Mittwoch, 25. Mai 2016

Erzbistum München: Priester als Stalker bei Mesnerin und als Brandstifter?

Wäre das ein Zahnarzt gewesen und seine Praxishelferin, würde das wahrscheinlich gerade mal für die Lokalzeitung reichen. Aber hier ist ein katholischer Priester der Verdächtigte, und das ist dann ein interessanter Fall für die bundesweite Presse:
Wie zuerst die "Passauer Neue Presse" berichtete, steht ein Pfarrer unter dem dringenden Verdacht, seiner Mesnerin "nachgestellt" zu haben und nach seiner Abweisung in deren Wohnung "gezündelt"             zu haben - was nur Dank schneller Feuer-
wehr glimpflich ausgegangen sein soll.
Man lese z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Es mag einige völlig überraschen, aber es spricht einiges dafür, dass auch katholische Priester nur Menschen sind, mit Fehlern und Schwächen.
Und es gibt auch welche, die Hilfe brauchen. Die 99 % der Priester, die
sich nichts Schlimmes zuschulden kommen lassen, sind mal wieder wenig erfreut über solch eine Nachricht...

Kommentare:

  1. Schwarze Schafe gibt es überall.
    Das ist ärgerlich, aber unvermeidbar.
    Der Pfarrer ist bereits aus dem Verkehr gezogen.

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  2. 99% der Priester sollen ganz unbescholten sein - Mann, haben Sie Gottvertrauen...

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  3. Die Medien leben überhaupt vom einstelligen Prozentbereich und vom Promillebereich, wie der KREUZKNAPPE treffend erkennt. So erklärte ein Strafrechtsexperte, der sich seit langem mit dem Thema sachverständig befassst, im "Mißbrauchsjahr" 2010 in der "Tagespost", dass die Wahrscheinlichkeit von einem Priester mißbraucht zu werden über 30 mal geringer sei als von Angehörigen und Bekannten in Verwandschaft und Vereinen. Das interessiert aber wenig.Die Beispiele lassen sich in der Tat endlos fortsetzen. Wie sollten auch Journalisten ihren Lebensunterhalt verdienen, wenn sie als Überschrift immer schreiben müssten: "Neueste Nachrichten aus dem Promillebereich!" ?

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