Sonntag, 17. Juli 2016

Bischof Oster fragt nach Nizza: "Wo sind die Protagonisten des friedlichen Islam?"

Das ist auch dem evangelischen Medienmagazin "pro" einen längeren Artikel wert:
Der Passauer Bischof Stefan Oster, der seit kurzem auch unter die katholischen Blogger gegangen ist, fragt mit seinem Artikel nach dem schrecklichen Terroranschlag von Nizza:
"Wo sind die Protagonisten des friedlichen Islam - und wo sind sie gemeinsam?"

Man lese ---> HIER und in seinem Blog ---> HIER !
Der Bischof erntet viel Zustimmung dafür, dass er als deutscher Bischof den Mund auftut, jenseits von der üblichen "political correctness", wie wir sie von deutschen Oberhirten auch erleben. Ich finde das auch gut!
Man erinnere sich beispielsweise nur mal daran (das ist bald einen Extra-Artikel in meinem Blog wert...), wie man bei den deutschen Bischöfen rumlaviert hat in der Frage, ob es Christenverfolgung in Flüchtlingslagern gibt oder nicht. Und der Vorschlag einer Notfall-Rufnummer für den Fall, dass ein christlicher Flüchtling in Bedrängnis Rat und Hilfe sucht, kam nicht etwa von den Bischöfen, sondern von einem CDU-Politiker...

Doch zurück zu Bischof Oster:  Gut, dass er das Thema öffentlich anschneidet; neu ist das allerdings nicht. Erst kürzlich stellte ein deutscher Bischofskollege eine ähnliche Frage ---> HIER !
Allerdings darf man vielleicht auch fragen, ohne missverstanden zu wer-
den, ob die Kritik von Bischof Oster so pauschal wirklich zutrifft. Ich würde da ein paar Einschränkungen machen und verweise z.B. auf diese Quellen ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Klar, das ist noch nicht genug...!

Kommentare:

  1. Die europäischen Muslime sind vor den Radikalen ihres Glaubens aus deren Heimatländer geflohen;
    zwar werden die Untaten mißbilligt, aber anderen gegenüber tolerant u. verfassungsgemäß leben diese (s. Schächten, Salafisten, Unterdrückung von Frauen & Andersdenkenden)
    auch hier anscheinend nicht ganz sowenig wie andere oder Einheimische, die keine Rücksicht nehmen zugunsten von deren
    Eigennutz. Es gibt wohl Ausnahmen,aber nicht unter meinen Bekannten.

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  2. Wo sind bei den Christen und insbesondere bei
    den deutschwen Bischöfen die Protagonisten
    eines entschiedenen Einsatzes gegen Abtreibung?
    Wo sind die lauten Anklagen wegen der wirtschaftlichen
    Ungerechtigkeit und Ausbeutung vieler Länder?
    Herr Bischof Oster,
    wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

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  3. Der Bischof sollte lieber mal vor der eigenen
    Türe kehren. So weit her ist es mit dem Einsatz
    der Christen ja auch nicht, da stimme ich Murat A.
    ausdrücklich zu.
    Den Artikel des Bischofs empfinde ich als ober-
    flächlich und populistisch.

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