Mittwoch, 20. Januar 2016

Flüchtlinge überfallen Frauen im Internet und Betrüger klauen unsere Rauchmelder...

Dass die schnelle und weitgehend unkontrollierte Verbreitung von Informa-
tionen im Internet so ihre Tücken hat, ist nicht erst seit der bösartigen Falsch-
meldung über den span-
ischen Erzbischof bekannt, der angeblich Frauenver-
achtendes gesagt haben soll; Sie erinnern sich...
---> HIER !
Unbestritten gibt es Über-
fälle auf Frauen, die von Flüchtlingen verübt wurden. Angesichts der aufgeheizten Stimmung haben allerdings bei leichtgläubigen Internetnutzern auch dreiste Manipulateure leichtes Spiel, die bewusst die Volksseele zum Kochen bringen wollen. So werden in diversen Internetmedien "Berichte" und Fotos präsentiert, die mal wieder beweisen sollen, wie schlimm "die" Flüchtlinge Frauen drangsaliert und verletzt haben. Ein aktuelles Beispiel und die tatsächliche Herkunft des Fotos aus dem Jahre 2009 sieht man ---> HIER und HIER !

Die Lage ist also - wie könnte es auch anders sein - etwas komplizierter,
als manche das wahrhaben wollen. Dass es auch immer wieder "echte" Probleme mit irgendwelchen Flüchtlingen gibt, zeigt der persönliche Bericht (den man auch nicht verallgemeinern sollte) einer Helferin, die einfach nur noch frustriert ist ---> HIER !

Derzeit wird wohl eher nur kurzzeitig ein anderes Thema hoch gehandelt, sogar in Zeitungen: Böse Trickdiebe, die Wertsachen aus Wohnungen klauen. Rasend schnell verbreiteten sich Warnungen vor den angeblichen Rauchmelder-Kontrolleuren, bei denen einer das Opfer in der Wohnung in ein Gespräch verwickelt, während der andere unauffällig nach Wertsachen sucht. 
Ja, es gibt sie, die angeblichen diversen Kontrolleure und angeblichen Feuerwehrleute, das aber schon länger. Aber so flächendeckend, wie es den Anschein hat, treten sie nicht auf. Es sind konkrete Fälle polizeibekannt, zur Hysterie besteht aber kein Anlass, aber auch nicht zu naiver Sorg-
losigkeit. 
Man schaue z.B. ---> HIER !
Ich meine:  Es gilt wie eh und je - Augen auf, Gehirn eingeschaltet und - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.