Freitag, 22. Januar 2016

Der entlassene Bamberger Priester Dr. Stefan Hartmann reagiert darauf "verletzt", heißt es...

Ein Priester darf nicht mehr Priester sein. Er ist aus dem Klerikerstand entlassen wor-
den und reagiert darauf nun "verletzt", wie es der "Baye-
rische Rundfunk"
formu-
liert.
Der Ex-Priester Dr. Stefan Hartmann geht nicht zum ersten Mal an die Öffent-
lichkeit; er fühlt sich "diskri-
miniert"
und beklagt sich, dass er keinerlei seelsorgerliche Aufgaben mehr übernehmen dürfe. Das lateinische Entlassungsdekret sei zudem in Latein verfasst und sei ihm nicht übersetzt worden - anscheinend ein Problem
für den Doktor der Theologie. Nun sei er von der Kirchenhierarchie her "UNTER ein Kommunionkind gestellt", und das verletze seine Würde.
---> HIER !

Nun haben die meisten solcher Sachverhalte bekanntlich nicht nur eine Seite, sondern deren zwei, was in den Medien schon mal gerne ein wenig "vergessen" wird.
Zuerst einmal wünsche ich dem Ex-Priester alles Gute für seinen weiteren Lebensweg! - Dann aber muss ich der Fairness halber auch daran erinnern, dass seine Verletztheit auch eine Vorgeschichte hat, mal abgesehen davon, dass es Dr. Hartmann nicht unbekannt gewesen sein dürfte, wie üblicher-
weise die Regelungen für Priester sind, die (nicht nur) die Zölibatspflicht verletzen.

Also einfach mal zur Erinnerung:  Dr. Hartmann hat mit nicht ge-
ringem Medien-Tamtam verkündet, dass er Vater einer Tochter ist. Do
ch nicht nur das... ---> HIER !
Das Erzbistum Bamberg war nicht allzu begeistert darüber und enthüllt dann auch einige Details, z.B. dass der Priester sich gleich zweimal bei der evangelischen Kirche als Pfarrer beworben habe... ---> HIER !

Bei "Facebook" kann man da Interessantes nachlesen ---> HIER !
Recht medienwirksam verfasste Dr. Hartmann auch einen offenen Brief
an Papst Franziskus und bat darin um Zölibatsbefreiung. Der Papst ant-
wortete allerdings nicht öffentlich... ---> HIER !

Wie schon betont: Alles hat zwei Seiten. Das Leben ist komplizierter, als es manchen Medien in den Kram passt...

Kommentare:

  1. Das ist in solchen Fällen bedauerlicher
    Standard in der Berichterstattung durch Kollegen,
    die mit der Kirche nichts am Hut haben:
    Sie geben stets die Meinung des armen "Opfers"
    der bösen Kirche wieder, die Vorgeschichte und
    die Details interessieren nicht.

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  2. Traurig, dass sowas immer derart breit
    in die Öffentlichkeit getragen wird
    (ich meine den Pfarrer)

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