Freitag, 22. Juli 2016

Das Hilfswerk "Renovabis" schreibt: Nicht alle Polen freuen sich auf den Papst-Besuch!

Da muss man erst mal schlucken.
Polen gilt gemeinhin als das katholische Land in Europa, wenn auch konservativ eingestellt. Dass nun aber sogar das katholische Hilfswerk "RENOVABIS", das besonders zur Unter-
stützung der Gläubigen in Osteuropa tätig ist, einen zum Teil recht kritischen Artikel über Papst Franziskus veröffentlicht, lässt darauf schließen, wie weit verbreitet - neben viel Zustimmung! - das Unbehagen über diesen Papst doch ist. Viele schwärmen von diesem Papst, heißt es da, aber viele "distanzieren sich von ihm", weil er "inakzeptable Verwirrung" stifte ---> HIER !

Solche Meldungen kann man leider fast tagtäglich lesen: So hat gerade jetzt ein bekannter Priester in den USA Kritik an saloppen Formulierungen des Papstes geübt, man schaue ---> HIER und HIER !
Das Problem ist offenbar doch handfester, als man auf den ersten Blick vermuten könnte; erst vor wenigen Tagen hatte Kardinal Schönborn Alarm geschlagen, innerkirchlich gäbe es eine "sehr starke, signifikante Opposi-
tion zu Papst Franziskus"
---> HIER !

Ob ihm das alles nicht zu denken gibt? 
 

Kommentare:

  1. Wenn die Polen GEGEN diesen Papst sind,
    ist das ein gutes Zeichen, dass er genau richtig liegt.

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  2. Hilfswerke wie RENOVABIS sind für gewöhnlich
    äußerst zurückhaltend.
    Man kann daraus schließen, wie massiv mittlerweile
    der Vertrauensverlust in die katholische Kirche ist,
    der durch den derzeitigen Papst verursacht wurde
    und wird.
    Am Anfang hat der Papst geäußert, sein Pontifikat
    werde nur kurz sein. Vielleicht sollte er sich daran
    erinnern?!

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  3. Es macht viele Gläubige - auch mich! - extrem vorsichtig, wenn der Papst Beifall von der "Welt" erhält. Das ist nicht die Art von Anerkennung oder gar Erfolg, die Christus Seinen Jüngern, deren erster der Heilige Vater ja ist, verheißen hat...

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    1. Das ist eine aus geistlicher Perspektive komplett verdrehte Sichtweise. Gerade darin, wer ihn gut findet und wer nicht, zeigt sich ja, dass der Papst ziemlich genau auf der Linie von Jesus liegt.
      Jesus bekam ja genau denselben Beifall von den eher bodenständigen, einfachen Leuten mit unverfälschtem moralischen Gespür, die er in seinen klaren und kirchenkritischen Predigten ansprach (übrigens durchaus auch populistisch).

      Die ihn nicht mochten und loswerden wollten, waren dagg. gerade die Priester und religiösen Eiferer, die nicht über den Tellerrand ihrer Denkweise hinaus in das "Herz" des Menschen schauen und das "Innere des Bechers" nicht beachten, wie Jesus sich ausdrückt.

      Das ist heute ganz genauso.
      Die frommen „Gläubigen“, die heute am Papst Anstoß nehmen, haben damals an Jesus Anstoß genommen und ihn ans Kreuz gebracht.

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  4. Wenn die von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit durchsetzte katholische Kirche Polens gegen den Papst nölt, dann ist das ein Indiz, dass Franziskus sehr viel richtig macht.

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