Montag, 9. Mai 2016

Ob das Kardinal Woelki auch gefällt? - Glockenfachmann: Der Muezzinruf ist was ganz anderes als Glockenläuten!

Wir erinnern uns, dass sich Kardinal Woelki kürzlich kräftige Gedanken machte über die "selbsternannte Alternative für Deutschland" (AfD).
Mit Blick auf die Religionsfreiheit mahnte der Kardinal an, wer Kirch-
türme wolle, müsse auch Minarette akzeptieren. ---> Video HIER !
Das ist natürlich nicht falsch, was er da sagt, aber es ist möglicherweise nicht differenziert genug.
Gerade heute weist ein Glocken-
experte darauf hin, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann, denn der Muezzinruf sei im Gegen-
satz zum neutralen Glockenläuten eine
"politisierbare apodiktische Aussage mit exklusivem Absolut-
heitsanspruch auch gegenüber Dritten".
.. - aktuell nachlesbar z.B. bei "katholisch.de" ---> HIER !

Ob der Experte sich jetzt einen Rüffel der politisch Korrekten einhandelt?

Kommentare:

  1. Gut, wenn man dem zeitgeistigen Kardinal endlich
    mal zeigt, wo die Glocken hängen...!

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    1. Des "Beobachters" Abendgebet:
      "Ich danke dir, Herr, dass ich so gut katholisch bin und nicht so wie dieser zeitgeistige Kardinal da!"

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  2. Zur Aufregung und Stimmungsmache besteht kein Anlass,
    weder in der einen, noch in der anderen Richtung.
    So wie ich es für einfach unpassend und polemisch
    finde, dass der Kardinal von der "selbsternannten AfD"
    spricht, so überzogen ist die Äußerung des Glocken-
    experten. Ein Muezzinruf muss nicht gleich ein
    "Herrschaftsanspruch" sein, sondern einfach eine Ein-
    ladung zum Gebet.

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  3. Na ja, mit Differenzieren ist das so eine Sache – auch beim Kreuzknappen selbst. Minarett bedeutet zumindest in Deutschland nur in äußerst seltenen Fällen gleichzeitig den Muezzinruf von dort aus. Sprich: Wenn Woelki ein Ja zu Minaretten sagt, dann sagt er damit nicht zwangsläufig ein Ja zum Muezzinruf.

    Davon unbenommen ist der Muezzinruf vom Minarett aus in der Tat nicht mit dem Kirchturm-Glockenläuten vergleichbar. Das ist nichts Neues. Und es ist mir auch nicht bekannt, dass Woelki beides gleichgesetzt hätte.

    Übrigens: Minarette/Moscheen in Deutschland können auch so (attraktiv) aussehen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/DITIB-Zentralmoschee_K%C3%B6ln#/media/File:DITIB-Zentralmoschee_K%C3%B6ln_-_April_2015-7489.jpg

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  4. Kardinal Woelki hat allerdings,
    das müsste man zu seiner "Verteidigung" anmerken,
    nicht explizit vom "Muezzinruf" gesprochen,
    sondern nur davon, dass man auch Minarette zulassen muss.
    In der Praxis ist mir allerdings kein Minarett bekannt,
    von dem nicht auch der Muezzin ruft, und sei es
    durch Lautsprecher, was wiederum in einigen Fällen für
    Ärger sorgt:

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/glaube/minarett-lautsprecher-ist-der-ruf-erst-installiert/1898840.html

    Im Link erfährt man dann auch, was das in der
    Praxis bedeutet: Da schallt nämlich der Ruf
    fünfmal am Tag, und das an allen sieben Tagen
    der Woche!
    Das gefällt nicht jedem. Mancherorts wird der
    Muezzinruf daher mit Auflagen genehmigt, also
    weniger oft, weniger laut usw.

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  5. Die Ausführungen des Kardinals sind einseitig
    und damit falsch:
    Zum Recht der freien Religionsausübung, wie das Grund-
    gesetz es vorsieht, gehört immer auch die Toleranz
    anderen gegenüber.
    „Allah ist der Allergrößte. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Kommt her zum Gebet. Kommt her zum Heil. Allah ist der Allergrößte“
    Behauptet jemand ernsthaft, das sei tolerant?
    Man kann sich vorstellen, welche Aufregung in Deutschlnad
    herrschen würde, wenn die Katholiken per Lautsprecher
    das Glaubensbekenntnis verkünden würden,
    obwohl dies andere nicht zu armen Ungläubigen abstempelt
    wie der Muezzinruf das macht.

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    1. Das machen wir doch in wenigen Tagen wie alle Jahre wieder an Fronleichnam und sind dabei genauso tolerant oder intolerant wie der Muezzin (der von "Ungläubigen" übrigens wie oben korrekt zitiert aber falsch behauptet gar nichts sagt).

