Samstag, 21. Mai 2016

Der KREUZKNAPPE gesteht: Ab und zu bin ich sehr gewalttätig...!

Mein gestriger Artikel mit "Beweisfotos" aus unserem Blumen-
garten wurde erstaunlich häufig angeklickt, und es gab einige erfreu-
liche, nette Reak-
tionen. Wie nicht anders in unser Zeit der Internet-Trolle
zu erwarten, gab es aber auch zwei deftige Pöbeleien und Anfeindungen per E-Mail, die ano-
nym unterstellten, da sehe man mal wieder, in welchem Protz und Saus und Braus "der Tradi-Blogger" üppigst lebe, derweil andere Mitmenschen darben müssten.

Liebe dummschwätzenden Zeitgenossen! - Eigentlich brauche ich mich vor Leuten wie Ihnen nicht zu rechtfertigen, aber ich versichere Ihnen: Wir leben sehr sparsam - es bleibt uns auch nicht viel anderes übrig, denn die Rente ist nicht allzu üppig (ich bin wegen chronischer Schmerz-Erkrankung vorzeitig aus dem Dienst ausgeschieden). Wenn Sie nun auf-
grund der Blumenpracht rund um unser Häuschen meinen, mir Kapitalis-
mus vorwerfen zu können, liegen Sie völlig schief. 

Wer auch nur ein bisschen Ahnung von der Gärtnerei hat, der weiß, dass es Blu-
mensorten gibt, die durch jahrelange Wiederverwendung äußerst preiswert sind. Unsere Tulpen werden Jahr für Jahr nach der Blüte sorg-
sam ausgebuddelt, zum Trocknen und Nachreifen gelagert und in der nächsten Saison wieder eingesetzt. Fast alles bei uns ist selbst gesät und angezogen!
Ganz genau so funktioniert es mit vielen anderen Pflanzen, wenn sie nicht sowieso schon mehrjährig sind und draußen überwintern. Mit Absicht habe ich preiswerte, sehr robuste Pflanzen im Garten, die zwar mächtig Ein-
druck machen, aber auf Dauer so gut wie nichts kosten. Die tollen Iris (Schwertlilien), die Sie im gestrigen Artikel sahen, leben viele Jahre lang. Und jetzt kommt das Thema meiner Gewalttätigkeit: Ebenso wie die Dahlien lassen sich die Iris, wenn man den Trick einmal raushat, mit einiger Geschicklichkeit und mit Kraftanstrengung gut teilen und ver-
mehren. Mit anderen Worten: Meine herrliche "Blumenschar" wächst
und wächst - und zwar zum Nulltarif.

Ansonsten bin ich aber aus christlicher Überzeugung überhaupt nicht gewalttätig, auch nicht zu Dummschwätzern...

Kommentare:

  1. Ich finde es einfach toll,
    wie Sie mit solchen Stänkerern und Neidern umgehen,
    die es offenbar überall gibt - mein Mann wird auch
    von solchen "Heckenschützen" belästigt, weil er
    recht erfolgreich eine kleine Metzgerei betreibt.
    Machen Sie weiter - und behalten Sie Ihren
    großartigen Humor!

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    1. Zustimmung!
      Als häufiger Leser dieses interessanten Blogs
      finde ich es erfrischend, dass der Schreiber ab und
      zu auch Einblicke in sein eigenes Leben (und manchmal
      offensichtlich auch Leiden) gewährt.
      Das macht das so anonyme Internet ein wenig
      "menschlicher" und sympathischer.
      Solche "Dummschwätzer" kennen wir alle übrigens,
      und zwar als im Kirchendienst Stehender zur Genüge!

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  2. Diözesaner Bürohengst21. Mai 2016 um 10:42

    Ich freue mich mit Ihnen über Ihr schönes Hobby,
    das sicher auch der nötige Ausgleich ist angesichts
    des Elends, dass sich einem häufig im Internet bietet
    - ich meine die Armen im Geiste...

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  3. "Meine herrliche "Blumenschar" wächst und wächst - und zwar zum Nulltarif."
    Es wächst zum Nulltarif was das Geld betrifft, aber nicht ohne anstrengende Arbeit und Ideen. Das sollten die Dummschwätzer erst mal nachmachen.
    Wie sagt man:
    "Und war es köstlich, dann war es Müh' und Arbeit!"

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