Freitag, 29. Januar 2016

"Wir haben Tränen in den Augen" - Wenn "LEGO" eine Figur mit Rollstuhl verkauft...

Fast alles dreht sich um das Flüchtlingsproblem, aber eben nur fast: Es gibt auch noch andere Probleme, und dazu gehört, dass Behinderte sich oft diskriminiert fühlen, z.B. beim Spielzeug-Angebot. Da kann man lange suchen, bis man etwa eine(n) Behinderte(n) als Spielfigur in den Geschäften findet. Die Unternehmen haben da einfach Angst, sich Ärger einzuhandeln. - Den bekam die Firma "LEGO" allerdings so oder so, denn Behindertenverbände beschwerten sich regelmäßig, dass man ganz offen-
sichtlich Behinderte im Sortiment "vergessen" hat.
Das hat nun ein Ende, der erste Behinderte im Rollstuhl rollt in die Spiel-
zeug-Abteilungen. "Wir haben echte Tränen in den Augen", reagierten Behindertenverbände... ---> HIER !

1 Kommentar:

  1. Mir fehlen die Worte. Was ist das auch für ein Selbstverständnis, dass erst, wenn eine Figur im Rollstuhl auftaucht, man meint, das Behinderte jetzt berücksichtigt wurden? Und dann auch noch Tränen (der Freude) in den Augen darüber hat? Mir stehen manchmal auch Tränen in den Augen - allerdings nicht der Freude, sondern der Bestürzung, was ich alles auf Grund meiner Erkrankung plötzlich nicht mehr kann was vor zwei Jahren noch kein Problem war. Der Rollstuhl wird auch auf mich warten. Rollator hab' ich schon... Was für ein Selbstverständnis auch, dass nur ein Rollstuhl eine Behinderung ausdrückt? Ich würde doch mal ganz frech behaupten, dass die meisten Behinderungen NICHT sichtbar sind (Schwer- bis Gehörlosigkeit, MS, Depression etc - man schaue sich nur den Versorgungskatalog an). Somit sind sie in den bisherigen Figuren doch evtl. durchaus mit berücksichtigt. MAN SIEHT ES HALT NICHT! Und eine Gehbehinderung konnte man durchaus bisher auch schon abbilden: einen Gehstock gab es...

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