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    2. Wie darf ich das verstehen,
      Leser Jorge,
      ruft der Muezzin Ihrer Meinung nach wirklich
      gar nichts?
      Oder leiden Sie unter Schwerhörigkeit?
      Auch wer nichts hört,
      kann lesen:
      Den Text des Muezzinrufes gibt es beispielsweise
      hier:
      http://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/BQs/BQ300ff/BQ336/iirf_bulletin_15__2014-4_.pdf

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    3. Den Vergleich mit Fronleichnam
      bei Leser Jörge finde ich unpassend und geschmacklos.
      Wenn die Katholiken ein einziges Mal im Jahr durch
      einige Straßen ziehen, dabei singen und beten,
      und nach zwei Stunden ist das Ganze wieder vorbei,
      dann kann man das doch nicht mit dem von manchen
      als jaulend empfundenen Singsang des Muezzins
      vergleichen, der tagein tagaus alle berieselt.

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    4. Naja, scheint Geschmackssache zu sein.
      Es gibt jdfs. viele Prottis und Atheisten, die finden Fronleichnam genauso unpassend und geschmacklos wie den Gesang des Muezzins. Mir gefällt beides.

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    5. Es gibt viele, die empfinden den allsonntäglichen jaulenden Singsang des Papstes zum Angelus am Mittag, der über die Medien uns auch berieselt, als unangenehm und übergriffig.

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    6. Da schau her,
      das sind die Qualitätsleserbriefe,
      dir wir alle hier so zum ... finden.

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    7. Jaja, aber wenn über den "jaulenden Singsang des Muezzin" schwadroniert wird (s.o.), dann ist das für den feschen Sindbad natürlich echte Leserbriefqualität...

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  6. Zu einem beruhigend unaufgeregten Artikel des "Papsttreuen Bloggers" zu diesem Thema (http://papsttreuerblog.de/2016/04/19/freiheit-glaube-und-minarettverbot) hatte ich letztens schonmal angemerkt, dass das katholische Glockenläuten zum Gebet ohnehin eine von Franziskus angeregte Adaption des musl. Gebetsrufs ist, also einfach eine christliche Kopie.

    Was bei der Erklärung des Muezzinrufs (...) hilfreich sein kann, wäre die Aufklärung, dass das Angelusläuten der Katholiken ja auf die Initiative von Franziskus zurückgeht, nachdem dieser die Gebetsrufe der Moslems im Hl. Land kennengelernt hat. Er war von der Gottesfürchtigkeit dieser Sitte so beeindruckt, dass er in Italien etwas Ähnliches anregte, und so entstand das Angelusläuten.

    Habs inzwischen auch nachgeschlagen, es steht im Brief an die Lenker der Völker, geschrieben direkt nach der Rückkehr von der Reise in den Nahen Osten. Noch damals erklang der musl. Ruf anscheinend oft nur dreimal, nicht fünfmal am Tag.

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    1. Jorge irrt,
      Glocken waren schon vor 5000 Jahren in China
      bekannt, die Mönche riefen damit zum Gebet.
      Franziskus lebte im 12. Jahrhundert, katholische
      Mönche brachten die ersten Glocken bereits im 6. Jahrhundert von ihren Reisen mit.

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    2. Tatsächlich ein Irrtum meinerseits: Ich hab aus Versehen in der Tat die falsche Quelle notiert. Es war Franziskus' Brief an die Kustoden, der diese Anregung zur Übernahme des musl. Gebetsrufes durch die kath. Kirche enthielt, nicht der an die Lenker der Völker. Alles andere stimmt natürlich.

      Pseudo-Einwände wie der des Domguckers brauchen an sich eigtl. keine Erwiderung, aber wo wir schonmal dabei sind: Es geht hier ums dreimal tägliche Angelusläuten. Das ist eine Kopie aus dem Islam und kann gut dazu dienen, kath. Gläubigen, die das noch nicht kennen (z.B. den Kindern des "Papsttreuen Bloggers"), den Sinn des Muezzinrufs verständlich zu machen.
      Dass das Glockenläuten an sich natürl. älter ist und auch im christl. Bereich schon lange vor Franziskus praktiziert wurde, spielt hierfür keine Rolle.

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    3. Leser Jorge schreibt (um 14.28 Uhr):
      "...hatte ich letztens schonmal angemerkt, dass das katholische Glockenläuten zum Gebet ohnehin eine von Franziskus angeregte Adaption des musl. Gebetsrufs ist, also einfach eine christliche Kopie"
      Das ist absurd!
      http://suite101.de/article/kirchenglocken-entstehung-geschichte-und-bedeutung-der-gelaeute-a109848

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    4. Nee, Jorge irrt nicht – ihm geht es hier ja nur um das Glockenläuten während des dreimal täglich gesprochenen Angelus-Gebets, und der Angelus ist nun mal franziskanischen Ursprungs.

