Dienstag, 23. Februar 2016

Warum gibt es in der katholischen Kirche für die Heilige Messe den alten und neuen Ritus nebeneinander?

Darüber lassen sich dicke Bücher schreiben. Der Vize-Rektor für die Priesterausbildung im bekannten Stift Heiligenkreuz, Pater Dr. Johannes Maria Schwarz, versucht es mutigerweise mit einem kurzen Erklärvideo.
Es wird, wie bei so vielem, verschiedene Ansichten darüber geben, wie gelungen der Versuch ist. Mir gefällt's.

>                               Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Bleibt zu hoffen, dass dieses Video nicht so schnell gelöscht wird wie das vor drei Wochen von mir beschriebene... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ja, finde ich auch gut.
    Endlich wird noch einmal unmissverständlich klar-
    gestellt, dass sowohl die ordentliche wie auch die
    außerordentliche Form gleichberechtigt sind.
    Eine große Tat von Papst Benedikt XVI.,
    die heute besonders in Deutschland immer wieder
    unterlaufen wird.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das kann man wohl laut sagen!
      Nicht nur Pfarrer, sondern manchmal auch
      Oberhirten gucken grimmig oder legen einem
      sogar Steine in den Weg, wenn man den
      Wunsch nach einer Messfeier im alten Ritus
      äußert.
      Das Video ist gut und wichtig. Danke!

      Löschen
    2. Es ist nun mal ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Riten, sonder würden sie nicht verschieden benannt werden. Der "ordentliche" Ritus ist PFLICHT, ihn muss jeder Priester zelebrieren. Sonst würde er nicht "ordentlicher" Ritus heißen.
      Der "außerordentliche" ist KÜR, er ist kein Muss, sondern ein Dürfen bzw. Wollen. Kein Priester kann zu ihm gezwungen werden, wenn er ihn, aus welchen Gründen auch immer, nicht zelebrieren will.

      Insofern ist die bei den Traditionalisten so gerne benutzte Behauptung, der AOR würde "planmässig hintertrieben", einfach Humbug. Es gibt in jeder Diözese eine Reihe von Liebhabern des AOR im Klerus, und wenn es genug Gläubige gibt, die ihn haben wollen, dann wird es unter den Klerikern immer irgendjemand geben, der diesen Wunsch erfüllt.

      Löschen
  2. Aufmerksame KREUZKNAPPEN-Leser wissen,
    dass die Behauptung von Balthasar nicht stimmt.
    Viele Pfarrer und Bischöfe legen den Liebhabern der
    Alten Messe Bremsklötze in den Weg.
    Trauriges Beispiel:

    http://kreuzknappe.blogspot.de/2014/01/verbot-in-rom-will-papst-franziskus-die.html

    AntwortenLöschen
  3. Dem guten Pater muss freilich widersprochen werden, wenn er den NOM als "gewachsen" bezeichnet. Das ist er gerade nicht.

    AntwortenLöschen
  4. Es möge sich jedermann davon überzeugen,
    welcher der beiden Riten den Glauben authentischer
    zum Ausdruck bringt.
    Papst Benedikt hat 2007 einen mutigen und sehr wich-
    tigen Schritt gesetzt: er hat den Ritus, der völlig
    zu Unrecht verboten war, wieder in seine Rechte
    eingesetzt.
    Was ist von Leuten zu halten, die etwas unrechtmäßig untersagen?
    Man sehe schließlich die Früchte der alten und der
    neuen Messe!

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
=================================================================================