Samstag, 21. Mai 2016

Der "Asyl-Panzer" beim Karneval war keine Volksverhetzung...!

Heutzutage ist man ganz flott bei der Hand mit Anzeigen, und da schreckt man auch vor dem Karneval nicht zurück.
Wir erinnern uns, dass es in den Medien Deutschlands hoch her ging, weil eine Panzer-Attrappe mit dem Schriftzug "Asylabwehr" mit dabei war.
Sofort griff man zur juristischen Keule: Volksverhetzung. Landauf, landab veröffentlichte Empörung. 

Ganz unauffällig und beinahe kleinlaut kam vor ca. 10 Tagen die Entwarnung, die wohl kaum in allen Medien zitiert wurde: Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt - der Tatbestand der Volksverhetzung liegt nicht vor! ---> HIER !
Nichts dagegen, dass jemand vor Gericht geht und das prüfen lassen will. Nichts dagegen, wenn Medien mit großen Schlagzeilen berichten. Aber wo bleibt jetzt die mediale "Entwarnung"?
Es ist so wie mit den Gerüchten - einmal ausgestreut, fängt sie keiner mehr ein. Für den Karnevalsverein und für das Image der Stadt bleibt der Scha-
den aber bestehen.

Kommentare:

  1. So ist es doch immer:
    Es wird über Leute hergezogen und laut herausposaunt,
    was die angeblich gemacht haben "sollen".
    Schlagzeilen riesengroß.
    Und nachher war meistens nichts dran.
    Man sollte alle Presseartikel mit dem Namen des
    Verfassers versehen und diese nachher wegen
    Rufschädigung verklagen!

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    1. Gute Idee,
      das sollte man wirklich gesetzlich so formulieren,
      damit diese 08/15 Schreiberei endlich aufhört.
      Irgendeiner von den Presse-F.... setzt einen Artikel
      in die Welt, die anderen schreiben es ab.
      Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 10 (sehr schlecht)
      würde ich vielen Zeitungen eine glatte 12 geben.

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