Dienstag, 16. Februar 2016

Flüchtlingsdebatte anmaßend und zu simpel? - Die Haltung der Kirchen unter neuem Beschuss

Während die deutschen Bischöfe sich gerade intensiv mit der Haltung der Kirche zur Flüchtlingsfrage beschäftigen, kommt massive Kritik aus einer eher ungewohnten Ecke: Die Vorstandsvorsitzende des Pari-
tätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Barbara John, findet die Flüchtlingsdebatte der Kir-
chen eigentlich zu simpel und außerdem anmaßend.
Frau John war immerhin über 20 Jahre lang Berliner Ausländerbeauftragte und kennt die Praxis. - Hier hätten die Kirchen zwar ihr Thema gefunden, um wieder mehr beachtet zu werden, aber man mache es sich mit einem Schwarz-weiß-Denken zu einfach. 

Im Streitgespräch beim Deutschlandfunk wurde ihr aber auch deutlich widersprochen. Man schaue ---> HIER und HIER !

1 Kommentar:

  1. Der "Widerspruch" fällt - trotz aller Gefühls-Wortverschwurbelungen in typisch jesuitischer Dialektik - recht dünn aus: (O-Ton Wolfgang Beck) "...eine Versachlichung der Frage, die auch etwas problematisch sein kann...[...]...es geht nicht nur um eine Problemlösung auf irgendeiner Sachebene...[...], da gibt es persönliche Schicksale, konkrete Personen...[...]" Ach wirklich? Und ich dachte schon, dass lauter kleine Schlossgespenster zu uns kämen. Das ist eine intellektuelle Kapitulation allererster Ordnung. Ich bitte doch sehr darum, dass DIESER Teil der Kirche schweigen möge oder zumindest nicht noch mehr solcher denk- und sprachunfähigen Nachplapperer finanziert.

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