Montag, 29. Februar 2016

Missbrauch: Kardinal Pell gibt zu, im Umgang mit Vorwürfen gegen Priester "enorme Fehler" gemacht zu haben

Es ist ja eine jahrelange Geschichte - und immer wieder betonte Kardinal Pell, nichts Konkretes gewusst zu haben. Allerdings räumte er jetzt bei einer Video-Befragung durch den australischen Untersu-
chungsausschuss ein, "enorme Fehler" bei der Einschätzung vom Missbrauchs-Vorwürfen gegen Priester gemacht zu haben. Im Zweifelsfalle habe man eher dem Priester geglaubt statt den Aussagen von Kindern und Jugendlichen.
Wird das jetzt Folgen für den Kardinal haben? - Diese unappetitliche Angelegenheit ist noch nicht zu Ende. Man wird weiter Druck machen...

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich glaube dem Kardinal gerne,
    dass er nichts davon gewusst hat.
    Aber es wäre seine Pflicht gewesen,
    alle Seiten anzuhören
    und nicht nur die Priester!

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  2. Das ist keine Überraschung. Aber es ehrt den Kardinal, dass er das immerhin so freimütig einräumt. Da sind viele seiner Brüder noch längst nicht so weit.

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  3. Diözesaner Bürohengst29. Februar 2016 um 13:33

    Ich denke mal, das ist nicht justiziabel.
    Es handelt sich um eine Fehleinschätzung
    des Kardinals, aber nicht um einen juristisch
    belangbares Delikt.
    Seit Jahren wird da die große Trommel geschlagen,
    aber es ist ihm nichts passiert - und es wird
    ihm auch nichts passieren.

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