Sonntag, 24. Januar 2016

Südafrika: Uni vergibt Stipendien - aber nur an Studentinnen, die noch Jungfrau sind

Wie der "STERN" aktuell berichtet,
gibt es in Südafrika eine staatliche Uni, die ganz bewusst Stipendien vergibt, und zwar speziell an Studentinnen, die noch Jungfrau sind. Ein Behördensprecher wird mit der Aussage zitiert, man wolle dort junge Mäd-
chen haben, die "rein und sexuell inaktiv zu bleiben, um sich auf ihr Studium konzentrie-
ren zu können"
.

Wie man sich denken kann, sorgt diese Regelung für Empörung zum Beispiel bei Frauenrechtlern. Angeblich wird in bestimm-
ten Abständen tatsächlich ärztlich nach-
kontrolliert, ob die jungen Damen auch wirklich noch ... - Man  lese und staune ---> HIER !

Wo wir gerade so nett beisammen sind, liebe Leser: Hier noch ein paar aktuelle Fundsachen aus den unendlichen Weiten des Internets:
Ist Schachspielen eigentlich unislamisch? ---> HIER !
Promis verfassen "Kölner Botschaft" ---> HIER ! 
Das Bildungsniveau sinkt... ---> HIER !
Und zum guten Schluss: Der lächelnde Papst Franziskus verkauft sich (nicht nur in den USA) gut... ---> HIER !
  

Kommentare:

  1. Man kann als gläubiger Katholik doch nur
    gratulieren, dass eine Uni diesen Mut hat.
    Sowas kriegen bei uns ja noch nicht mal katholische
    Hochschulen hin!

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  2. Interessantes, bedenkenswertes Dokument, diese „Kölner Botschaft“ (genauer, im Blick auf die Unterzeichner: „Rheinische Botschaft“) – auch Kardinal Woelki ist Mitunterzeichner dieser Botschaft, die sich ebenso gegen die Exzesse in der Silvesternacht wendet wie gegen fremdenfeindliche Hetze. Insgesamt 4 Forderungen plus Erläuterungen, die ich nur begrüßen kann. Ebenso wie ich begrüße, dass Woelki Mitunterzeichner ist.

    Ich wünsche dem Dokument weite Verbreitung, gerade in der momentanen aufgeheizten Situation!

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  3. aufmerksamer Leser24. Januar 2016 um 15:44

    es könnte ja auch sein, dass die jungen Frauen so HIV -frei bleiben sollen. in der versexten Welt durchaus mal ein guter Gedanke.
    Schach spielen hat doch islamische Wurzeln, oder?

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    1. Die Wurzeln des Schachspiels sind persisch oder vielleicht auch indisch. Schach gibt es aber schon länger als den Islam, also kann es keine islamischen Wurzeln haben.

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  4. Zur Südafrika-Meldung: „… rein und sexuell inaktiv zu bleiben, um sich auf ihr Studium zu konzentrieren zu können …“

    So, so – und was ist mit den dortigen Jungs? Müssen die bei Beantragung bzw. nach Erhalt des Stipendiums ebenfalls einen „Keuschheitsnachweis“ erbringen?

    Aus der NZZ: „Die Frauenrechtsgruppe Powa zeigte sich entsetzt über das neue Stipendium. Es sei empörend, dass Mädchen auf ihre Jungfräulichkeit hin untersucht werden, um eine Förderung zu erhalten. Der Bezirk missbrauche Steuergelder und verstosse gegen die Verfassung. Das Prozedere verletze die Würde und die Rechte der Mädchen, während männliche Anwärter davon verschont blieben, kritisierte Powa.“

    Ein abstruses Theater, das da aufgeführt wird.

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    1. Jepp, abstruses Theater!

      Und welch mittelalterliches Bild der weiblichen Sexualität! Als ob die vaginale Penetration die einzige Möglichkeit für eine Frau wäre, ein beglückendes und erfüllendes Sexualleben zu haben. Da können einem ja schon fast die Frauen jener "Uni-Entscheider" leid tun. Sollte unter den "Uni-Entscheidern" eine Frau sein, so tut sie mir nicht leid. Als Frau sollte sie zumindest so viel Verstand haben, um zu wissen, dass so ein Stipendium eine bösartige Sache ist. Zutiefst bösartig und Menschen verachtend.

