Freitag, 6. Mai 2016

Das kostet mal wieder Millionen: Heute wird der Karlspreis an Papst Franziskus verliehen!

Heute um 12.00 Uhr ist die feierliche Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus - eine Veranstaltung, die mal wieder Millionen Euro kosten wird!
Mal ganz abgesehen davon, dass meine Meinung nicht wirklich wichtig ist, bin ich gar nicht dagegen, dass er diesmal den Preis bekommt, der für besondere Verdienste um die euro-
päische Einigung verliehen wird.
---> HIER !

Nuntius Eterovic ist zuzustimmen, dass es schließlich gerade der Papst ist, der immer und immer wieder zu solidarischem Verhalten der Nationen z.B. in der Flüchtlingsfrage aufruft. ---> HIER !
Was mich irritiert, ist der riesige Aufwand für die Preisverleihung, der da getrieben wird: Allein aus Deutschland reist eine "Delegation" von 450 (!) Personen nach Rom an, darunter Bundeskanzlerin Merkel und Hannelore Kraft. ---> HIER !
Man kann erahnen, was die Flüge, das Sicherheitspersonal usw. an Geld verschlingen werden. Doch auch die europäische Prominenz ist massenhaft und kostspielig vertreten, sodass da einige Millionen an Kosten auf die Steuerzahler zukommen werden.

Das "CONTRA-Magazin" kritisiert vielleicht übertrieben sarkastisch, dass man inzwischen so eine Art Preisverleihungs-Lawine feststellen kann, bei der sich die Elite seit Jahren gegenseitig mit Lob überhäuft und sich medial in Szene setzt, während der kleine Mann, der an der Basis jeden Tag eine ganze Menge für ein gutes Miteinander tut, mal wieder nicht erwähnt wird. ---> HIER !
Das ist ja nicht neu - sicher beobachten Sie das auch, liebe Leser, wie sehr diese Preisverleihungsindustrie inzwischen ausgeartet ist, von diversen Fernsehpreisen, Filmemacherpreisen, Journalistenpreisen bis wer weiß was. Man beklatscht sich mal wieder selber.
Ja, Papst Franziskus hat den Preis verdient. Aber hätte man das nicht anders, weniger bombastisch, weniger teuer, hinkriegen können?     

Kommentare:

  1. Für das Geld hätte der Papst einige hundert Flüchtlinge
    von Lesbos nach Rom fliegen können. Aber da ist es ganz
    still geworden, nach der einmaligen Aktion kommt nichts
    mehr nach.

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    1. Die kommen auch so. Aber für das Geld hätte man auch einige hundert illegale Einwandere abschieben können.

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    2. Heiliger Bimbam6. Mai 2016 um 08:05

      Diese ewige Papsthetze geht mir allmählich auf
      die Nerven! - Bei anderen Preisträgern hat die
      Verleihung auch nicht viel weniger gekostet,
      aber da hat sich kein Mensch aufgeregt.
      Sie sollten jetzt also nicht den Kämpfer für
      die Armen spielen!

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. DER KREUZKNAPPE6. Mai 2016 um 07:53

      Ihre Zuschrift enthält einen Begriff, der gerichtlich
      bereits mehrfach als beleidigend eingestuft wurde
      und zu einer Veurteilung führte.
      Formulieren Sie ggf. neu.

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    2. Na, lieber Blogwart, welche Wahrheit konnten Sie nicht ertragen?

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    3. Der saubere Herr Arminius hat zuletzt offenbar zu viel "Mein Kampf" gelesen...

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    4. ...wobei ich die Beschäftigung mit "Mein Kampf" wirklich nur empfehlen kann - es kommt einem plötzlich alles so bekannt vor, sowohl Sprache als auch Inhalte:

      http://www.br.de/mediathek/video/video/programm-eines-massenmoerders-100.html

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    5. Das ist wohl wahr - wenn man "Mein Kampf" ohne den umfänglichen hist-krit. Apparat liest, nur den Originaltext, dann fragt man sich manchmal, ob der "Führer" schon die "Blogozese" kannte.

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  3. Jeder Flüchtlingshelfer, jeder,
    der daheim einen Flüchtling aufnimmt, hätte diesen
    Preis verdient.
    Lasst uns in Ruhe mit eurer Selbstbeweihräucherung,
    ihr Politik- und Religionsprofis!

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  4. Die Papsthetze hier ist sowas von öde. Hätte das Tradi-Idol Benedikt den selben Karlspreis bekommen, würden sie hier alle jubeln, wieviele bedeutende Leute aus Deutschland nach Rom jetten würden. Wer da auf die Kosten verwiesen hätte, über den wären sie sofort in bewährter Manier hergefallen und hätten ihn als "Kirchenfeind" und "Linksgrünen" geschmäht.

    Geht doch allesamt zu den tollen Piusbrüdern, da habt ihr alles, was ihr wollt und müsst eure Energien nicht mehr im Dauerbashing vergeuden!

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  5. EU-Chef Jean-Claude Junker sprache heute davon, dass Franziskus "uns Kindern der Aufklärung" einiges zutraue. Drum hat sich wohl der im Vergleich zur EU arme Vatikan gedacht, dass er diesem reichen EU-Land Deutschland mit seinen Rekordsteuereinnahmen und seinen "Kindern der Aufklärung" ein paar Kosten ohne weiteres zumuten kann. Der Hl. Stuhl braucht sein Geld dagegen natürlich für Wichtigeres, als es zu den Kindern der Aufklärung nach Aachen zu tragen. Franziskus hat also ganz im Sinne seines Patrons und seines Programms gehandelt.

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