Mittwoch, 13. Juli 2016

Bischof Rudolf Voderholzer: "Christliche Identität lebt von der Heiligung des Sonntags!"

Wie die "Münchner Kirchennachrichten" schreiben, hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer kürzlich auf einer Veranstaltung Stellung dazu genommen, was es eigentlich bedeutet, ein Christ zu sein.
Wann ist man ein Christ, und wann ist man nur auf dem Papier ein Christ?
Für den Bischof steht jedenfalls fest: "Christen sind dazu da, um anderen zu dienen!" 

Aber nicht nur das; es gibt noch weitere Gesichtspunkte, was einen Christen ausmacht. Dazu gehört: "Christliche Identität lebt von der Heiligung des Sonntags!" -- Ein richtiges, großes Wort, aber wie sieht es tatsächlich vielerorts aus? ---> HIER !

Kommentare:

  1. Der Gottesdienstbesuch liegt in Deutschland wohl
    bei ca. 10 % der Katholiken, an Weihnachten und
    Ostern mehr, ich schätze mal 30 Prozent.
    Unsere Bischöfe sehen seit Jahren zu, wie es immer
    weiter abwärts geht. Bestenfalls werden mal wieder
    ein paar Studien in Auftrag gegeben und dicke
    Papiere produziert.

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    1. Beim Gottesdienstbesuch ist eine Differenzierung nach Altersklassen sinnvoll. Während in der Altersklasse 70+ der Gottesdienstbesuch noch einigermaßen erbaulich ist, ist er in der Klasse der unter 50jährigen kaum noch nachweisbar.

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  2. Es gibt beim Prozentsatz des Gottesdienstbesuches
    auch Ausnahmen, bei einigen Priestern ist die Kirche
    fast immer voll, so in München bei dem bekannten und
    belibten Pfarrer Schießler, der auch als Kellner
    auf dem Oktoberfest bekannt ist!

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    1. Bei "angesagten" Priestern wie Schießler oder auch Breitenbach frage ich mich halt immer, ob der Kirchenbesuch auch nach dem Ableben der Herren Pfarrer noch überdurchschnittlich sein wird. Und dann zeigt sich halt, ob die Menschen des Priesters und seiner Show wegen in die Messe gehen, oder weil sie Jesus Christus begegnen möchten.

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  3. Ouuh, den Schiessler, einen Gottseibeiuns für konservative Katholiken, lobend zu erwähnen geht aber gar nicht.
    Übrigens hängt die Sonntagsheiligung nicht nur am Gottesdienstbesuch. Vor dem Konzil ging der gemeine Katholik nach der Kirche schnurstracks in die Wirtschaft und besoff sich. Die Folgen hatten dann Frau und Kinder auszubaden. Tolle Sonntagsheiligung der frommen Katholiken.

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    1. ein Münchner auf Erden14. Juli 2016 um 04:53

      Was Ihr Vater gemacht hat, werte Elisabeth,
      kann man nicht zum Maßstab machen.
      Bei uns im Dorf ist es heute noch so,
      dass ein Teil der Männerwelt sich im Gasthaus
      an der Kirche für ca. 45 Minuten trifft,
      um Meinungen und Informationen auszutauschen,
      und dabei trinkt man dann ein oder maximal
      zwei Bier. Ich empfehle Ihnen einen Besuch
      in Bayern!

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    2. Das ist gerade das, was mir am katholischsein gefällt, dass einem "zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden" halt nicht, wie Schiller meinte, "nur die bange Wahl" bleibt, sondern dass das eine super mit dem andere geht. Deshalb, wie wir es früher gerne mal gesungen haben: "Trinkfest und arbeitsscheu, aber der Kirche treu, Halleluja!"

      Das ist Katholizismus at it's best. Oans, zwoa, gsuffa! :-)
      Wer da grämlich die Nase rümpft, darf gern zu den drögen Evangelen wechseln.

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    3. Trinkfest und arbeitsscheu, aber der Kirche treu, Halleluja! - Hahaha, der ist gut,muss ich mir merken. Katholische Bigotterie pur.

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