Freitag, 19. Februar 2016

Pfarrer Horst Wagner mischt sich ein: Mit dem Pfarrbrief gegen Flüchtlingsheim-Gegner...

Manchmal schaukeln sich Konflikte richtig hoch, und je nachdem, wie die Beteiligten reagieren, reicht es auch schon mal für ein überregionales Medieninteresse.
Wenn ich über solche Vor-
kommnisse schreibe, dann immer unter dem ausdrück-
lichen Vorbehalt, dass ich mit meinem Blogbeiträgen keine hundertprozentige Objektivität beanspruchen will (wer kann das schon?), zumal man ja alles nur aus zweiter Hand mit-
bekommt.

Da ist also die öffentliche Diskussion über eine geplante Flüchtlings-
unterkunft in Regensburg hochgekocht. Dem Pfarrer ist der Kragen geplatzt, und er hat in einem Einleger im Pfarrbrief in einem offenen Brief gegen die "Stimmungsmache" Stellung bezogen. Ob ein Pfarrbrief
für solche privaten Äußerungen das richtige Medium ist, mag man sehr verschieden betrachten. Es hat schon Fälle gegeben, da haben Pfarrer richtig Ärger deswegen bekommen.

In der Sache kann ich Pfarrer Horst Wagner aber gut verstehen.
Wenn das stimmt, was ich da so gelesen habe, dann wurde von einigen Flüchtlingsgegnern ganz übel und derart "menschlich erbärmlich" (so der Pfarrer) polemisiert, dass mir nur der Begriff "Fremdschämen" einfällt.

Aber machen Sie sich doch bitte Ihr eigenes Bild, liebe Leserinnen und Leser, und wenn Sie mögen, lassen Sie mich und uns alle Ihre Meinung dazu wissen.
Auch das wissen Sie, liebe Leser: Wenn ich auf eine Internetseite verlinke, heißt das noch lange nicht, dass ich damit immer einverstanden bin. Das nur so nebenbei und ganz generell zur Erinnerung!

Zeitungsartikel ---> HIER !
"regensburg-digital" meint dazu ---> HIER !
Pfarrei-Homepage ---> HIER ! 

Kommentare:

  1. Diözesaner Bürohengst19. Februar 2016 um 11:44

    Was den Einleger im Pfarrbrief betrifft,
    vermute ich folgenden Zusammenhang:
    Der Pfarrer hatte sich kurz vorher schon anderweitig
    mit seinem offenen Brief geäußert.
    Da in der Pfarrgemeinde auch darüber lebhaft diskutiert
    wurde, sah er es als geboten an, seine Stellungnahme
    den Pfarrangehörigen per Pfarrbrief mitzuteilen.
    Ein Grenzfall und eine Ausnahme, würde ich sagen.

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  2. Bei allen beim KREUZKNAPPEN
    erkennbaren Sympathien für den genannten
    Priester:
    Was er als Privatmann macht, ist seine Sache.
    Die Kirche und der Pfarrbrief sollten dafür
    tabu sein!
    Sonst stände anderen, z.B. Mitgliedern der
    Gruppierungen oder des PGR, auch das Recht
    auf persönliche Stellungnahmen im Pfarrbrief
    zu!

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  3. Darf ein Pfarrer sich nach den Richtlinien
    der Kirche überhaupt in die Tagespolitik
    einmischen?
    Weiß das jemand?
    Ich halte das nicht für gut, denn dann gibt
    es noch mehr Streit, auch unter verschieden
    eingestellten Nachbarpfarrern.
    Das sollten die Pfarrer den Laien überlassen!

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