Mittwoch, 25. Mai 2016

Vorwurf nicht nur von der AfD: Die Kirchen verdienen an der Flüchtlingshilfe!

Es kommt sonst nie vor,
dass
"katholisch.de" den bayerischen Vorsitzenden der AfD zitiert - doch heute passt es ins Konzept.
Dieser habe erklärt, die Kirchen nützten einerseits die Hilfsbe-
reitschaft Ehrenamtlicher aus, schrieben aber andererseits "saftige Rechnungen", wenn es um Flüchtlingsunterkünfte gehe. Die Kirchen verdienten unter dem "Deck-
mantel der Nächstenliebe"
.  Man schaue ---> HIER und HIER !

Der Vorwurf ist nicht neu und wird inzwischen auch medial im Zusammen-
hang mit dem Katholikentag "aufbereitet"- da kommt der AFD-Mann Petr Bystron ganz gelegen. "Katholikentag - Gipfel der Scheinheiligkeit" ist denn auch die Schlagzeile bei der "Huffington Post" ---> HIER !

Die Meinungsverschiedenheiten darüber sind nicht neu, und so wie es aus-
sieht, wird sich an den verschiedenen Blickwinkeln da auch nichts ändern. Man schaue z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Merke: Im Prinzip hat auch die Kirche nichts zu verschenken. Allerdings befindet sie sich da in "guter" Gesellschaft... 

Kommentare:

  1. In der Tat nichts Neues. Doppelmoral gehört doch seit Anbeginn zur DNA des Katholischen - und macht eben die Stärke des Katholizismus aus, den es noch geben wird, wenn die immer so "glaubwürdigen, konsequenten, ehrlichen" Protestanten längst ausgestorben sein werden.

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    1. @Konservativer: Bingo! So sehe ich das auch. "Doppelmoral" ist ohnehin seit jeher ein Kampfbegriff des linksgrün-protestantischen Konsequentialismus.
      Katholischsein hieß von Anbeginn an inkonsequent sein. Insofern bekenne ich mich stolz zur katholischen "Doppelmoral"!

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  2. Rein faktisch ist es ja so, dass die Kirche an den
    Flüchtlingen verdient. Das macht aber jeder, der
    eine Leistung erbringt und diese nach den geltenden
    Sätzen abrechnet.
    Warum bitte sollte die Kirche das verschenken?
    Dann gäbe es erst recht wütende Proteste!

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  3. Was sollen die Kirchen denn tun?
    Wenn sie leerstehende Wohnungen anderweitig
    vermieten würden, hätten sie daraus doch auch
    Einnahmen. Warum dann nicht aus den reichlich
    vorhandenen staatlichen Geldern für Flüchtlinge?!
    Das ist völlig in Ordnung!

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  4. Bleistiftspitzer25. Mai 2016 um 17:14

    Selbstverständlich wird nach den üblichen
    Tarifen abkassiert,
    das machen andere Organisationen doch auch.
    Und wenn z.B. die CARITAS eine Sozialstation
    betreibt und bei Patientin zur häuslichen
    Pflege erscheint, dann wird sie genauso bezahlt
    wie meinetwegen die AWO oder das Rote Kreuz.
    Insofern ist die Aussage des AfD-Mannes
    ganz und gar nicht sensationell.

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    1. So ist es. Wobei aus meiner Sicht diese Äußerungen von Bystron sich nahtlos einreihen in eine Art Kirchen-Bashing seitens AfD-Führungsriege, das sich aktuell auch bei Gauland findet (bis hin zum „Bekämpfen“):

      „Wir sind keine christliche Partei. Wir sind eine deutsche Partei, die sich bemüht, deutsche Interessen wahrzunehmen“, sagt er im Interview mit „Christ & Welt“. Die AfD verteidige nicht das Christentum, „sondern das traditionelle Lebensgefühl in Deutschland, das traditionelle Heimatgefühl.“

      Zugleich übt er harsche Kritik an den beiden großen Kirchen. Wenn die Kirchen die Flüchtlingspolitik von Merkel unterstützten, dann gebe er offen zu, ihr Programm zu bekämpfen. „Die Kirchen versuchen, den Staat zu manipulieren.“ Grundsätzlich werfe er den Kirchen vor, „dass sie den Moden hinterherlaufen“. Gauland selbst bezeichnet sich als „nicht gläubig“, sondern als „so etwas wie ein Kulturchrist“. Er sei Mitglied der evangelischen Kirche, „weil ich die Tradition meiner Familie achte“.

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