Donnerstag, 28. Januar 2016

Angstforscher: Wir erleben in Deutschland gerade klare Überreaktionen...

       Predigt für 4. Sonntag im Lesejahr C (31.1.2016): heute gegen Mittag online!
.
Im Interview mit  dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sieht der Angst-
forscher Prof. Dr. Borwin Bandelow bei den deutschen Bürgern massive Überreaktionen, was den Umgang mit Problemen wie Ausschreitungen in der Kölner Silvesternacht betrifft.
In anderen Ländern, in denen z.B. ständig Terroranschläge stattfänden, würden die Menschen nicht so extrem reagieren, sondern ihren Alltag so weit wie möglich normal leben.
Die überzogene, "primitive" Angst der Deutschen missachte die statistische Wahrscheinlichkeit, dass einem ein Unglück widerfährt. So übersehe man z.B., dass in Deutschland jährlich 9.000 Menschen durch Unfälle im Haushalt sterben, darüber rege sich aber keiner auf.

Man lese und bilde sich eine Meinung dazu ---> HIER !

Kommentare:

  1. ein Münchner auf Erden28. Januar 2016 um 06:47

    Der Angstforscher ist Mediziner und
    erlebt jeden Tag Paienten mit schlimmen
    Angstzuständen und Phobien.
    Das färbt automatisch ab auf den Eindruck, den
    er von der Lage in Deutschland hat.
    Dabei verwechselt er allerdings Angst mit Sorge.
    Ich habe keine Angst, aber ich bin besorgt,
    und wer als Frau in Köln angegriffen wurde,
    der ist es auch sch...egal, ob in Hamburg im
    Haushalt jemand von der Leiter gefallen ist!

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  2. Man mache zu Ereignissen wie in Koeln den Realitaetscheck in den Medien, wie oft derartige Ereignisse auch in anderen Städten vorkommen, gerade z. B. erst in Wuppertal. Fūr mich sind solche Artikel als Beruhigungsmittel gedacht, nicht das noch mehr Leute wach werden.

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  3. Wetten, dass der Angstforscher
    keine Tochter im Alter von 15 - 30 Jahren hat,
    die in einer Großstadt täglich zum Bahnhof gehen muss,
    um zur Arbeit zu fahren...?!

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  4. Wahrscheinlich liegt das mal wieder an
    der "Lügenpresse", die in Deutschland viel zu
    viel berichtet und damit die Angst schürt.
    Wenn man die freie Presse einfach verbieten würde,
    wäre das Problem schlagartig im Sinne des
    Psychologen gelöst.

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