Montag, 15. Februar 2016

Wegen Sturm nachgeholte Rosenmontagszüge: Karnevalspräsident sagt, was ein Bischof hätte sagen sollen...

Über Kardinal Woelki und Bischof Ackermann und deren Absegnung eines
in der Fastenzeit nachgeholten Rosen-
montagszuges habe ich mich schon geäußert; auch bei meinen Lesern war das ein Thema ---> HIER !

Nun bekam ich von einem aufmerksamen Leser den Hinweis (danke!), dass offenbar ein Karnevalspräsident mehr Gefühl für das christliche Festjahr und Brauchtum hat als diese Bischöfe. Man lese und staune, wie deutlich der Karnevalist zu der Idee der nachgeholten Umzüge Stellung bezieht.
Was er sagt, das sei solchen Bischöfen mal ins Stammbuch geschrieben...!  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Mit der bischöflichen Absegnung
    der terminlichen Beliebigkeit haben sich diese
    Bischöfe im Grunde in diesem Punkt vom Katholizismus
    verabschiedet.
    In der Fastenzeit Karneval feiern - geht's noch...?!

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  2. Ich bin für die Verlegung des Weihnachtsfestes
    in den Sommer!
    Wir haben immer viele Besuchsfahrten,
    und bei Schnee ist das schlecht.
    Die Bischöfe sind bestimmt einverstanden.

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  3. Nemrod meint: Naja, zumindest der Bischof von Trier duldet in seinem Bistum das ganze Jahr über Karnevalsveranstaltungen ...sorry Synodenveranstaltungen - sogar mit Kirchensteuermitteln gefördert. Wobei Karnevalsbeiträge für Heiterkeit sorgen, während im Gegensatz dazu die Synodenpläne eher zum Heulen Veranlassung geben.
    Aber Hauptsache Exzellenz konnte sich erneut als moderner und dem Volke zugewandter Oberhirte präsentieren.

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  4. Offenbar fehlt es den dauerempörten Tradis an liturgischem Elementarwissen. Wie Kardinal Woelki zu Recht erinnert hat, gehören die sechs Sonntage zw. Aschermittwoch und Ostern NICHT zur Fastenzeit, weil bereits die frühe Christenheit den Sonntag als "Herrentag" stets als ein kleines Ostern verstanden hat. Deshalb waren und sind sie vom Fastengebot ausgenommen. Und selbst wenn man das nicht gelernt hat, könnte man es mit purer niederer Mathematik rauskriegen: wären die Sonntage Teil des Fastenzeit, wären es 46 Tage statt 40...
    Also ist es völlig in Ordnung, an einem dieser Sonntage die Fastenregeln zu brechen und einen Karnevalsumzug zu machen.

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    1. Der nachgeholte Karnevalszug in Trier
      fand übrigens an einem SAMSTAG statt...

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    2. Nemrod meint:Selbstverständlich ist jeder Sonntag ein "kleines Ostern" - aber selbst bei den Narren heißt (hieß?) es .." am Aschermittwoch ist alles vorbei.." aber Hauptsache Paaarty...
      dann sind die bösen Tradis natürlich alles nur Spaßbremsen...

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    3. Der Sonntag beginnt ja schon am Vorabend mit der Vesper. Der (verkürzte) Zug in Trier beginnt um 19.11 Uhr. Passt doch!

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    4. So ist es: nach dem kirchlichen Zeitverständnis beginnt ein Tag nicht um Mitternacht, sondern um 18 Uhr. Also alles im grünen Bereich in Trier! Die Tradis sind wirklich Spaßbremsen.

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  5. Mit dem Billig-Argument, dass der Samstag
    doch Vorabend ist,
    kann man natürlich alles herausreden.
    Wo ist das Gespür dafür geblieben, was die
    Fastenzeit bedeutet?
    Ich bin schlichtweg enttäuscht von den beiden
    Bischöfen.

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  6. Es sagt ja schon genug aus
    über die Idee der beiden Bischöfe,
    dass sie von ihren Amtskollegen keinerlei
    Unterstützung für dieses Vorhaben gefunden haben.
    Der Vergleich mit irgendwelchen Vorabendgottesdiensten
    ist selbstverständlich purer Unsinn,
    denn diese sind schon lange und unbestritten Brauch,
    während es Karnevalsfeiern in der Fastenzeit
    eben nicht sind.
    Da muss man sich beim Karnevalspräsidenten
    bedanken, dass er mehr Fingerspitzengefühl hat als
    die populistischen Bischöfe.

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