Dienstag, 24. Mai 2016

"Gebetsraum Muslime" - Ein Hinweisschild im Frankfurter Flughafen als Internet-Aufreger!

Das fotografierte Hinweisschild findet sich derzeit in diversen Internetauftritten, bei twitter und bei Facebook. ---> HIER !
Aufgenommen wurde es im Frank-
furter Flughafen, vom privaten Fotografen mit dem Untertitel versehen "Die religiöse Rangord-
nung im Flughafen Frankfurt"
.
Man ahnt schon - da handelt es sich mal wieder um nicht weniger als den Untergang des christlichen Abend-
landes, exemplarisch dargestellt an einem Wegweiser-Schild.

Ganz klar - da haben wir den ultimativen und nicht zu leugnenden Beweis, dass die Muslime längst die Oberhand gewonnen haben und man ihnen in vorauseilendem Gehorsam schon mal den vordersten Platz beim Wegwei-
ser des Flughafens überlassen hat. Ein Skandal!?
Aber stimmt das wirklich so?

Nein, ich glaube nicht, dass das Schild eine Fälschung ist. Ich glaube aber, dass das Foto trotzdem manipulierend wirkt, weil es zwar einen Teil der Wahrheit vollkommen korrekt darstellt, dafür aber einen anderen Teil der Wahrheit vollkommen inkorrekt unterschlägt. 
Ja, an dieser Stelle im Frankfurter Flughafen steht der musli-
mische Gebetsraum a
uf dem ersten Platz des Schildes, wo man gewöhnlich die allgemein wichtigste Information finden soll. Daraus aber zu schließen, damit sei die religiöse Rangordnung dokumentiert, ist für meine Begriffe schlicht Quatsch.

An anderen Stellen im Gebäude sieht man ähnliche Informationen in anderer Reihenfolge, mal so, mal so wechselnd, wie man auch auf dem Foto eines (atheistischen) Bloggers klar erkennen kann ---> HIER !
In den offiziellen Informationen des Flughafens werden z.B. die Juden zuerst benannt; man erfährt dort auch, dass es dort erstaunlicherweise insgesamt 10 (!) Andachtsräume gibt. ---> HIER !  
Ich schlage also vor
, den Untergang des Abendlandes schnell wieder von der Tagesordnung zu nehmen. Des weiteren möchte ich den Spezies aus allen Ecken empfehlen, solche Publikumstäuschungen doch bitte zu unterlassen. Es fällt nur auf euch selbst zurück, wenn's rauskommt.
Oder meint ihr wirklich, das macht einen guten Eindruck, wenn ihr solche Tricksereien nötig habt...?!
 

Kommentare:

  1. Helmut Schneider24. Mai 2016 um 10:57

    Der KREUZKNAPPE zeigt wieder einmal sehr positiv,
    was ein wirklicher Tradi ist: Nicht auf einem Auge
    blind, sondern aufdecken, was schief läuft, egal von wo.
    Da könnten sich manche ein Beispiel dran nehmen!

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  2. Ich will es mal ganz deutlich sagen:
    Den allermeisten Christen ist eine Kapelle im
    Flughafengebäude sowieso shit-egal. Die kriegen
    ja noch nicht mal zum Sonntagsgottesdienst den
    Hintern hoch.
    Anders dagegen die meisten Muslime, für die
    es immer noch selbstverständlich ist, ihre reli-
    giösen Pflichten zu erfüllen.
    Und so machen sie regen Gebrauch von "ihrem"
    Gebetsraum, während nebenan bei den Katholiken
    gähnende Leere herrscht.
    Und: Die Muslime machen zusätzlich noch offensiv
    Werbung für den Gebetsraum, siehe z.B.
    hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=3zEgfamsvo4

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    Antworten
    1. Man muss aufpassen.

      Bei den Brüsseler Anschlägen spielte m.W. eine islamistische Gruppe eine Rolle, die sich in so einem Gebetsraum weitgehend unbeobachtet traf und dort Leute radikalisierte.

      An der Humboldt-Uni dagegen wurde vor ein paar Monaten ein Gebetsraum aus rein politisch-korrekten Gründen (Gleichheitsgebot) geschlossen, obwohl gerade dieser Gebetsraum sich zu einer fruchtbaren Plattform für dialogoffene musl. Studenten und Nichtstudenten entwickelt hatte, wo viele aktuelle Probleme ohne Druck von radikalislamischen Kräften (die ja auch manche Moschee beherrschen) sehr offen diskutiert wurden.

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