Montag, 15. Februar 2016

Kardinal Woelki "beklagt hohe Zahl von Abtreibungen" - wäre das nicht ein Thema für die Vollversammlung der Bischöfe?

Ich habe schon öfter was über Abtreibung geschrieben, daher wird es niemanden verwundern, wenn ich es richtig finde, dass ein deut-
scher Oberhirte seine warnende Stimme dazu erhebt. Man lese, was Kardinal Woelki mit deutlichen Worten kürzlich in Düsseldorf bei einer Passionsandacht gesagt hat.... ---> HIER !

Allerdings frage ich mich: Wenn ihm das so ein dringliches Anliegen ist, warum sorgt er nicht dafür, dass dieses Thema bei der Vollversamm-
lung der deutschen Bischöfe besprochen wird, die gerade tagt?
Ja, die Kirche tut was, aber sie tut noch nicht genug, finde ich. Den vielen Worten sollten endlich viele Taten folgen!

Kommentare:

  1. Nemrod meint: Zeichen setzen!! Die Herren Bischöfe könnten ja mal den " Marsch fürs Leben" oder ähnliche Veranstaltungen mit ihrer Anwesenheit beehren. Aber da grassiert die Angst in gewissen Medien und Kreisen - auch in sogenannten " katholischen" - als reaktionär, rechts/extrem oä bezeichnet zu werden. Und eher wird ein Verband "Donum vitae" wieder mit Kirchensteuermitteln versorgt und hochgelobt - bevor Klartext gesprochen und auch entsprechend gehandelt wird. Also nehme ich mir die Freiheit solche Predigten und Aussagen unter Theaterdonner zu verbuchen. Hier wäre an das Dichterwort: " Der Worte sind genug gewechselt - lasst uns endlich Taten sehen!" erinnert.

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  2. Das sind bischöfliche Sonntagsreden.
    Da berichtet schon kaum noch jemand darüber,
    weil das doch nur Sprechblasen sind.
    Bei der Lebensrechts-Demo in Berlin reicht es dann
    gerade mal für ein Grußwort, obwohl die Bischöfe
    an diesem Tag sowieso in Berlin waren (Amtseinführung
    ihres Kollegen)!

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  3. Solange der hochwürdige Herr Kardinal sich kein einziges Mal live auf dem Marsch für das Leben blicken lässt, sind das alles nur hohle Sprüche, die er den Konservativen als Knochen hinwirft, um die wieder ruhig zu stellen. Sehr durchsichtig.

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