Montag, 25. Januar 2016

Was Papst Franziskus da über die Priester gesagt hat, wird vielen nicht gefallen...

Papst Franziskus, der Kirchen-Revolutionär, der vieles über Bord wirft und den Rest mit einem Zuckerguss aus Barm-
herzigkeit übergießt - das ist das Bild, das von ihm allzu gerne gezeichnet wird.
Es ist aber zu simpel. Das zeigt sich gerade wieder einmal an-
hand der deutlichen Worte über das Priestertum, die der Papst heute bei einem Treffen mit angehenden Priestern geäußert hat. 

Ein Priester solle ein einfaches Leben führen "und jede Form von Welt-
lichkeit vermeiden"
, heißt es z.B. im Bericht der Nachrichtenagentur "kathpress". Priester dürften nicht der "Mode der Zeit" folgen, sondern sie sollten wahrhaft "geistliche Männer" sein. ---> HIER !

Kommentare:

  1. Das sieht ja nicht gerade danach aus,
    aus wollte Papst Franziskus übermorgen
    den Pflichtzölibat aufheben...!
    Ein Priester soll also ein großes Vorbild
    im Glauben sein, persönlich bescheiden lebend
    und dem Konsumrausch dieser Welt eine klare
    Absage erteilen.
    Zu einem früheren Zeitpunkt hatte er bereits
    geäußert, dass er es nicht gut findet, wenn ein
    Priester z.B. ein neues Auto fährt.
    Gerade in Deutschland wird das bestimmt einigen
    Wohlstandspriestern böse aufstoßen; ich denke da
    insbesondere an manche Domkapitulare...

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  2. Der dramatische Rückgang beim Gottesdienstbesuch
    und erst recht bei der Beichte hat auch
    etwas damit zu tun, dass zu viele Priester
    diesen nicht gerade neuen Rat des Papstes nicht
    beherzigen.
    Was wir brauchen, sind Priester wie der
    heilige Pfarrer von Ars, die regelrecht glühen
    vor Liebe zu Gott und den Menschen,
    und nicht Liturgie-Beamte!

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    1. Jeden TAg müsste ich Gott danken (und oft tue ich es auch!) für die Gnade, einen solchen Priester kennen gelernt zu haben, der voller Liebe war zu Gott und den Menschen und das auch ausstrahlte! Sogar die Tatsache, dass er nur kurz in unserer Pfarrei war, erscheint mir symptomatisch: er war wie ein Licht, dass alles erhellt, und von dem noch nach Jahren etwas bleibt. Vor allem die Erkenntnis: es gibt solche Priester, die die Menschen zu Gott führen können!

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  3. Was Papst Franziskus da über viele (gerade traditionalistische) Katholiken gesagt hat, wird vielen nicht gefallen...

    In diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit „möchte ich als Bischof von Rom und Hirte der katholischen Kirche um Barmherzigkeit und Vergebung für das nicht dem Evangelium entsprechende Verhalten bitten, das viele Katholiken gegenüber Christen anderer Kirchen eingenommen haben“.

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  4. Ein Münchner auf Erden26. Januar 2016 um 06:46

    Leserin "Maria" kann ich das gut nachfühlen.
    Auch ich habe solch einen Priester erleben dürfen,
    der dafür verantwortlich ist, dass ich noch Katholik bin.
    In großer Glaubensnot hat er mich in langen Gesprächen
    wieder auf Kurs gebracht, obwohl sein Terminkalender
    randvoll war.
    Leider ist er ganz überraschend an Herzversagen gestorben,
    für mich heute noch ein trauriger Tag.
    Wenn ich heute so manchen Priester erlebe, der seine
    gefahrenen Kilometer genau auflistet und jeden Rülpser
    in der Steuererklärung abgibt, dann wird mir ganz anders.

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  5. nachdenklicher Katholik26. Januar 2016 um 13:08

    Die Frage, was einfaches Leben für Priester heute
    in Deutschland ist, kann nicht so einfach beantwortet
    werden. Einfachheit wird heute bei vielen Klerikern -
    durch die Gemeindemitglieder leicht erkennbar - mit Nachlässigkeit, Schlampigkeit und ungepflegtem Äußeren gleichgesetzt.
    Auch was es heißt, ein guter Gastgeber zu sein, ist
    vielen unbekannt. Wer im dienstlichem Auftrag häufiger
    die Wohnungen von Pfarrern zu sehen bekommt, ist
    entsetzt. Das hat nichts mit Einfachheit zu tun,
    vielmehr mit Verwahrlosung.
    Auch sind Weltpriester keine Ordensleute (wie Papst Franziskus). Es wird nötig sein, darüber offen
    nachzudenken, was priesterlicher Lebensstil heute
    sein sollte.

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