Montag, 16. Mai 2016

Papst Franziskus meint, dass Frauen "oft die besseren Missionare" sind - Wetteifern der Geschlechter?

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es. Für den Papst ist das Ergebnis aber offensichtlich schon ent-
schieden, denn es steht im Wetteifern der Geschlechter klar 1:0 für die Frauen.
Die sind nämlich besser als
die Männer, so der Papst: Frauen seien häufig die besseren Missionare, sie würden "die Probleme der Menschen oft besser" verstehen und widmeten ihre Aufmerksamkeit weniger den Strukturen, sondern mehr der Einzelperson. ---> HIER !

Ob das so pauschal stimmt?  Wenn ich nur an die Diskussion um den Diakonat der Frau denke, dann habe ich den Eindruck, dass von manchen Frauen ganz besonders intensiv an Strukturen gedacht wird...

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter16. Mai 2016 um 09:38

    Man darf es dem alten Herrn in Rom
    nicht übelnehmen: Ihm schwebt immer noch ein
    rein mütterliches Frauenbild vor, bei dem die
    Christin liebevoll und geduldig zuhört, die
    konkreten Fragen des Gegenübers aufgreift und
    ihn ganz sanft und fast unauffällig zum Christentum
    führt.
    Die Realität ist meilenweit entfernt davon.
    Wer Ordensschwestern und andere engagierte Frauen
    erlebt, der weiß, dass sie genauso ihren "Mann" stehen
    wie die Herrn auch. Einfühlsam, fast zärtlich,
    das sind Atrribute, die allmählich der Vergangenheit
    angehören.

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  2. Es ist interessant, wie bei ein und demselben
    Ereignis die Akzente anders gesetzt werden.
    Bei "Radio Vatikan"
    bekommt die Äußerung eine neue Wendung,
    weil die Betonung darauf gelegt wird, dass Mission
    nötig und ein "mütterlicher Dienst der Barmherzigkeit"
    sei.
    Das ist insofern irrtierend, als dass sonst so gerne
    betont wird, man wolle andere nicht missionieren,
    oder wie bei der Video-Papstbotschaft vom Januar:
    Irgendwie glauben doch alle letztlich an denselben Gott.

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/05/15/papstbotschaft_zum_missionstag_frauen_wichtig_/1230007

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  3. Heiliger Bimbam16. Mai 2016 um 10:09

    Ach, seufz, Papst Franziskus mal wieder.
    Im Jahr der Barmherzigkeit - aber nur während
    dieses begrenzten Sonderangebots - kann sogar
    Abtreibung sündenmäßig losgesprochen werden.
    Ich kann sowas nicht ernst nehmen, auch nicht
    den kleinen Klaps, der noch keinem geschadet hat.
    Die Kirche hat mit Papst Franziskus einen
    farbenfrohen neuen Anstrich bekommen,
    aber das ist es dann aber auch.

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    1. Mag sein, dass dank mangelhafter Vermittlung
      des Anliegens in den Medien der Eindruck
      entstanden ist, Abtreibung könne quasi unter
      den Tisch fallen, wenn sie im Heiligen Jahr
      gebeichtet wird,
      doch dies ist tatsächlich nicht der Fall.
      Ich habe gleich Dienst und daher jetzt keine
      Zeit, aber lesen Sie selbst z.B.

      http://kath.net/news/51881

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