Mittwoch, 27. Januar 2016

Wie "katholisch.de" schreibt, sind nun die Gegner von "Planned Parenthood" plötzlich die Angeklagten...

Wie "katholisch.de" gestern gegen Abend berichtete, hat die Diskussion um die Organisa-
tion "Planned Parenthood" und um heimlich gedrehte Videos eine dramatische Wendung genommen: Zwei Abtreibungs-
gegner sind nun plötzlich selbst die Angeklagten, denn ein Ge-
richt hat festgestellt, dass Vi-
deos über den "angeblichen Verkauf von Gewebe und anderen Körperteilen von Föten" so nicht korrekt sind: Die angebotenen Teile seien nicht zum Verkauf angeboten worden, sondern "gegen eine Aufwandsentschädigung" abgegeben worden, und nur "zu Forschungszwecken". Insofern seien die Vorwürfe gegen die Organisation, damit Geld machen zu wollen, schlicht falsch. ---> HIER !

Weltweit wird derzeit darüber in den Medien berichtet, dass damit die Vi-
deos, die eine geschäftliche Abwicklung zeigen, ein "Fake" seien. Das der-
zeitige Problem ist freilich, dass die genaue Urteilsbegründung überhaupt noch nicht vorliegt; allerdings haben einige andere Gerichte das auch schon so festgestellt. Man darf aber dennoch vermuten, dass es da mal wieder kompliziert wird. Und man wird auf den genauen Wortlaut achten müssen, schätze ich auch mal.

Ein kleiner Überblick aus internationalen Medien, der sicher in einigen Stunden ergänzungsbedürftig sein wird:
---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. In der Tat sollte man genau hinschauen:
    Demnach wird ja keinesfalls bestritten, dass
    die Organisation Baby-Teile abgibt, sondern es wird
    lediglich betont, dass dies nicht aus Gewinnabsicht
    geschieht, sondern nur "gegen Aufwandsentschädigung".
    Also erst mal abwarten, wenn Näheres bekannt ist!

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  2. Aus den USA kennen wir ja die unmöglichsten Urteile,
    da wundert sowas kaum noch.
    Ich erinnere da bloß an die christlichen Bäcker,
    die sich geweigerte hatten, einem lesbischen Paar
    eine Hochzeitstorte zu backen.
    Zwar gibt es in der großen Stadt mehrere Dutzend
    Konditoreien, die man auch hätte fragen können,
    aber das Paar bestand gerade auf dieser Bäckerei,
    um diese zu provozieren.
    Das Gericht verurteilte die Bäckerfamilie zu mehzr
    als 100.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld
    an die Lesben, wodurch man Konkurs anmelden musste.
    Also Vorsicht bei der Objektivität
    amerikanischer Gerichte!

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  3. Auch das sehr konservative kath.net berichtet heute objektiv über den Vorgang: http://www.kath.net/news/53768
    Da kann man nur sagen: die Anklage wird zu Recht erhoben. Das ist hochgradig kriminelle Energie, welche diese selbsternannten "Lebensschützer" da zu ihren Machenschaften getrieben hat.
    Ein Trauerspiel, dass der "Lebensschutz" immer wieder so zweifelhafte Protagonisten hervorbringt und damit seinem guten Anliegen am meisten schadet.

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