      Als Vorschlag zur Gleichbehandlung böte sich ja an, männlichen Studenten ebenfalls ein derartiges Stipendium zukommen zu lassen. Es gibt ja inzwischen genügen "Hängolin-Medikamente". Damit könnte man bei männlichen Studenten ebenfalls sicherstellen, dass sie zu keinerlei Penetration fähig sind *fg*

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  5. Man kann den Südafrikanern nur gratulieren!
    Ich finde es ganz erstaunlich, dass man dort den Mut
    und die Weitsicht hat, was durch HIV und Sexismus
    an Leid angerichtet wird, von Abtreibung bis hin
    zu den vielen geschiedenen Ehen.
    Die Tugend des Wartenkönnens geht immer mehr verloren.
    Daher ein ganz ganz dickes Lob !!!

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  6. Die (Klugschei..) klugen Leute hier in Europa
    haben es gut: Sie können sich vom häuslichen Sessel
    aus bei Wein und Knabbersachen so herrliche über
    das ach so rückständige Südafrika aufregen.
    Sie zeigen damit aber nur, dass sie von der Verhältnissen
    vor Ort genau null Ahnung haben.

    Man lese und denke nach:
    http://www.hinter-dem-horizont.net/themen/aids.htm

    Das Herumhüpfen von Partner zu Partner,
    dass hier so gerne propagiert wird,
    hat verheerende Folgen!
    KEUSCHHEIT IST EIN HOHES GUT,
    nicht nur für Christen!

    Man könnte sich im Internet mal schlau
    machen z.B. über Pater Gerhard Lagleder,
    wie beinahe aussichtslos die Lage dort inzwischen
    bei der Bekämpfung von HIV ist.

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  7. 1.) Die Begründung für die kuriose Stipendiums-Aktion seitens „aufmerksamer Leser“ und ihm nachfolgend „Simone N.“ mit einer möglichen HIV-Infektion bzw. AIDS scheint mir völlig weit hergeholt bzw. verfehlt zu sein. Vielmehr lautet die Begründung seitens der Uni schlicht und einfach: „…rein und sexuell inaktiv zu bleiben, um sich auf ihr Studium konzentrieren zu können“ – mit anderen Worten: Keine Intimverhältnisse, um volle Konzentration auf das Studium zu haben! Frage: Können „Liebschaften“ von Studentinnen incl. Sex die Konzentration auf das Studium negativ beeinflussen? Und was ist mit Liebschaften ohne Sex? Könnten die dann nicht auch negativen Einfluss haben?

    2.) Simone N. schreibt: „Die (Klugschei..) klugen Leute hier in Europa haben es gut: Sie können sich vom häuslichen Sessel aus bei Wein und Knabbersachen so herrliche über das ach so rückständige Südafrika aufregen.“ Nun: Die angeblichen „Klugscheißer“ zitieren – auch in Abwesenheit von Wein und Knabbersachen – nur Leute (Frauengruppen) vor Ort (Südafrika), die die konkrete Situation an der Uni genau kennen und die auch wissen, dass das Ganze nichts mit HIV/AIDS zu tun hat, sondern a) mit einer abstrusen Vorstellung von „Beeinflussung der Konzentration auf Lehrinhalte durch sexuelle Aktivität“ bzw. b) wohl mehr noch mit einer ebenso abstrusen Verbindung von rigiden Moralvorstellungen und Gewährung eines Stipendiums (Stipendium nur bei „reiner“ Jungfräulichkeit), und die dadurch die Rechte der Mädchen verletzt sehen und ebenso zutreffend auch fragen, warum es nur Mädchen und nicht auch die männlichen Anwärter betrifft, vgl. meinen Beitrag oben.

    Und wenn wir es denn schon bei der – m. E. aber verfehlten – HIV-/AIDS-Theorie belassen: Das Risiko des Mannes, sich bei einer infizierten Frau mit HIV anzustecken, ist zwar etwas geringer als umgekehrt, aber immerhin: Auch der Mann ist einem hohen Risiko ausgesetzt, sich über eine HIV- infektiöse Frau anzustecken – insofern müsste also, selbst wenn diese Theorie zuträfe, „gerechterweise““ auch im Falle männlicher Stipendiats- Anwärter „Reinheit“ und „sexuelle Inaktivität“ eingefordert werden.

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