Freitag, 20. Mai 2016

Ob Alexander Kissler das wohl auch für eine "Albernheit" hält? - Papst Franziskus verurteilt Lohndumping als Todsünde!

Gestern hat er es dem Papst mal so richtig gegeben, der Schreiber Alexander Kissler. Er ließ es krachen, dass die verbalen Fetzen flogen, und auch hier im Blog gab es jede Menge Leserreaktionen.
Kissler hat also wieder einmal einen Nerv getroffen. Dennoch bleibt seine Sicht-
weise bewusst einseitig, man könnte auch sagen: unfair.

Papst Franziskus kann man nicht be-
schreibend "einfangen", indem man seine verbalen Ausrutscher und zu leichtsinnige Interviews sammelt wie Briefmarken.
Er ist auch der Papst, der die Herzen erreicht, der mit mancher Aktion, mit mancher Begegnung und manchem deutlichen Wort zum beeindruckenden Helfer und zum unüberhörbaren Mahner wurde.

So geschah es auch gestern in der Morgenmesse im Vatikan, wo Papst Franziskus sich eindringlich und in den Medien viel zitiert mit dem Thema Lohndumping und Ausbeutung der menschlichen Arbeit beschäftigte. Ganz klare Ansage: Wer seinen eigenen Reichtum darauf aufbaut, andere wie ein Blutsauger auszusaugen und ihnen den gerechten Lohn z.B. durch nur befristete Verträge vorenthält, der lebt ganz ein-
deutig in Todsünde
, denn solch eine Ausbeutung ist nichts als modernes Sklaventum. ---> HIER !

Das ist nicht neu, aber es muss in dieser modernen, ausbeuterischen Welt wohl immer wieder laut gesagt werden, entsprechend der katholischen Soziallehre, siehe z.B. ---> HIER und HIER !
Danke für diese klare Ansage, Papst Franziskus!  Es soll nachher keiner behaupten können, das habe er nicht gewusst... 

Kommentare:

  1. Das haben seine Vorgänger im Papstamt
    auch schon vielfach erklärt. Genutzt hat es wenig,
    das geht bei den Betreffenden am A... vorbei!

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  2. KIRCHLICHER PROFI20. Mai 2016 um 07:30

    Das muss man dem Kreuzknappen hoch anrechnen:
    Er guckt immer wieder über den Tellerrand der Tradis
    hinaus und sieht auch das Positive bei gegenteiligen
    Standpunkten. Weiter so, ich lese immer wieder gerne
    in diesem Blog!

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    1. Ja, der Kreuzknappe guckt immer auf beide Seiten: Er gewinnt jeder Seite was Gutes ab; versucht es jedem recht zu machen und er turnt den gleichen Wischi-Waschi-Eiapopeia Ringelpiez nach, das in Rom, den Medien und den deutschen Laienvetretungen vorgeturnt wird.

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    2. Das klingt gefährlich nach Lagerkoller. Für das Himmelreich ist es völlig gleichgültig, zu welchem Lager du gehörst. Von Zweien, die das gleiche Lager teilen, wird der eine mitgenommen und der andere liegen lassen. Man sollte in allen Lagern alles prüfen und das Gute behalten, sagt Paulus. Dann wird man auch gelassener und langmütiger und die verzeihlichen Schwächen der anderen ("Wischi-Waschi") wirken gar nicht mehr bedrohlich und der Lagerkoller geht vorbei. Dann klappt es auch mit der Romtreue. Den Knappen sollte man ermutigen und nicht verunsichern auf diesem Weg.

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    3. Googlekontenloser meint:
      Ach was - deutsche Laienvertretungen versuchen, es JEDEM recht zu machen und lassen sich auf Perspektivwechsel ein?
      Sich auf die Position anderer einzulassen, mag bereichernd sein, kann (muss) aber nicht zur Verschiebung der eigenen Koordinaten führen. Falls dt. Laienvertretungen das tatsächlich machen sollten, hätten Sie Herrn Niebecker etwas voraus....

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  3. Kirchenmäuserich20. Mai 2016 um 07:47

    Würden die Journalisten wie Alexander Kissler
    sich nicht als alberne Erbsenzähler betätigen,
    sondern als Befolger der katholischen Lehre und
    diverse mahnender Papstworte,
    dann ginge es uns allen besser.
    Wir leben in einer Republik der berufsmäßigen
    Nörgler und Miesmacher!

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  4. Was kann Alexander Kissler froh sein,
    dass er für seine Artikel nicht so mies bezahlt wird
    wie die Leiharbeiter, über die der Papst sich so
    große Sorgen macht...
    Vielleicht würde es unseren abgehobenen Journalisten,
    die über den Papst herziehen, mal gut tun, wenn sie
    mal ein Vierteljahr im Schichtbetrieb am Fließband
    stehen würden!

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  5. Kissler ist ein Dummschreiber, fett bezahlt von der Systempresse.

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  6. Es ist nicht nur eine Todsünde, es ist sogar eine der fünf Himmelschreienden Sünden (KKK). Aber es ist natürlich gut, daß er dies in Erinnerung ruft – auch den Bischöfen hoffe ich.

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