So kam es denn zu der eher traurigen Folge, was wohl absehbar war: Bischof Gebhard Fürst schritt ein, beurlaubte den Pfarrer und lässt
die Vorwürfe nun im Detail prüfen. Wenn man den Bericht aufmerksam liest, sieht man, wie weit es dort inzwischen mit den Anfeindungen ge-
kommen ist. ---> HIER !
Mir steht da kein Urteil zu, und es liegt mir völlig fern, irgendwelche Schuldzuweisungen zu tätigen. Es ist einfach nur traurig, finde ich, wie man an diesem Beispiel mal wieder sieht, dass es selbst unter Katholiken
so schwer ist, einvernehmlich miteinander umzugehen. Der geschilderte Fall möge als Warnung dienen, es nicht so weit kommen zu lassen!

Synoden-Ergebnis: Radio Vatikan, habt ihr solche Jubel-Propaganda wirklich nötig...?

Zugegeben: Dieser Artikel klingt verbal etwas heftig.
Wer meinen Blog aber etwas kennt, der weiß, dass ich manches auch etwas "augen-
zwinkernd"
meine.
Geärgert habe ich mich trotz-
dem. Auch ich gehöre zu den Abonnenten des Newsletters von "Radio Vatikan" (deutsche Ausgabe). - Gestern präsentierte man dort einen Artikel mit einer Schlagzeile, der mich doch ein wenig an
die Jubelpropaganda gewisser Staaten erinnerte: "Medien: Sieg für Franziskus und deutschsprachige Gruppe" konnten die Bezieher
da lesen.
Dann erfuhren die Leser, dass "die meisten Blätter" im Synodenergebnis "einen Erfolg für den Reformkurs von Papst Franziskus" sehen. Interessanterweise wendet man sich als deutsche Ausgabe dann aber ausschließlich der italienischen Presse zu, und das hat einen guten Grund: Die beiden auflagenmäßig führenden Zeitungen in Italien titelten nämlich "Die Synode öffnet sich für die Kommunion von wiederverheira-
teten Geschiedenen"
(was vom Abstimmungsergebnis her schon mal Quatsch ist) und "Ja zu Wiederverheirateten" (eine Überschrift, die alles und nichts bedeuten kann).
Es ist schon verwunderlich bis peinlich, dass uns "Radio Vatikan" das als "Sieg für Franziskus und deutschsprachige Gruppe" verkauft. Habt ihr das wirklich nötig?
Um nicht missverstanden zu werden: Mit dem Synodenergebnis kann ich als katholischer Blogger durchaus leben. Das wirklich Spannende kommt ohnehin ja erst demnächst, wenn Papst Franziskus daraus Konsequenzen zieht.
Was mich ärgert, ist die Einseitigkeit der Darstellung und die komplette Ignoranz der deutschen Presse gegenüber, die man sonst, wenn es besser passt, durchaus erwähnenswert findet.
Wenn ich "Radio Vatikan" mal ein wenig auf die Sprünge helfen darf: Ich habe da mal was vorbereitet - die nachfolgende pdf-Datei zeigt einige Schlagzeilen, die ich heute bei "google" fand... ---> HIER !

Ergänzend zwei Artikel-Beispiele ---> HIER und HIER !