      Wie von ihm schon erwähnt: Franz von Assisi war bei seiner Missionsreise im Orient vom fünfmaligen Gebetsruf des Muezzin vom Minarett herab so beeindruckt, dass er derartige Gebetszeiten auch im Abendland einführen wollte. Daraus entwickelte sich zunächst das Angelusgebet unter Glockengeläut am Abend, dann auch am Morgen und ab 16./17. Jahrhundert auch am Mittag.

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    5. @Eremitin: s.o.

      Der verlinkte Artikel von Michael Voigt ist sehr gut, aber er widerspricht meiner (in der Lit. breit belegten) Aussage ja gar nicht. Da geht's um den Gebetsruf zum Angelus, eine Adaption aus dem Islam, nicht um Glocken an sich. Also nicht absurd.

      Evtl. war meine zu Anfang verwendete Ausdrucksweise "das katholische Glockenläuten zum Gebet" etwas zu allgemein formuliert, aber aus dem Beitrag geht ja klar erkennbar hervor, dass der mehrmalige Gebetsruf des Angelus im Fokus steht und nicht die Glocke als Schlaginstrument.

      Der Angelusruf war früher ja auch als Hilfe für die Tagzeiteneinteilung wichtig, auch das entspricht genau einer der Funktionen des Muezzinrufs im Orient.

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    6. SOLODIOSBASTA:
      Es würde die Diskussion vereinfachen,
      wenn die Schreiber nicht mal so, mal so formulierten.
      Wie die "Eremitin CH" richtig zitiert,
      hat Jorge mal vom "katholischen Glockenläuten"
      geschireben, mal vom "Angelus".
      Das löst Verwirrung aus.
      Abgesehen davon ging die Wortmeldung haarscharf
      am Thema vorbei.
      Es geht nicht um den Spezialfall Angelus-Läuten,
      sondern um das Läuten allgemein.
      Das wirkt wie der plumpe Versuch eines
      Täuschungsmanövers.

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  7. Bezüglich Muezzinruf geht es ja wild durcheinander.
    Richtig ist, dass der Muezzinruf zum muslimischen Glauben
    gehört und betont, dass Allah der Größte ist und niemand
    so groß wie er.
    Aber nirgendwo steht, dass diese auch politische Botschaft
    lautsprecherverstärkt sein muss.
    Beispielsweise in Indonesien, wo Muslime die Mehrheit haben,
    wird nicht nur einen lauten, störenden Muezzinruf zum Gebet
    gerufen, sondern durch eionen Gong.
    Mit ein bisschen guten Willen geht so manches...

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  8. Für alle, die wegen Hörschäden oder aus ideologischen
    Gründen die Rufe des Muezzins nicht hören wollen,
    hier ein kurzes Video.
    Den Ton am besten lauter stellen...

    http://www.liveleak.com/view?i=652_1462646688

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    1. Studiosus,
      ich Ahnungslose bin Ihrem Rat gefolgt
      und habe mir das verlinkte Video
      angeschaut, in voller Lautstärke...
      Das ist ja furchtbar !!!

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  9. Ordinariatsgeschädigter9. Mai 2016 um 16:07

    Die Juristen sind sich weitgehend einig,
    dass der Gebetsruf des Muezzins vom Grundrecht
    auf Religionsfreiheit abgedeckt ist.
    Anders sieht das aus, wenn dieser lautsprecher-
    verstärkt wird - in diesem Falle ist dieser
    in jedem Einzelfalle genehmigungspflichtig:

    https://www.geo.uni-augsburg.de/lehrstuehle/humgeo/team/schmitt/publikationen/schmitt_2003_Juristische-Diskussion-Gebetsruf.pdf

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  10. Diözesaner Bürohengst9. Mai 2016 um 18:28

    Vielleicht hilft es
    bei all der Aufregung, sich das Dokument
    des Glockenexperten im Original durchzulesen:

    http://glockenmuseum.de/wp-content/uploads/2016/05/KlausHammer-Gebetsruf-islamischer-Muezzin-vs-liturgischem-L%C3%A4uten.pdf

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  11. Das Zitat des Glockenexperten oben passt sowieso besser zur Ideologie der Piusbrüder, die immer noch von einem katholischen Gottesstaat faseln. Und ich habe mit der Aussage des Muezzins überhaupt kein Problem, weil ich auch glaube, dass Gott der Allergrößte ist und es keinen anderen Gott gibt. Mohammed kann ich auch schmerzlos als Prophet akzeptieren, alles gut!

