Freitag, 29. Januar 2016

Katholischer Pfarrer äußert "Entsetzen und Befremden" über Pläne für eine "Bürgerwehr"

Die sogenannten "Bürgerwehren", die es bereits in einigen Orten gibt, sind von Polizei und Politik nicht gerne gesehen. Zu grenzwertig könnten sie sein, da sie den Eindruck erwecken können, man wolle Recht und Gesetz in die eigenen Hände legen, weil der Staat angeblich versagt. Im Einzelfall mag es da sicher in Abstimmung mit der Polizei auch gute Argumente dafür geben, aber insgesamt ist das doch eher eine "heiße Nummer".
Nun hat sich ein katholischer Geistlicher in die Diskussion eingeschaltet und sein "Entsetzen und Befremden" geäußert, weil bei ihm am Ort auch
so etwas geplant ist. Gut, wenn er da Flagge zeigt - oder sollte er sich da raushalten? - Die Meinungen werden vermutlich etwas konträr sein.

Zeitungsartikel und ergänzend Hintergrundartikel ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Helmut Schneider29. Januar 2016 um 20:57

    Die einen nennen es Bürgerwehr,
    dann ist es verpönt und böse.
    Die Reichen jedoch, die genug Knete haben,
    bezahlen für ihre Luxus-Anwesen und die ganze Straße
    sogenannte Wachdienste. Das ist dann o.k....

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    1. Wachdienste dürfen jedoch nicht einfach in der Nachbarschaft rumspazieren. sie dürfen lediglich das persönliche Grundstück absichern. Sie dürfen weder Hunde noch Waffen außerhalb des Grundstückes mit sich führen.

      Aber genau das wollen Bürgerwehren.

      Bei uns gibt es inzwischen leider auch so eine "Bürgerwehr-Bewegung". Die wollten hier doch glatt quer durchs Dorf patroullieren.

      Eine kurze Recherche via Inet hat ergeben, dass die zum äußersten rechten Spektrum gehören und zudem da sogar aktuell zwei Männer dabei sind, die bereits wegen Körperverletzung (einer hat sein Frau grün und blau geschlagen) sowie Drogendelikten verurteilt wurden.

      Ja danke aber auch. Sowas will ich hier nicht patroullierend um mich haben. Die sogenannten "Frauenbeschützer-Bürgerwehr" hat sich erledigt. Keine Frau und kein Mann hier hat Lust darauf, dass solche Leute hier rumlaufen und einen auf Frauenschützende-Besorgte-Rechtschaffende machen.

      Da sind die Flüchtlinge in der EAE umme Ecke doch wesentlich ungefährlicher und lieber als so 10 martialisch anmutende Gestalten mit teils äußerst zweifelhaftem Hintergrund.

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    2. Leser "marram" irrt gründlich:
      Selbstverständlich bewachen Wachdienste mittlerweile
      ganze Straßenzüge. Einzige Bedingung: Die Grundstücks-
      eigentümer müssen alle dafür bezahlen, also alle
      einverstanden sein.
      Wer dabei nicht mitmachen will (das kommt aber bei
      den Reichen, die sich das leisten und sogar von der
      Steuer absetzen können, nicht vor), dessen
      Grundstück wird beim Rundgang einfach nicht beobachtet.

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  2. Es kommt auf den Einzelfall an,
    ob ein solches Verhalten eines Pfarrers
    angemessen ist oder nicht.
    In den Gottesdienst gehört das nicht,
    aber als Stellungnahme z.B. in einem Leserbrief
    oder im Interview mit der örtlichen Zeitung
    ist dies denkbar - so lange es mit Maß und Ziel
    geschieht und nicht jede Woche zu einem neuen
    Thema.

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  3. Besorgter Bürger30. Januar 2016 um 09:42

    Nun ja. Die Pfaffen auf Seiten der jeweils herrschenden Gewaltmonopolizisten ist ja nun keine wirklich neue Sache ..

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  4. Schwierig, schwierig,
    denn dieses Haidach hat ohnehin eine Menge Problme,
    und das schlägt sich in der Stimmung nieder.
    Dringende Lese-Empfehlung:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498500.html

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  5. Naja, was will man von einem Pfarrer der durchprotestantisierten linksgrünen deutschen Kirche auch anderes erwarten als Gutmenschlerei?!

    Bürgerwehren sind vielerorts die einzige Rettung der besorgten und verängstigten Bürger, die in Sicherheit, Sauberkeit und Anstand leben und ihr Pensum verrichten wollen.
    Ein wirklicher Katholik, dem konservative Werte am Herzen liegen, kann sie nur unterstützen!

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