Freitag, 20. Mai 2016

Kardinal Sarah ist sauer - Aufruf an Katholiken "gegen ideologische Kolonialisierung"

Eigentlich bin ich gar nicht da - Sie wissen schon, gerade buddele ich im Garten Löcher und setze ca. 30 im Ge-
wächshaus vorgezo-
gene Dahlien ein - aber ein kurzer Zwischenstopp in
der digitalen Welt zeigt mir gerade, dass Kardinal Sarah sich mächtig geärgert hat. Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramen-
tenordnung findet, dass wir Christen die Pflicht haben, "gegen die Verban-
nung Gottes aus der Gesellschaft"
anzukämpfen, wie ein Artikel der Nach-
richtenagentur "CNA" es formuliert. ---> HIER !

Hat der Kardinal aus Afrika recht oder schießt er da ein wenig über das
Ziel hinaus?

Kommentare:

  1. Im Prinzip kann man Kardinal Sarah nur zustimmen,
    wenn man ein treuer Katholik ist.
    Wir leben doch wirklich in vielerlei Beziehung
    in einer Wegwerfgesellschaft. Dazu gehört z.B.,
    dass weltweit ein Viertel (!) aller Schwangerschaften
    mit Abtreibung endet, Millionen von Babys werden
    Jahr für Jahr getötet.
    Ich habe nur Zweifel, ob es klug ist, als Christen
    immer nur dagegen anzustinken, wie schlimm die Zustände
    doch sind. Stattdessen sollte die Kirche als leuchtendes
    Vorbild überzeugen, durch großzügigste Hilfen für
    Schwangere und Alleinstehende.
    Oder anderes Beispiel: Papst und Kirche jammern über
    die miese Bezahlung und die Ausbeutung von Arbeitskräften.
    Und wie sieht es mit den Tarifen aus bei der Bezahlung
    der kirchlichen Angestellten?
    Ich habe noch nie gehört, dass eine kirchliche Kranken-
    schwester oder Kindergärtnerin 20 % mehr Lohn bekommt...

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  2. Heiliger Bimbam20. Mai 2016 um 10:17

    Da solltesich Kardinal Sarah erst einmal mit seinen
    deutschen Amtsbrüdern an einen Tisch setzen.
    Ich fürchte, deren Auffassung entspricht nicht unbedingt
    der seinen, um es mal vorsichtig zu formulieren.

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  3. Seine Eminenz hat offensichtlich die legendäre Freiburger Rede von Bene nicht gelesen. Die Kirche war dann stark und bei ihrer Sache, wenn sie sich entweltlicht, d.h. in Distanz zur Gesellschaft begeben hat. 6, setzen, Eminenz!

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