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  12. Der Hinweis des "Diöz. Bürohengstes" ist gut. Klaus Hammers Beitrag sollte man am besten im Original lesen und bewerten.

    Hammer schreibt erkennbar als Protestant. Von daher nennt er bspw. die kath. Angelustradition (und ihre Ursprünge) nicht, sondern erwähnt stattdessen nur das prot. Betläuten, das ja eine christologische Umdeutung des marianischen Angelus beinhaltet (Morgenläuten = Auferstehung, Mittagsläuten = Kreuzespein, Abendläuten = Christgeburt).

    Auch das öfftl. Bekenntnis der kath. Fronleichnamsprozession gerät bei Hammer als Parallele nicht in den Blick. Daher kann er die Öffentlichkeitswirkung der im musl. Gebetsruf enthaltenen Aussagen dem „Überwältigungsverbot“ hinsichtlich rel. Glaubensinhalte gegenüberstellen, wie es sich die großen christl. Kirchen auferlegt hätten.

    Etwas überkritisch interpretiert er die Aussage des Gebetsrufs als „spaltend“, da hier zw. Rechtgläubigen (die dem Ruf zur „Hingabe“ folgen) und Ungläubigen unterschieden werde.
    Wie ich oben schon sagte, passiert bei der kath. Fronleichnamsprozession (oder auch Aktionen wie „Nightfever“) exakt dasselbe, insoweit öffentlich erkennbar wird, ob man das Allerheiligste anbetet oder achtlos vorübergeht. Hammer als Protestanten interessiert das verständlicherweise nicht, uns als Katholiken aber schon.

    Anschließend zitiert er ähnl. wie oben der "Kirchgänger" die Verdammungsurteile gegen „Ungläubige“ aus dem Koran und bringt sie mit dem Gebetsruf in Zshg. Das ist sicher stark überzogen, im Grunde irreführend, denn wie schon gesagt kommen im musl. Gebetsruf weder „Ungläubige“ noch derartige Urteile über sie vor.
    Man folgt der Einladung oder man folgt ihr halt nicht. Alles andere ist Einbildung oder Bedrohungsgefühl und hängt vom Grad der Islamangst des Hörers ab. Auch christliches Läuten kann bei überempfindlichen Atheisten Wut oder Angst vor Höllendrohungen auslösen.

    Hammer zufolge sei das Glockenläuten dagg. neutral, weil es keine unmittelbare Glaubensaussage transportiere und zudem immer auch weltliche Funktionen hatte (Sturmläuten, Markt- oder Gerichtsglocke, Zeiteinteilung). Für den Muezzinruf gelte das bzgl. der Zeitanzeige zwar auch (das räumt Hammer ein), aber durch die explizite Glaubensaussage finde hier dennoch eine Art öfftl. „Überwältigung“ statt.

    Hammers Hauptargument ist aber kulturhistorisch: Glockenläuten sei in Mitteleuropa seit Karl dem Großen eingebürgert, während dies für den Muezzinruf nicht gelte. Eine gewohnheitsrechtliche Basis bestehe daher nicht.
    Eine Diskussion dieses zweifellos richtigen Befunds im Kontext der Religionsfreiheit findet in Hammers Artikel nicht statt. So erwähnt er zwar, viele Muslime hätten heute ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland, zieht daraus aber keine Konsequenzen.

    Ein zweites Argument ist akustisch-ästhetisch: Während Glockenläuten die Assoziation einer Idylle wecke, bewertet er das aus vielfachen Rufen entstehende unkoordinierte "Tohuwabohu", wie man es in isl. Metropolen hört, als "vulgär anmutendes Lautsprechergeplärre".

    Diese abschätzige Ausdrucksweise in dem sonst um Serösität bemühten Beitrag stört etwas; eine zweite sehr unschöne Stelle ist die ganz sachfremde und unfachmännische Bezeichnung der Proskynese (Niederwerfung) im musl. rituellen Gebet als "Kotau".

    Hammer betont weiter, der Minarettruf sei früher nie lautsprecherverstärkt und anders als das Glockengeläut nicht auf Fernwirkung angelegt, sondern nur im Nahbereich um die Moschee zu hören gewesen.
    Das stimmt so zugespitzt natürl. nicht. Wie das Bsp. des hl. Franz belegt, hatte der Ruf durchaus eine gewisse Fernwirkung, die grob mit dem Läuten einer Kirchenglocke vglb. ist. Lautsprecher sind dagg. in der Tat eine ganz moderne Erscheinung.

    Insgesamt bietet Hammer eine schöne Liste einigermaßen fundierter Argumente, ist aber doch sehr einseitig für die Glocke und gegen den Muezzin eingenommen (als Kustos eines Glockenmuseums nicht überraschend).

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