Freitag, 26. Februar 2016

Liturgie-Professor: "Liturgie ist zu allererst Dienstleistung" - Da hat sich Pfarrer Frings also unnötig aufgeregt?!

 Predigt und Linktipps zum 3. Fastensonntag C:  siehe Direktlink in der Randleiste rechts!
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Die "kirchensite" des Bistums Münster sprach aktuell mit dem Liturgiewissenschaft-
ler Prof. Dr. Martin Stuflesser (Würzburg). Im Englischen heißt Gottesdienst "service", liest man da. Es sei also eine ganze Menge mehr an Flexi-
bilität und Kundenfreundlich-
keit bei Gottesdienst-Wünschen denkbar, etwa die Liedauswahl bei einer Trauung betreffend.
Gerade das hatte aber bei Pfarrer Frings kürzlich das Fass zum Über-
laufen gebracht, und mit seiner Kritik an der Service-Kirche hat er sich für eine Auszeit ins Kloster verabschiedet; zur Erinnerung ---> HIER !

Nun also heißt es im Gegenteil: Seid flexibler, geht doch auf die Wünsche der Leute ein, wenn sie überhaupt noch zu euch kommen! - Man soll also mit Menschen, "die kirchliche Rituale nachfragen", die Texte und Lieder durchgehen, "die möglich sind"
Liturgie sei Dienstleistung, und zwar "Gottes Dienst an seinem Volk", und da sei das maßgebliche Kriterium schlicht das: "Ist das gewünschte Lied der Antwort der Menschen in der Liturgie förderlich oder nicht?".
Man lese ... ---> HIER
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber mir
hilft das nicht wirklich weiter. Demnächst also alle möglichen Songs im Gottesdienst, sofern sie irgendwie passen? - Und wer hat die Kompetenz, entscheiden zu können, was förderlich ist und was nicht? (Ich weiß, ich provoziere mal wieder ein wenig.)