Montag, 15. Februar 2016

Beerdigungen durch Laien: Da gehen wir offenbar ganz frohen Zeiten entgegen...!

Beim Bloggerkollegen Jürgen Niebecker las ich eben, dass in einem Pastoralen Raum in Paderborn zwar 16 Geistliche aufgelistet sind, aber diese - etwas ironisch bemerkt - offenbar nicht ausreichen,
um den Beerdigungsdienst zu gewährleisten. Nein, da müssen Laien ran... ---> HIER !

In der betreffenden Instruktion stehe eigentlich, dass von Rom gewünscht werde, dass dies Priester und Diakone machten, und nur beim "Fehlen von geweihten Amtsträgern" sollten andere ran, erinnert der Blog-
ger, der sich etwas wundert.

Klar kann es im Einzelfall Sinn machen, dass ein "Beerdigungsleiter" einspringt, es gibt da sicher einiges an Pro und Contra zu bedenken.
Ich hatte früher schon mal darauf verwiesen, dass man uns die Laien geradezu anpreist, und zum Teil mit den lustigsten Begründungen wie der, dass die Angehörigen geradezu froh seien, wenn bei einem Sterbefall ge-
rade nicht der Pfarrer
käme... ---> HIER !

Hat man auch daran gedacht, was für eine gute Gelegenheit eine Beerdi-
gung und die Gespräche davor sein können, um auch mit "Randchristen" mal wieder in näheren Kontakt zu kommen?
Die entscheidende Frage ist also, ob "geweihte Amtsträger" fehlen. Das erinnert mich auch ein wenig an das Thema der Kommunion-
austeilung durch Laien. Vielleicht haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, das so wie ich auch schon etliche Male erlebt: Da sind vielleicht gerade mal 20 bis 25 Messbesucher, die die Hl. Kommunion empfangen wollen, aber es geht ganz selbstverständlich wegen anzunehmender völliger Über-
lastung des Priesters nicht ohne Kommunionhelfer. Wahrscheinlich kann man so in etwa 15 Sekunden wertvolle Gottesdienstzeit einsparen,
die man dann am Ende für ellenlange Verkündigungen mehr als dreimal verausgabt...