Donnerstag, 21. Januar 2016

Chef von Radio Vatikan über Papst Franziskus: "Nicht jedes Wort ist tiefe Weisheit..."

Der Chef der deutschsprachigen Abteilung von "Radio Vatikan", Pater Bernd Hagenkord, bemüht sich in seinem Blog des öfteren, Missverständliches oder Mehrdeu-
tiges über seinen Chef, Papst Fran-
ziskus, etwas zurecht zu rücken.
In seinem Blog "Laudetur Jesus Christus" schreibt er heute unter der Schlagzeile "Falscher Papst" darüber, dass es immer wieder Probleme damit gibt, was der Papst denn nun tatsächlich gesagt hat und was er denn damit genau gemeint haben könnte. Zurerst einmal richtet er dabei einen Vorwurf an zahlreiche Schreiber, die irgendwas über den Papst veröffentlichen, was er so über-
haupt nicht gesagt hat.
Dabei bezieht er sich auf einen englischen Artikel vom 3. Januar im "Vati-
kan
Insider", wo man sich über die vielen Anfragen beklagt, ob ein Papst-
Text echt sei oder nicht. Da sei vieles schlicht gefälscht. ---> HIER !

Dann stellt Pater Hagenkord die Grundsatzfrage: "Was ist verläss-
lich?"
- Früher habe man im Vatikan genau darauf geachtet, "dass kein Schindluder getrieben werden konnte mit angeblichen oder echten Papst-
worten"
- das sei nun anders, denn der Papst gebe z.B. auch solchen Leuten Interviews, "von denen man weiß, dass sie... sehr kreativ mit den Worten umgehen..."

Bei diesem Papst gelte: "Nicht jedes Wort ist Lehramt, nicht jedes Wort ist tiefe Weisheit, manchmal ist es einfach nur Kommunikation..."
Das stecke aber immer noch in den Vatikan-Berichterstattern drin
, dass sie "alles als sehr bedeutsam" wahrnähmen. Und dann wörtlich weiter: "Aber Teil dieses Pontifikates ist es, dass Sprache eben manchmal nur Sprache ist, Kommunikation, nicht mehr und nicht weniger..." 
Ja, so könnte es sein, fürchte ich! - Vielleicht gäbe es noch eine weitere Möglichkeit, die Pater Hagenkord lieber nicht erwähnt: Man könnte, an-
statt manche Medien zu kritisieren, dem Papst den Rat geben, sich präziser auszudrücken, auch mal ein Interview bei einem "vcrdächtigen" Journa-
listen besser nicht zu führen
und seine Mitarbeiter beim Presseamt etwas besser zu informieren...

Pater Hagenkord in seinem Blog ---> HIER

Kommentare:

  1. Ich übersetze das mal, was uns Pater Hagenkord
    da gerade nahelegt: Liebe Journalisten, ihr müsst
    nicht immer alles ernst nehmen, was der Papst sagt.
    Manchmal macht er nur in Kommunikation, macht
    einfach nur small-talk!

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  2. Pater Hagenkord macht es wie Papst Franziskus:
    Schön allgemein bleiben, nichts Konkretes!
    Wen meint er denn nun?
    Er hat noch nicht einmal ein einziges konkretes
    Beispiel genannt.
    "Ihr sollt nicht plappern wie die Heiden!"

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  3. Ja, ja, und bei Pater Hagenkord
    ist auch nicht jedes Wort tiefe Weisheit!
    Warum kann er einfach nicht zugeben,
    dass der derzeitige Papst sich vieles
    selbst eingebrockt hat, durch "spontane"
    Äußerungen und durch Interviews, die er
    vor Veröffentlichung überhaupt nicht
    gegengelesen und autorisiert hat.
    Aber über andere jammern und schimpfen...!

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  4. Vatikan wie er singt und lacht...21. Januar 2016 um 14:35

    Vielleicht würde den Journalisten auch
    ein kleiner Klaps dann und wann nicht schaden?
    Und wenn alles nichts hilft, kann man diese
    ja auch nach Belieben aus dem Vatikanischen
    Pressesaal ausschließen?! :-)

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  5. Ordinariatsgeschädigter21. Januar 2016 um 17:49

    Altbewährtes Prinzip, offenbar auch
    bei Pater Hagenkord:
    Immer sind selbstverständlich die anderen schuld!

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