Donnerstag, 28. Juli 2016

Bamberger Erzbischof Schick: Straffällig gewordene Islamisten des Landes verweisen!

Das ist für bischöflich-deutsche Verhältnisse eine ungewohnt deutliche Ansage: Wie man in diversen Nachrichtenportalen lesen kann, hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick nach der letzten Serie von Anschlä-
gen (insbesondere nach dem Priestermord in Frankreich) erklärt, man solle straffällig gewordene Islamisten und auch solche, "die drohen straffällig zu werden", des Landes verweisen oder im Land so sicher unterbringen, "dass sie nichts Böses anrichten können" ---> HIER !

Zugleich rief er zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Na, ob diese Aussage wohl mit Kardinal Woelki abgesprochen war...?!
Ich male mir gerade aus, welcher wütende Proteststurm losbrechen würde, wenn einer von uns "Tradis" sowas gesagt hätte. "Menschenverachtend" und "diskriminierend" dürften dabei wohl noch die harmlosesten Formu-
lierungen gewesen sein.


Hinweis: Die Linktipps zum 18. Sonntag C folgen in Kürze!

Kommentare:

  1. Ist der denn jetzt von allen guten Geistern
    verlassen, den Rechten derart Argumente und
    Unterstützung zu liefern?!
    Menschenverachtend und diskriminierend trifft
    es ganz genau!

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    1. Der Mann hat recht. Punkt.
      Dass er aber den Mumm hat, dies so zu
      formulieren, ist das Erfreulichste daran.
      Wie Papst Franziskus gestern erst sagte:
      Wir leben im Krieg!
      Da heißt es durchgreifen!

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    2. Cheftradi "Thuriferar" gibt die Aussage des Papstes völlig verzerrt wieder. Franziskus sagte explizit: "Wir leben im Krieg. Aber es ist kein Krieg der Religionen. Es ist ein Krieg um Gerechtigkeit, Rohstoffe, Gleichberechtigung, Sattwerden und Menschenwürde."

      Also um genau die Werte, die für die Tradis "linksgrüner" Sozialkitsch sind, mit denen die Kirche nichts am Hut haben soll. Stattdessen träumen sie von erneuten Kreuzzügen.

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  2. Wer aus diese Lande abgeschoben wird, muß sich schon ziemlich blöd anstellen.

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    1. Im Land der Willkommenskultur ist es so gut wie unmöglich, abgeschoben zu werden.

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  3. Ach Knappe... die schwüle Hitze tut Ihnen nicht gut... wo hat Woelki denn verlangt straffällig gewordene Islamisten nicht des Landes zu verweisen? Sie konstruieren sich hier wieder Ihr eigenes Vorurteilssüppchen, es wird immer peinlicher, was auf Ihrem Blog abgeht!

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  4. Werter Knappe,
    ich schätze Sie durchaus, aber den hämische Seitenhieb auf Kardinal Woelki hätten Sie sich ersparen dürfen. Als ob der mit Verbrechern sympathisieren würde, bloss weil diese Muslime sind.

    Vielleicht wollten Sie damit dem rechtsextremen Teil Ihrer Leserschaft ein bißchen Zucker geben, der Sie vermehrt verdächtigt, kein "wirklicher" Tradi (mehr) zu sein.

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  5. Ich glaube kaum,
    dass diese Aussage mit Woelki abgesprochen war.
    Warum auch? - Bischof ist selbst verantwortlich für
    das, was er tut und sagt.
    Allerdings fällt schon auf, dass Woelki sich in
    letzter Zeit sehr bedeckt hält, was das Thema
    Flüchtlinge angeht.
    Auch das Flüchtlingsboot im Dom wird nicht mehr
    thematisiert.

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  6. Lieber Kreuzknappe,
    mit Ihrem Scherz, ob Kardinal Woelki vom Erzbischof
    eingeweiht war, sind die Spaßbremsen völlig überfordert.
    Ich erlebe das auch immer wieder, dass Leute überhaupt
    kein Gespür für spaßige Bemerkungen haben und sofort
    ihre Hasstiraden absondern.

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  7. "Anfüttern" nennen wir das in der Journalisten-
    Fachsprache: Man baut gewisse Reizworte ein,
    in der sicheren Annahme, dass bestimmte Reaktionen
    z.B. in Form einer Leserbriefdebatte zu erwarten sind.
    Da muss ich dem Kreuzknappen mal wieder ein
    Kompliment machen: Er beherrscht das Spiel auf
    der journalistischen Klaviatur.
    Köder ausgelegt - schwupp, Köder geschluckt
    und Empörung abgespult.
    Falls Sie mal einen bezahlten Redaktinsjob
    suchen - Ihre Chancen sind hervorragend.

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  8. Das war daneben, Herr Erzbischof Schick!
    Als medienerfahrener Oberhirte wissen sie sehr
    genau, wie man formuliert und wie nicht.
    Auch bei anderen Quellen werden Sie so zitiert,
    mit ein paar Ergänzungen, die diese Aussprüche
    aber auch nicht mehr retten.
    Sie gießen weiter Öl ins Feuer, unter dem Deck-
    mäntelchen "Leute, regt euch nicht auf".
    Peinlich!

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  9. Völlig richtig der Bischof, endlich die, von den Ereignissen längst überholte Zwangsjacke der Political Correcness aufzugeben,
    auch wenn sie ewig Gestrige wie etwa Kardinal Marx noch immer vertreten. Die Kirche darf sich nicht weiter 2/3 der Bevölerung entfremden, und auf Gutsprech achten, wenn längst alles droht in Flammen unterzugehen. Wie schrieb einer der aussichtsreichsten Kandidatein für das künftige Papstamt(in einen Augen jedenfalls) Kardinal Sarah: Wiviele Köpfe müssen noch abgeschlagen werden, bis der Westen begreift in welcher Situation er sich befindet.

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